Schlechte Nachrichten aus dem Weissen Haus für Schweizer Touristen und den Branchenverband Schweiz Tourismus: Ein Ende des Einreisestopps für Ausländer aus Europa in die USA ist laut Donald Trumps (73) Pressesprecherin Kayleigh McEnany (32) nicht absehbar. «Wir haben noch keinen Zeitplan dafür», sagte sie am Mittwoch vor Journalisten in Washington. Trumps Priorität liege derzeit woanders. «Das vorrangige Anliegen des Präsidenten ist die Sicherheit der Amerikaner. Diese Reisebeschränkungen haben Leben gerettet.»
Obwohl Europa grösstenteils sinkende Corona-Kurven verzeichnet, dürfte der Einreisestopp noch eine ganze Weile in Kraft bleiben. In Washington wird gemunkelt, dass die Beschränkungen bis in den Herbst andauern dürften. Klar scheint: Für die Sommerferien wird es sehr eng.
Das sind schlechte Nachrichten insbesondere für Hoteliers, Gastronomen und Bergstationen in der Schweiz. Im vergangenen Jahr hat Schweiz Tourismus Rekordzahlen für US-Reisende vermeldet: Über 1,1 Millionen Amerikaner bereisten 2019 Zürich, Interlaken und Co. Das entsprach einem Anstieg von knapp zehn Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Der Ansturm der Amerikaner wird diesen Sommer aber mit Sicherheit ausbleiben.
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Tausende Auslandschweizer sitzen fest
Auch Hunderttausende Schweizer Touristen, die jedes Jahr in den Vereinigten Staaten ihre Ferien verbringen, sind von Trumps Reisestopp betroffen. Die USA zählt seit Jahren zu den beliebtesten Reisezielen von Herr und Frau Schweizer. Wann sie ihren Urlaub nachholen können, ist unklar. Die grossen Tourismus-Anbieter haben bislang sämtliche Angebote bis und mit 14. Juni abgesagt. Doch es scheint nur eine Frage der Zeit zu sein, bis weitere gebuchte Reisen verschoben oder storniert werden müssen.
Gute Nachrichten gibt es für die rund 90'000 Schweizer Bürger, die in Amerika leben. Sofern Sie eine sogenannte «Green Card» besitzen, sind sie vom Einreisestopp ausgenommen. Bedeutet: Sie können für Besuche oder Ferien in die Schweiz reisen und jederzeit in die USA zurückkehren. Härter trifft es die Tausenden Schweizer mit einer befristeten Arbeitsgenehmigung. Sie müssen in den USA ausharren, wollen sie in absehbarer Zukunft wieder ihrer Arbeit in den Vereinigten Staaten nachgehen.
US-Präsident Donald Trump hat Mitte März zuerst den Einreisestopp für 30 Tage begrenzt. Im April teilte er mit, dass die Einschränkungen auf unbestimmte Zeit in Kraft bleiben würden. Reisende aus dem Schengenraum, Grossbritannien und Irland dürfen seither nicht in die USA einreisen. Ausgenommen sind nur US-Amerikaner, bestimmte Diplomaten und Europäer, die eine «Green Card» besitzen.
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