Stranskys Check wegweisend – HCD KNAKt den ZSC
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HC Davos – ZSC Lions 4:3:Stranskys Check wegweisend – HCD KNAKt den ZSC

Teamkollege verrät
Was Ambühl mit dem HCD-Comeback zu tun hat

Sein Check ebnete den Weg für den Davoser Siegtreffer im zweiten Halbfinal-Spiel gegen Zürich: Matej Stransky über den Ruck, der durch die Mannschaft gegangen ist.
Publiziert: 02.04.2025 um 09:01 Uhr
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Aktualisiert: 02.04.2025 um 09:02 Uhr
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Laut Tscheche Matej Stransky (l.) hat der HCD im zweiten Duell gegen den ZSC so gespielt, wie man auftreten möchte: hart und schnell.
Foto: freshfocus

Darum gehts

  • Davos besiegt Zürich 4:3 im zweiten Halbfinal-Duell mit Last-Minute-Tor
  • HCD-Stransky betont Wichtigkeit von Härte und Laufbereitschaft im Spiel
  • 41-jähriger Kapitän Büeli inspiriert die Bündner durch Einsatz und Checks
Die künstliche Intelligenz von Blick lernt noch und macht vielleicht Fehler.
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Nicole VandenbrouckReporterin Eishockey

Die Schlussminute des zweiten Halbfinal-Duells zwischen Davos und Zürich bricht bald an, es steht 3:3. Da legt HCD-Stürmer Matej Stransky (31) nochmals an Tempo zu, nagelt ZSC-Verteidiger Dean Kukan (31) hinter dem Tor an die Bande und leitet den eroberten Puck blitzschnell weiter. Simon Knak (23) versenkt ihn 64 Sekunden vor der Sirene zum 4:3-Sieg. Dass die Bündner 3:0 vorne gewesen sind und die Führung aus der Hand gegeben haben, wird da einen Moment lang ausgeblendet.

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Doch Stransky betont nach dem Match, dass man das im Video-Meeting genau analysieren müsse. Laut dem Tschechen die Gründe dafür: «Wir leisteten uns dumme Fehler, verloren den Fokus und blieben nicht hart genug. So haben wir sie ins Spiel gelassen.» Die fehlende Härte und Laufbereitschaft kritisiert HCD-Trainer Josh Holden (47) bereits nach dem ersten Spiel und der 1:6-Ohrfeige.

HCD-Stransky: «Wir sind zurück»

Die Davoser legen in beiden Bereichen einen Zacken zu. «Skaten und checken ist eigentlich das Einfachste im Hockey», so Stransky, «wenn man dann noch sieht, dass Büeli (der 41-jährige Captain, Anm. d. Red.) Schüsse blockt und Checks austeilt, tut man es ihm gleich». Die im Vergleich zum ersten Spiel veränderte Energie habe man auch vor dem Spiel in der Kabine schon gespürt. «Wir sind zurück.»

Allerdings stottert der Paradesturm um Stransky noch. Den Viertelfinal gegen Zug hat die Ausländerformation mit Topskorer Adam Tambellini (Ka, 30) und Simon Ryfors (Sd, 27) praktisch im Alleingang entschieden. «Unsere Erwartungen sind hoch, da muss mehr kommen von uns», ist der 31-Jährige selbstkritisch. «Aber wir hatten unsere Chancen, deshalb verfallen wir nicht in Panik.» Und: Mit seinem Check vor dem 4:3 hat Stransky quasi denselben Anteil am Siegtreffer zum Ausgleich in der Serie wie der Torschütze selbst. «Genau so wollen wir auftreten. Jetzt müssen wir das in Zürich einfach weiterziehen.»

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