Wer seine Gesundheitsdaten erfasst, kann dank Rabatten bei Krankenkassen mehrere hundert Franken pro Jahr sparen. Das Tracken der eigenen Daten geniesst in der Bevölkerung aber auch sonst grosse Beliebtheit. Anke Kopfmüller (46) setzt darauf. Blick trifft die Personal-Trainerin am Kreuzlinger Hafen im Kanton Thurgau. Ihr Studio ist nur wenige Schritte vom Bodensee entfernt. An ihrem Handgelenk blitzt eine Polar-Uhr, die sie 24 Stunden am Tag trägt. «Die Tracker-Daten interessieren mich und ich erfahre viel über meinen Gesundheitszustand», sagt sie. Kopfmüller wertet ihre Daten täglich zwei bis drei Mal aus.
Die Idee, die eigenen Daten zu messen, überkam Kopfmüller quasi im Schlaf. Sie war am Morgen manchmal etwas ermattet – als Personal-Trainerin will sie aber so leistungsfähig wie möglich sein. «Schlaf ist wichtig für die Regeneration und die Leistungsfähigkeit», betont sie.