Von Ikea-Schweiz-Chefin Janie Bisset lernt man sparen – das grosse Interview
«Wir werden bei über 2000 Produkten die Preise senken»

In ihrem ersten Schweizer Interview gibt sich die neue Chefin von Ikea Schweiz im Blick sehr volksnah. Janie Bisset, Schottin, nimmt kein Blatt vor den Mund und scheut auch nicht kritische Themen wie der unkontrollierte Holzabbau in Rumänien.
Publiziert: 06.04.2024 um 00:53 Uhr
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Aktualisiert: 18.04.2024 um 11:36 Uhr
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Janie Bisset ist seit Oktober 2023 Chefin bei Ikea Schweiz.
Foto: Thomas Meier
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Janie Bisset ist seit Oktober 2023 Chefin bei Ikea Schweiz.
Foto: Thomas Meier

Es heisst, bei den Schotten lernt man das Sparen. «Das ist nicht nur Klischee, sondern Tatsache», sagt Janie Bisset (44). «Auch ich überlege mir genau, wofür ich mein Geld ausgebe.» Aufgewachsen im Norden Schottlands, studiert in der schottischen Hauptstadt Edinburgh, erster Job bei der schwedischen Möbelkette Ikea im Alter von 22. Heute, 22 Jahre später, trifft Blick Bisset am Firmensitz in Spreitenbach AG. Seit sechs Monaten führt sie die Geschäfte von Ikea Schweiz, hat sämtliche Jobs ihrer Angestellten selbst gemacht und einige in ihrem Zuhause besucht.

Blick: Janie Bisset, was ist Ihr erster Eindruck von der Schweiz?
Janie Bisset: Ich bin erstaunt, wie präzise alles bei euch organisiert ist. Das fängt beim öffentlichen Verkehr an und geht bis zum Recycling in den Haushalten. Alle meine Mitarbeitenden kommen pünktlich zu den Sitzungen. Auch das war ich nicht gewohnt. In Schottland ist man weniger effizient. Und ihr habt eine sehr hohe Qualität in allen Lebensbereichen.

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