Hitze, Hagel, Gewitter und dann wieder von vorne: Das unbeständige Sommerwetter ist eine Herausforderung. Gerade jetzt, in der Ferienzeit mit Wanderungen, Badi-Besuchen oder Outdoor-Apéros braucht man eine gute Wetter-App! Sie muss genau sein, nicht zu viel Daten fressen und möglichst regional sein. Hier gibts einen Überblick über gängige Handy-Wetterfrösche.
Meteoswiss
Stärken: Bei Meteoswiss kann man seine persönlichen Live-Kacheln auf der Startseite einrichten. Naturgefahr-Warnungen können als Push-Meldungen abonniert werden. Die grafische Voraus-Prognose, wann der Regen wo fällt, ist recht genau.
Schwächen: Nutzer klagen, dass die Grafik an die 1980er-Jahre erinnere. Das muss man mögen. Meteoswiss bietet keine Prognose ausserhalb der Schweiz an.
Kosten: Gratis für iPhone und Android
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Pflotsh Apps
Vorteil: Diese Pflotsh-Apps gelten unter Fachleuten als besonders genau und verlässlich. Einzelne Apps liefern Auskunft über Sturm oder Sonne – hier findet jeder etwas für seinen Geschmack. Daher ist sie besonders beliebt bei Outdoor-Sportler. Segler zum Beispiel erfahren ganz genau, wie stark der Wind bläst und aus welcher Richtung er kommt.
Schwächen: Laut Nutzer-Bewertungen im Apple-Store lädt die App Radarbilder recht langsam. Das kann an der enormen Datenlage liegen, die viel Platz braucht und die App langsam werden lässt. Auch die Optik lässt laut den Bewertungen bei vielen zu wünschen übrig.
Kosten: Probeabo und dann kostenpflichtig
Die Yr App aus Norwegen
Stärken: Die Gratis-App des norwegischen meteorologischen Instituts bietet einen soliden globalen Wetter-Überblick. Dank einer cleveren Animation kann der Nutzer den Himmel mit dem Finger abfahren und sehen, wie sich Wolken-, Regen- oder Sonnen-Stunden verteilen. Ein weiterer Pluspunkt: Die App bietet eine Übersicht zur Luftverschmutzung und Pollen-Situation.
Schwächen: Die Bewertungen sind geteilt. Einige schwören auf die Genauigkeit der App. Andere Nutzer schimpfen über falsche Vorhersagen. Da hilft wohl nur eins: Selber ausprobieren. Grundsätzlich gilt: Eine App, die sich zutraut, das Wetter auf der ganzen Welt genauestens vorherzusagen, ist meist nicht so zuverlässig wie eine lokale App, die sich auf eine bestimmte Region konzentriert.
Kosten: Gratis für iPhone und Android
Die vorinstallierten Wetter-Apps von Apple und Google
Stärken: Sie geben das Wetter auf der ganzen Welt an. Vielreisende können bequem von einer Region zur nächsten durchblättern und sich so schnell einen groben Überblick verschaffen.
Schwächen: Die Betonung liegt auf «grob». Denn: Die Apps nutzen amerikanische Daten, die zwar die ganze Welt abdecken – auch die Schweiz – aber eben nicht im Detail. Die Schweiz beispielsweise ist grob in vier Regionen eingeteilt. Aber wie man weiss, gilt hierzulande oft: Regnet es in Basel-Land, kann in Basel-Stadt schon wieder die Sonne scheinen. Regionale Wetternuancen bilden beide Anbieter nicht ab.
Kosten: Gratis für iPhone und Android
SRF Meteo
Stärken: Wie auch bei Meteoswiss bietet die SRF App einen Regenradar an. Für viele derzeit unverzichtbar, denn nur bei trockenem Wetter bleibt die Pizza auf der Restaurantterrasse schmackhaft. Ein weiterer Vorteil: Die App aktualisiert sich bei jedem Aufrufen automatisch. Ausserdem schätzen viele Nutzer die vertraute Darstellung, die sich an den Meteo-Sendungen im Fernsehen orientiert.
Schwächen: Andere Apps bieten einen grösseren Funktionsumfang.
Kosten: Gratis für iPhone und Android
WeatherPro
Stärken: Die App bietet die wohl zuverlässigsten internationalen Wetterprognosen an. Bis zu vier Tagen Wettervorschau ist die App gratis. Wer einen Blick auf die nächsten 14 Tage werfen will, muss zahlen. Wetterkarten und Regenradar gibt es ebenfalls für jeden Ort der Welt. Auch dabei: Informationen über Wassertemperaturen, Bergwetter oder Windverhältnisse.
Schwächen: Für den vollen Funktionsumfang wird eine Gebühr fällig. Auch hier gilt: Lokale Wetter-Apps sind meist genauer als solche, die die ganze Welt abdecken.
Kosten: Gratis Basisversion, die Vollversion kostet einen Franken für iPhone und Android