Preisgeld-Übersicht
Die Topverdiener unter den Schweizer Wintersport-Assen

Wer im Sport Erfolg hat, der verdient mehr Preisgeld. Das ist auch im Wintersport nicht anders. Welche Schweizer Athletinnen und Athleten haben in dieser Saison am meisten kassiert?
Publiziert: 02.04.2025 um 11:27 Uhr
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Aktualisiert: 02.04.2025 um 15:03 Uhr
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Bestverdienender Schweizer Wintersportler ist Marco Odermatt.
Foto: keystone-sda.ch

Darum gehts

  • Wintersport-Saison ist vorbei – Zeit für einen Blick auf die Preisgeld-Rankings
  • In keiner anderen Disziplin gibts so viel zu verdienen wie im Ski alpin
  • Nicht nur dank Marco Odermatt und Lara Gut-Behrami stellt die Schweiz Topverdiener
Die künstliche Intelligenz von Blick lernt noch und macht vielleicht Fehler.
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Ramona BieriRedaktorin Sport

Der Wintersport verabschiedet sich immer mehr in die Sommerpause. Die meisten Disziplinen haben ihre Saisons bereits beendet. Da stellt sich die Frage: Welche Sportlerinnen und Sportler haben mit ihren Erfolgen das meiste Preisgeld verdient? Und wie heissen die Schweizer Topverdiener? Klar ist: Nicht in jeder Disziplin gibts für den gleichen Erfolg auch gleich viel Kohle. Da gibt es teils grosse Unterschiede. Zudem leben die Wintersport-Asse nicht nur von den Preisgeldern, zusätzlich gibts Sponsoring- und Ausrüster-Verträge sowie Prämien für Kristallkugeln und Co., die sich auf ihren Kontostand auswirken.

Ski alpin

Die Schweizer Ski-Asse blicken auf eine äusserst erfolgreiche Saison zurück. Das spiegelt sich auch im Preisgeld-Ranking wider. Bei den Männern feiern sie dank Marco Odermatt (27), Loïc Meillard (28) und Franjo von Allmen (23) einen Dreifachsieg. Topverdiener Odermatt hat mit seinen Resultaten über 700’000 Franken eingefahren. Bei den Frauen landet Lara Gut-Behrami (33) mit 374’190 Franken auf Platz 2.

Ski alpin ist der Wintersport mit den höchsten Preisgeldern. Für einen Sieg gibts 47’000 Franken, einzelne Rennen bilden eine Ausnahme und schütten mehr aus.

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Skispringen

Gregor Deschwanden (34) ist in diesem Winter viermal aufs Podest gesprungen. Für einen Sieg und damit die 12’000 Franken Preisgeld, die es dafür gibt, hats nie gereicht. Dennoch ist er bei den Skispringern der Schweizer Topverdiener. Er landet als erster Schweizer seit Simon Ammann (43) in der Saison 2013/14 als Zehnter in den Top 10 des Kohle-Rankings. Ammann selber kommt im Weltcup nur auf 800 Franken Preisgeld. Krösus ist Daniel Tschofenig (23), der Österreicher verdient auch dank seines Triumphs bei der Vierschanzentournee rund das Dreifache von Deschwanden. Der Schweizer kommt dafür auf mehr Preisgeld als die Topverdienerin bei den Frauen Nika Prevc (20). Schweizerinnen sucht man in der Rangliste lange. Auf den höchsten Betrag kommt Sina Arnet (19) mit 400 Franken.

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Langlauf

Wer in der Loipe am schnellsten ist, bekommt 15’000 Franken Preisgeld. 16 Rennen hat Johannes Hösflot Kläbo (28) für sich entschieden. Der Norweger ist mit grossem Abstand der Topverdiener. Und hat mit seinen Weltcup-Resultaten rund ein Drittel mehr Geld gewonnen als die bestverdienende Frau Jessie Diggins (33). Aus Schweizer Sicht sind bei den Männern Valerio Grond (24) und Janik Riebli (26) die Topverdiener, sie haben mit 23’775 respektive 21’100 Franken fast gleich viel Preisgeld eingenommen. Zusammen kommen sie nicht auf den Betrag, der auf das Konto von Nadine Fähndrich (29) überwiesen wurde. Sie ist bei den Frauen in Sachen Preisgeld die Nummer 9.

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Biathlon

Die beiden Gesamtweltcupsieger Franziska Preuss (31) und Sturla Holm Laegreid (28) schwingen auch beim Preisgeld obenaus. Für einen Sieg gibts im Biathlon 15’000 Franken. Aus Schweizer Sicht sind Niklas Hartweg (25) und Amy Baserga (24) die Topverdiener. Auf einen sechsstelligen Betrag kommen beide nicht.

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Skicross

Zum vierten Mal nimmt Fanny Smith (32) die grosse Kristallkugel für den Sieg im Gesamtweltcup nach Hause. Mit Odermatt kann sie bezüglich Preisgeld aber bei weitem nicht mithalten – obwohl auch sie die Topverdienerin ist. Sie fährt mit ihren Erfolgen 108'765 Franken ein. Zweiterfolgreichste Schweizerin ist Talina Gantenbein (26), die mit 18’960 Franken auf Platz 9 liegt. Und bei den Männern? Dort hat Topverdiener Reece Howden (26) nur unwesentlich mehr verdient als Smith. Bester Schweizer ist Alex Fiva (39) auf Rang 5, unmittelbar hinter ihm reiht sich Ryan Regez (32) mit 35’625 Franken ein.

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Snowboard alpin

Bei den alpinen Snowboardern ist es eine Frau, die über beide Geschlechter gesehen am meisten Preisgeld gewonnen hat. Die Schweizer Cracks können mit Miki Tsubaki (21) bei weitem nicht mithalten. Unsere Topverdiener Julie Zogg (32) und Dario Caviezel (29) kommen zusammen nicht einmal auf die Hälfte des Betrages der Japanerin.

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Snowboardcross

Wie bei den Alpinen ist es auch beim Snowboardcross eine Frau, die geschlechterübergreifend Topverdienerin ist. Im Gegensatz zu Tsubaki kommt Charlotte Bankes (29) allerdings nicht über die 100’000-Franken-Grenze. Davon weit entfernt sind auch die Schweizer Topverdiener. Sina Siegenthaler (24) kommt auf einen mittleren vierstelligen Betrag, das Preisgeld von Kalle Koblet (27), der sich während der Saison verletzt hat, ist nicht einmal vierstellig. Anzumerken gilt, dass die Saison der Snowboardcrosser noch nicht ganz vorbei ist. Je zwei Rennen sind ausstehend.

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Snowboard Freestyle

Die Snowboarder backen deutlich kleinere Brötchen als etwa die Skirennfahrer. Während Odermatt für einen Weltcupsieg 47’000 Franken kassiert, hat Taiga Hasegawa (19) in der ganzen Saison, in der er zwei Siege feierte, etwas mehr als 50’000 Franken Preisgeld verdient. Der erfolgreichste Schweizer ist Pat Burgener (30) – er kommt nicht einmal auf 2000 Franken. Er hat wie die Schweizer Topverdienerin Ariane Burri (24) bei drei Wettkämpfen ein Resultat erreicht, das ihm etwas Geld eingebracht hat.

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Ski Freestyle

Sechsstellige Preisgeldsummen? Die gibts im Ski Freestyle in diesem Winter nicht. Die Cracks verdienen den Grossteil ihres Geldes mit Sponsoren-Deals. Flora Tabanelli (17) hat mehr mit ihren Künsten verdient als die Nummer 1 bei den Männern. Mathilde Gremaud (25) kommt nicht ganz auf 40’000 Franken, das ist Platz 5 im Ranking. Auch Sarah Höfflin (34) klassiert sich als Neunte (20’462.50 Franken) in den Top 10. Damit liegt sie nur knapp hinter Andri Ragettli (26), welcher der bestverdienende Schweizer ist.

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Gremaud holt mit starkem Run WM-Gold im Slopestyle
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WM-Titel verteidigt:Gremaud holt mit starkem Run WM-Gold im Slopestyle

Aerials

Noé Roth (24) hat seine Saison mit der Verteidigung seines Weltmeistertitels gekrönt. Aber nicht nur da ist er im Aerials Spitze – sondern auch im Preisgeld-Ranking. In seiner Disziplin hat kein anderer so viel verdient wie er. In sieben Weltcup-Wettkämpfen (immer Top 5, zwei Siege) kommt er auf etwas über 40’000 Franken – das ist weniger, als Odermatt für einen einzigen Weltcupsieg bekommt. Pirmin Werner (25) kommt auf knapp ein Viertel des Betrages von seinem Landsmann. Bei den Frauen hat keine Schweizerin Preisgeld gewonnen.

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