Am Dienstagabend werden die Schweizer Nati und Portugal bereits zum dritten Mal innert sechs Monaten aufeinandertreffen. Im WM-Achtelfinal aber gehts diesmal um mehr denn je: den Einzug in die Viertelfinals.
Breel Embolo nach dem 3:2-Sieg gegen die Serben: «In den letzten zwei Jahren haben wir mindestens 18 Mal gegen sie gespielt.» Klar, Embolo spricht von gefühlten Zahlen. Im Jahr 2022 jedenfalls stehts 1:1 zwischen den Schweizern und den Lusitanern.
In der Nations League gabs in Lissabon erst eine 0:4-Abreibung, ehe sich die Nati im Rückspiel in Genf mit einem starken Jonas Omlin im Goal mit 1:0 revanchierte.
25 Länderspiele
11 Siege
5 Unentschieden
9 Niederlagen
34:34-Tore
25 Länderspiele
11 Siege
5 Unentschieden
9 Niederlagen
34:34-Tore
«Sehe das Stadion von meinem Balkon aus»
Das Wiedersehen mit Cristiano Ronaldo (37) und Co. wird im Lusail-Stadion über die Bühne gehen. Dieses ist weniger als vier Kilometer vom Schweizer Nati-Hotel entfernt. «Ich sehe das Stadion vom Balkon meines Zimmers aus», so Christian Fassnacht. «Ich werde mich ein wenig vorbereiten können. In einem so grossen Stadion habe ich noch nie gespielt. Portugal ist eine der besten Mannschaften des Turniers, aber wir werden unsere Chance haben, wenn wir geschlossen auftreten.»
Die Faszination um CR7 jedenfalls ist in Katar riesig. Die fast 90’000 Plätze im Lusail-Stadion werden gut gefüllt sein. Nati-Trainer Murat Yakin (48): «Portugal ist der Favorit in diesem Achtelfinal. Es wird aber ein offenes Spiel geben. Wir gehen mit dem Selbstvertrauen aus dem Sieg gegen Serbien in dieses Spiel. Meine Spieler haben alles gezeigt, was sie können. Ich freue mich auf den nächsten Schritt.»
«Sind in der Lage, Portugal weh zu tun»
Auch Embolo zeigt sich zuversichtlich im Hinblick auf das Duell mit den Portugiesen: «Wir wissen, dass wir in der Lage sind, Portugal weh zu tun und sie auch zu schlagen. Unser Gegner weiss das auch. Wir werden für dieses Spiel bereit sein.»
Zum dritten Mal in Folge also steht die Schweiz im Achtelfinal einer Weltmeisterschaft. Dort allerdings war zuletzt stets Endstation: So 2014 gegen Argentinien (0:1) und 2018 gegen Schweden (0:1).
Dieses Schicksal teilen die Schweizer mit Portugal. Vor vier Jahren schieden Ronaldo und Co. im Achtelfinal gegen Uruguay (1:2) aus, 2010 in Südafrika gegen den späteren Weltmeister Spanien (0:1). 2014 in Brasilien scheiterten die Portugiesen bereits in der Gruppenphase.