Die Schweiz liegt unter einer Hitzehaube. Die Folge: Es ist jetzt noch ein letztes Mal verdammt heiss. Aussergewöhnlich ist laut Meteoschweiz die Dauer der Hitzewelle mit sechs bis acht Hitzetagen am Stück und der Zeitpunkt in der zweiten Augusthälfte.
Genf verzeichnete am Montag den zehnten Hitzetag in Folge. Immerhin: Abkühlung könnte schon am Wochenende kommen. Doch bis dahin heisst es: Einen kühlen Kopf bewahren. Gar nicht so leicht bei solchen Temperaturen. Damit es etwas leichter geht, hier 37 Hitze-Tipps.
Mindestens 1,5 Liter täglich. Sonst drohen Kopfschmerzen, Kreislaufprobleme und sogar Hitzeschlag. Aber keine kalten Getränke. Kalte Flüssigkeit muss der Körper erst auf seine normale Körpertemperatur aufheizen – und schwitzt gleich noch mehr.
Statt kalter Getränke sollte man besser Tee oder lauwarmes Wasser trinken. Ein vor allem zur Winterzeit beliebtes Heissgetränk, das auch im Sommer gesund ist und guttut, ist eine Wasser-Zitrone-Mischung mit Ingwer und Honig.
Mit einem simplen Test lässt sich laut Experten zudem herausfinden, ob man genügend trinkt. Und das geht so: Mit zwei Fingern eine Hautfalte anheben und dann wieder loslassen. Bei zu wenig Flüssigkeit bleibt die Falte kurz stehen. Hat man genügend getrunken, verschwindet die Falte sofort.
Es klingt zwar verlockend, doch auf Alkohol lieber verzichten. Er entzieht dem Körper Flüssigkeit. Heisst: Auch lieber keine Sommercocktails. Das Gleiche gilt für Kaffee. Das Koffein bringt zwar den Kreislauf in Schwung, aber nur für kurze Zeit. Das stresst den Körper.
Nur frühmorgens lüften, wenn die Luft draussen kühler ist. Den Tag über Rollläden runter!
Ventilatoren aufstellen. Am besten auf der höchsten Stufe laufen lassen. Wer kann, der sollte den Ventilator noch aufpeppen. Ein Handtuch gefüllt mit Eiswürfeln vor den Ventilator hängen und die kühle Luft geniessen.
Eiswasser in eine Wärmeflasche füllen und ins Bett legen. Doch Vorsicht: Nur an Arme oder Beine legen, auf dem Bauch kann die Kühlung zu Nierenbeschwerden führen.
Gerade Wohnungen können sich schnell aufheizen. Was da helfen kann: Nasse Tücher aufhängen. Wenn sie trocknen, entziehen sie der Luft Wärme.
Es mag zwar intuitiv richtig klingen, sich bei der Hitze kalt abzuduschen oder gleich ein kaltes Bad zu nehmen. Doch das gerade das sollte man nicht tun. Denn: Bei kaltem Wasser ziehen sich die Blutgefässe zusammen. Das steigert die Durchblutung der Haut – und uns wird heiss. Besser: lauwarm duschen.
Beim Duschen etwas Teebaumöl ins Shampoo geben. Das kühlt den Kopf.
Gerade beim Schlafen kann die Hitze anstrengend sein. Damit das Einschlafen leichter fällt, einfach vorher das Kissen in den Tiefkühler stecken. Bonus für Allergiker: Minustemperaturen lassen Milben absterben.
Es klingt komisch, aber trotz der Hitze solltest du lieber was anziehen, wenn du dich schlafen legst. Nackt schlafen ist keine gute Idee. Erkältungsgefahr! Als Decke am besten ein dünnes Laken aus Naturfasern, etwa Baumwolle, Seide oder Leinen nehmen.
Um genug zu trinken, hilft, ein Glas Wasser ans Bett zu stellen. Gerade am Morgen nach einer heissen Nacht braucht der Körper genug Flüssigkeit.
Bei Wasserbetten lässt sich die Temperatur individuell regeln. So kann man sich abends in ein gekühltes Bett legen.
Nur leichte Kost essen. Salat, Obst und Gemüse sorgen zudem für zusätzliche Flüssigkeitszufuhr. Salzige Speisen helfen, den Salzverlust auszugleichen.
Nicht jedermanns Sache, aber scharf essen hilft bei solchen Temperaturen: Chili, Tabasco oder Ingwer. Das regt die Schweissproduktion an und kühlt den Körper runter.
Auf Zwiebeln und Knoblauch seinen Mitmenschen zuliebe verzichten. Beide werden bei Hitze besonders stark ausgeschwitzt und riechen dementsprechend.
Kochen und Backen produzieren besonders viel Hitze. Beim Kochen empfiehlt es sich, den Dampfabzug einzustellen, um den warmen Dampf ins Freie zu leiten. Den Backofen und den Kochherd kann man zudem ein paar Minuten früher ausschalten und die Gerichte mit der Restwärme fertig garen oder backen.
Wer nicht schwitzen will, der kann zum Beispiel Salbeitee trinken oder am Abend etwas Apfelessig unter die Achseln tupfen.
Schwitzen ist bei solchen Temperaturen fast unvermeidlich. Damit es weniger riecht, hilft es, sich die Achseln zu rasieren. So finden die fiesen Stinkebakterien keinen Platz.
Sport besser am Morgen oder am Abend treiben. Je heisser, desto anstrengender ist das Training für den Körper. Am Mittag ist die Hitze- und Ozonbelastung am höchsten.
Elektrische Geräte im Zimmer ausschalten. Sie heizen den Raum zusätzlich auf.
Sich ein kühles Fussbad gönnen. Im Büro Kühlpads für die Füsse verwenden. Vor allem bei sitzenden Tätigkeiten können die Füsse anschwellen.
Unter langen Haaren kann sich die Hitze stauen. Also: Haare nach oben binden. Oder gleich etwas kürzen. Kurze Haare sind angenehmer.
Wenn die Sonne lange und direkt auf Kopf und Nacken scheint, kann es einen Sonnenstich geben. Hut oder Mütze sind die beste Vorsorge.
Sonnencreme nicht vergessen! Empfohlen wird mindestens Lichtschutzfaktor 15. Aber Achtung: Wer sich mehrfach eincremt, erhöht nicht die Schutzzeit. Diese wird nur erneuert.
Grundsätzlich sollte auf zu viel Make-up während der Sommermonate verzichtet werden. Eine feuchtigkeitsspendende, getönte Tagescreme mit UV-Schutz kann da geeignete Abhilfe verschaffen – sie ist eine gute Grundlage.
Wie bei den Bettlaken sind Baumwolle, Seide oder Leinen zu empfehlen. Polyester vermeiden! Die Chemiefaser ist nicht atmungsaktiv.
Schnürballerinas, Strappy Heels oder enge Riemchensandalen lassen die Füsse anschwellen. Birkenstock, Espadrilles, Adiletten bieten mehr Freiraum.
Ein kaltes Tuch in den Nacken oder auf die Handgelenke legen. Das bringt schnell Abkühlung.
Unterarme, Handgelenke oder Beine unter kühles Wasser halten. Das erfrischt den Körper.
Raucher aufgepasst: Das Nikotin verengt die Gefässe, und der Körper kann die Wärme schlechter abgeben.
Orte aufsuchen, an denen es kühler ist: Wald, Berge – oder Weinkeller. Der Schatten von Bäumen ist demjenigen von Sonnenschirmen vorzuziehen – denn Bäume wirken wie eine natürliche Klimaanlage.
Keine Überraschung. Aber ein Sprung ins Wasser kann wahre Wunder bewirken. Wer kann, der sollte die letzten Hitzetage in diesem Jahr in der Badi verbringen.
Bei Hitze steigt die Lust. Grund: Genitalien werden besser durchblutet, ergo sind sie sensibler. Gerade bei den Temperaturen bietet sich Sex im Freien an. Verboten ist es nicht – nur wer andere damit stört, kann Ärger bekommen.
Eine einfache, aber geniale Methode, gerade für Pendler. Mit einem Fächer in der Hand kann man sich schnell etwas Abkühlung verschaffen.
Wer cool bleiben will, der stimmt sich positiv. Immerhin wird es bald wieder kühler. Also solltest du die letzten Hitzetage lieber versuchen zu geniessen, statt sie zu verteufeln. Am besten mit einem Glace oder beim Grillieren.
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