Darum gehts
- Werner Schlegel hat sich am Rheintal-Oberländer Verbandsschwingfest verletzt
- Nach einer MRI-Untersuchung gibt Schlegel Entwarnung
- Der Schwinger hat sich keine grössere Verletzung zugezogen
Werner Schlegel (22) lässt am Samstag den Schwing-Fans beim Rheintal-Oberländer Verbandsschwingfest in Kriessern SG den Atem stocken. Nach drei souveränen Siegen, für die er total weniger als eine Minute braucht, liegt er plötzlich mit schmerzverzerrtem Gesicht im Sägemehl.
Im Duell mit dem Berner Dominik Gasser (25) knickt der Nordostschweizer unglücklich weg. Humpelnd und von seinem Gegner gestützt, verlässt er die Arena. Das Fest ist für ihn vorbei. Auch der spätere Sieger Samuel Giger (27) leidet mit seinem Verbandskollegen mit: «Ich stand am Sägemehlrand, als sich Werner verletzt hat. Das sind unschöne Bilder.»
«Bald wieder im Sägemehl»
Die Sorgen um Schlegel sind am Wochenende gross gewesen. Hat er sich schwer verletzt? Ein Betreuter vermutete gegenüber Blick zunächst eine Bänderverletzung im linken Fuss. Ein MRI sollte Klarheit schaffen.
Dieses hat Schlegel inzwischen hinter sich. Schon am Sonntagabend gibt er auf Instagram Entwarnung. «Ich habe mir am gestrigen Rheintaler Oberländischen zum Glück keine grössere Verletzung zugezogen», schreibt er. Und fügt an: «Ich werde schon bald wieder im Sägemehl stehen können.» Gleichzeitig bedankt sich Schlegel für die zahlreichen Besserungswünsche.
Was genau die Untersuchungen ergeben haben, lässt er allerdings offen. Gemäss seiner Saisonplanung hätte er am kommenden Sonntag am Rapperswiler Verbandsschwingfest teilnehmen wollen. Dieses Fest wird nun wohl ohne Schlegel stattfinden. Ob er bis zum nächsten Eintrag in seiner Agenda, dem Toggenburger Verbandsschwingfest am 27. April, wieder fit sein wird, bleibt abzuwarten.