Darum gehts
- Fuchs gewinnt das Stechen am zweiten Prüfungstag des Weltcup-Finals Basel
- Martingal gerissen: Edouard Schmitz erlebt Rückschlag durch Materialfehler
- Fuchs siegt mit fast zwei Sekunden Vorsprung und verbessert sich auf Rang 2
Nur sechs Reiter schaffen es ins Stechen am zweiten Prüfungstag des Weltcup-Finals ins Basel. Unter ihnen: Martin Fuchs, der im Sattel von Leone Jei einen souveränen Umgang zeigt und auch im Jump-off Gas gibt.
Das Stechen ist bereits die dritte Runde, die Fuchs mit dem Wallach absolviert. Der 32-Jährige hat auf einen Pferdewechsel verzichtet und schon am Vortag auf Leone Jei gesetzt, weil er sich gut angefühlt hat. Ein Fehler lässt ihn da noch auf den 10. Zwischenrang fallen – doch nach diesem Sieg ist seine Ausgangslage für den Finaltag am Sonntag eine vorzügliche. Denn Fuchs gewinnt das Stechen mit fast zwei Sekunden Vorsprung auf den Österreicher Max Kühner und macht acht Plätze gut in der Zwischenrangliste. Somit reitet Fuchs am Sonntag vom 2. Zwischenrang aus um die Medaillen.
Samstag, 5. April:
Voltige: Final (Einzel-Techniktest, Pas-de-Deux 1. Kür), 10.45 Uhr
Dressur: Weltcup-Final Grand-Prix-Kür, 19.30 Uhr
Sonntag, 6. April:
Voltige: Final (Kür), Damen, Herren, Pas-de-Deux, 8.00 Uhr
Springen: Final, 1. Umgang, 14.00 Uhr
Springen: Final, 2. Umgang, 16.30 Uhr (live SRF2)
Samstag, 5. April:
Voltige: Final (Einzel-Techniktest, Pas-de-Deux 1. Kür), 10.45 Uhr
Dressur: Weltcup-Final Grand-Prix-Kür, 19.30 Uhr
Sonntag, 6. April:
Voltige: Final (Kür), Damen, Herren, Pas-de-Deux, 8.00 Uhr
Springen: Final, 1. Umgang, 14.00 Uhr
Springen: Final, 2. Umgang, 16.30 Uhr (live SRF2)
Vor dem Heimpublikum lässt sich der Weltcup-Sieger von 2022 feiern. Danach sagt er: «Im Stechen habe ich meinen ganzen Plan über den Haufen geworfen. Aber mit einem Pferd wie Leone Jei geht das.» Mit riskanten Wendungen macht er wichtige Sekunden gut.
Enttäuschter Schmitz
Eine ganz andere Gefühlslage herrscht bei Edouard Schmitz. Für den 25-Jährigen, der vom 9. Zwischenrang gestartet ist, läufts im Parcours optimal – bis in der Zweier-Kombination das Martingal, ein Hilfszügel, vom Sattelgurt abreisst. Der Youngster ist untröstlich. «Ich habe sofort gespürt, dass etwas nicht stimmt mit Gamin, dann sah ich, dass da etwas hängt, wo es nicht hingehört.»
Das Martingal schlägt dem Wallach um die Beine und stört ihn. «Ich versuchte, zu retten, was noch möglich ist.» Doch Schmitz ist bitter enttäuscht. «Mein Herz ist gebrochen. Da bereitet man sich einen ganzen Winter darauf vor, und wenn es zählt, passiert so etwas wegen eines Materialproblems. Das ist hart.»
Doch trotz zwei Abwürfen und Platz 22 in dieser Prüfung: Schmitz rutscht vom 9. nur auf den 13. Zwischenrang und ist immerhin noch in Tuchfühlung mit den Top 10. «Die Chance, jetzt noch ganz vorne mitzumischen, ist weg.»