Fuchs und sein Leone Jei
Das beste Pferd der Welt kommt aus der Schweiz

Kein anderes Duo hat 2024 auf höchstem Niveau so viele Nuller-Runden abgeliefert wie Martin Fuchs und sein Schimmel Leone Jei. Ihn sattelt der Springreiter nun auch in Basel für den Weltcup-Final. Er sagt, was den Wallach ausmacht.
Publiziert: 02.04.2025 um 20:18 Uhr
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Aktualisiert: 02.04.2025 um 23:20 Uhr
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Für Springreiter Martin Fuchs ist es der 7. Weltcup-Final seiner Karriere.
Foto: Pascal Muller/freshfocus

Darum gehts

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Nicole VandenbrouckReporterin Eishockey

Es gibt so manche herausragende Reiter-Pferd-Paare. Wie zum Beispiel Henrik von Eckermann (43) und seinen Ausnahmekönner King Edward. Der Schwede führt seit 32 (!) Monaten am Stück die Weltrangliste an. Er könnte am Weltcup-Final in Basel an diesem Wochenende Geschichte schreiben als erst zweiter Springreiter überhaupt, der den Titel dreimal in Folge gewinnt.

Doch ein Schweizer Starreiter hat mit seinem Schimmel Von Eckermann und dessen Wallach im letzten Jahr übertrumpft: Martin Fuchs mit Leone Jei. Die Fachseite «Equiratings» hat eine Bilanz von 2024 veröffentlicht, in der der 32-Jährige obenauf schwingt. Fuchs und Leone haben die grossen Prüfungen an Fünf-Sterne-Turnieren (höchste Klasse, über 160 cm Hindernis-Höhe) dominiert. Von 17 Starts hat das Duo 14 Mal einen fehlerfreien Umgang abgeliefert – das entspricht starken 82 Prozent. «Wir hatten eine super Saison. Wenn ein Fehler passiert ist, dann war es ein Reiterfehler», so Fuchs, «Leone lieferte die perfekte Saison ab.»

Fuchs denkt über Pferdewechsel nach

Mit 73 Prozent und 19 Nullern bei 26 Starts sind Von Eckermann und sein King Edward das zweitbeste Paar gewesen im letzten Jahr. Die Anzahl Starts zeigt auch, dass Fuchs über genügend Top-Pferde fürs höchste Niveau verfügt und sie entsprechend dosiert und punktuell einsetzen kann. Am Weltcup-Final in Basel ist der Vize-Europameister von 2021 (mit Leone Jei) mit zwei Pferden, denn in diesem Format ist ein Pferdewechsel erlaubt. Er überlegt sich, für das Jagdspringen – die Eröffnungsprüfung von insgesamt drei Quali-Runden – den schnellen Conner Jei einzusetzen. Und wenns Richtung Medaillen geht am Freitag und Sonntag dann Leone Jei. Entschieden wird nach dem Warm-up. «Beide sind super in Form», sagt Fuchs.

Weltcup-Finals in Basel – die wichtigsten Prüfungen

Donnerstag, 3. April:
Springen: 1. Wertungsprüfung, 20.15 Uhr (live SRF2)

Freitag, 4. April:
Dressur: Weltcup-Final Grand Prix, 13.30 Uhr
Springen: 2. Wertungsprüfung, 20.15 Uhr, (live SRF info)

Samstag, 5. April:
Voltige: Final (Einzel-Techniktest, Pas-de-Deux 1. Kür), 10.45 Uhr
Dressur: Weltcup-Final Grand-Prix-Kür, 19.30 Uhr

Sonntag, 6. April:
Voltige: Final (Kür), Damen, Herren, Pas-de-Deux, 8.00 Uhr
Springen: Final, 1. Umgang, 14.00 Uhr
Springen: Final, 2. Umgang, 16.30 Uhr (live SRF2)

Donnerstag, 3. April:
Springen: 1. Wertungsprüfung, 20.15 Uhr (live SRF2)

Freitag, 4. April:
Dressur: Weltcup-Final Grand Prix, 13.30 Uhr
Springen: 2. Wertungsprüfung, 20.15 Uhr, (live SRF info)

Samstag, 5. April:
Voltige: Final (Einzel-Techniktest, Pas-de-Deux 1. Kür), 10.45 Uhr
Dressur: Weltcup-Final Grand-Prix-Kür, 19.30 Uhr

Sonntag, 6. April:
Voltige: Final (Kür), Damen, Herren, Pas-de-Deux, 8.00 Uhr
Springen: Final, 1. Umgang, 14.00 Uhr
Springen: Final, 2. Umgang, 16.30 Uhr (live SRF2)

Die Weltnummer 7 hat dem Schimmel zuletzt eine Pause gegönnt. Im holländischen `s-Hertogenbosch hat er seinen Aufgalopp gehabt. «Trotz zwei Abwürfen war mein Gefühl gut. Es lag nur an der Abstimmung. Ich bin zuversichtlich, dass ich das in Basel in den Griff bekomme.» Leone Jei, dessen Besitzer der Tessiner Industrielle Adolfo Juri ist, ist seit sieben Jahren in Fuchs’ Beritt. Seither ist das Duo international unterwegs. «Es zeigte sich früh, dass Leone ein spezielles Pferd ist. Dass er aber so gut und erfolgreich wird, stellten wir uns nicht in den tollsten Träumen vor. Seine Entwicklung ist unglaublich, in den letzten Jahren wurde er jede Saison noch stärker.»

Und wie beschreibt Fuchs sein Top-Pferd? «Leone verfügt über eine unglaubliche Einstellung. Er liebt es, zu springen und geritten zu werden. Nebst grossartigem Springvermögen zeichnet ihn sein Wille aus, voll motiviert bei der Sache zu sein.»

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