Tricksereien auf dem Transfermarkt
So wollte Slowenen-Klub den 1. FC Köln übers Ohr hauen

Bundesligist Köln ist im dümmsten Moment mit einer Transfersperre belegt worden. Dazu werden jetzt neue Details bekannt.
Publiziert: 03.02.2024 um 13:57 Uhr
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Um ihn gehts im Transfer-Streit: Jakub Cuber-Potocnik.
Foto: IMAGO/Treese

Beim 1. FC Köln herrschen nicht gerade rosige Zeiten, um es positiv auszudrücken. Das Team, das mittlerweile von Ex-FCB-Trainer Timo Schultz trainiert wird, liegt auf dem vorletzten Bundesliga-Platz und kämpft gegen den Abstieg in die Zweitklassigkeit.

Als wäre das nicht genug, gibts auch abseits des Rasens negative Schlagzeilen. Im Dezember 2023 hat der Internationale Sportgerichtshof (CAS) die Kölner mit einer Sperre für zwei Transferperioden belegt. Also just für den Zeitraum, für den die Mannschaft jede noch so kleine Verstärkung gebrauchen könnte. 

Köln soll zu Vertragsbruch getrieben haben

Der Grund für die auferlegte Sperre ist ein Transfer von Jakub Cuber-Potocnik. Der damals 17-Jährige wechselte im vergangenen Januar ablösefrei aus der U17 von NK Olimpija Ljubljana in die U17 von Köln. Der Transfer kam einen Tag, nachdem Potocnik seinen Vertrag bei Ljubljana ausserordentlich gekündigt hatte, zustande. 

Schnell reichte Ljubljana bei der Fifa eine Klage ein. Köln soll Potocnik dazu getrieben haben, seinen Vertrag zu brechen, um dann ablösefrei bei Köln anzuheuern. Das Gericht gab dem slowenischen Verein teilweise recht und auferlegte Köln eine Transfersperre.

Slowenen wollten Fake-Angebot machen

Dass aber nicht nur Köln mit unerlaubten Mitteln gespielt hat, sondern auch der slowenische Verein, geht jetzt aus dem Urteil des CAS hervor, das dem «Kicker» vorliegt.

Demnach wollte NK Olimpija Ljubljana den Preis für Potocnik, an dem Köln schon lange Interesse hatte, mit einem Fake-Angebot in die Höhe treiben. Das Ziel: mit dem jungen Spieler noch eine möglichst hohe Ablösesumme einfahren.

Ex-Olimpija-Sportdirektor Mladen Rudonja hat ausgesagt, dass sein Nachfolger ihn oftmals, «aber letztlich vergeblich» gebeten hatte, «ein falsches, undatiertes Angebot von Manchester City vorzubereiten». Mit einem solchen Fake-Angebot wollten die Slowenen die Kölner übers Ohr hauen und ihnen mehr Geld abluchsen. 

Übrigens: Bei den Deutschen spielt der heute 18-jährige Potocnik in der U19 und ist auf dem Weg, den Sprung in die erste Mannschaft zu schaffen. (par)

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