Bachmann über die Möglichkeit eines «EM-Babys»
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«Das ist mein Wunsch»:Bachmann über die Möglichkeit eines «EM-Babys»

Ramona Bachmann vor aufregenden Wochen
«Ich hoffe, unser Sohn wird der EM-Glücksbringer»

Mutter-Glück und Heim-EM: Nati-Star Ramona Bachmann hat aufregende Wochen vor sich.
Publiziert: 02.04.2025 um 18:58 Uhr
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Aktualisiert: 09:04 Uhr
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Ramona Bachmann stehen aufregende Wochen bevor.
Foto: Pascal Muller/freshfocus
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Christian FinkbeinerStv. Fussballchef

Mutter-Glück und Heim-EM: Nati-Star Ramona Bachmann (34) steht vor aufregenden Wochen. Läuft alles nach Plan, wird ihre Frau Charlotte am 10. Mai ihren Sohn gebären – aber nicht in Houston, wo Bachmann spielt, sondern in Frankreich.

Der Hauptgrund, warum ihre Gattin in die Heimat zurückgekehrt ist, sei die politische Situation in den USA. «Meine Frau hatte den Wunsch, nach Frankreich zurückzukehren, weil sie sich dort am wohlsten fühlt», so Bachmann. Auch sie wird der Geburt beiwohnen. Den Namen des Jungen will sie noch nicht verraten.

In Houston ist (fast) alles wieder im Lot

Danach folgt mit der Heim-EM das nächste Highlight. «Trotz der anstehenden Geburt hat sich der Stellenwert des Fussballs in meinem Leben aber nicht verändert.» Nach sportlich schwierigen letzten Wochen – zwischenzeitlich wollte Bachmann Houston auf Leihbasis verlassen – hat sie in Texas den Tritt wieder gefunden. «Es ist kein Geheimnis, dass in den letzten Monaten alles sehr chaotisch war. Der Trainer verlor seinen Job, der General Manager ebenfalls.»

Mit dem neuen Coach versteht sich Bachmann sehr gut. Die Trainings seien intensiv, das Niveau hoch und da sie nach verpasster Vorbereitung inzwischen auch körperlich wieder auf dem Damm ist, kam sie am letzten Wochenende zu ihrem Saisondebüt. Ihren bis Ende 2026 laufenden Vertrag will sie erfüllen – trotz politisch unsicheren Zeiten.

Der Machtwechsel im Weissen Haus beschäftigt auch die Fussballerin. «Das war einer der Gründe, warum ich mich nicht zwingend gefreut habe, wieder in die USA zurückzukehren», so Bachmann. Die Situation sei schwierig und chaotisch, auch für die Einheimischen. «Auch bei uns im Team ist das ein Thema.» Wichtig sei, dass man seine Werte aber weiterhin öffentlich vertrete und hinter diesen stehe.

Bachmann hat das schon immer getan. Sie hat nie ein Geheimnis aus ihrem Liebesleben gemacht, auch wenn sie deswegen in den sozialen Netzwerken auch angefeindet wurde. «Leider gibt es noch immer Hasskommentare, was ich ignorant und schade finde.» Es sei aber falsch, wenn man diese einfach hinnehme.

Stärkste Nati aller Zeiten

Derzeit überwiegen bei ihr aber die Glücksgefühle: «Ich freue mich sehr auf das, was kommt.» Ihr Ziel ist es, dass sie am 2. Juli topfit ist, wenn die Nati gegen Norwegen in die EM startet. «Meine Rolle im Team hat sich nicht verändert. Pia kennt meine Qualitäten.» Für Bachmann, die 2007 debütierte, ist es dank der Jungen («Sie machen es alle schon sehr gut») die stärkste Nati, in der sie jemals gespielt hat.

Geht es nach ihr, wird im EM-Camp auch ihr Sohn mit dabei sein. Der Antrag beim Verband sei gestellt, so Bachmann, die als erste Nati-Spielerin Elternfreuden entgegensieht. «Ich glaube, dass er im Team etwas auslösen und vielleicht auch unser Glücksbringer werden kann.»

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