Doch immer mehr wandern aus
Schweizer Wohnbevölkerung steigt über die 9-Millionen-Marke

Die ständige Wohnbevölkerung der Schweiz hat Ende 2024 mit 9'048'900 Einwohnerinnen und Einwohnern einen neuen Höchststand erreicht. Die Einwanderung ging gegenüber dem Rekordjahr 2023 zurück, die Auswanderung nahm dagegen zu.
Publiziert: 03.04.2025 um 09:08 Uhr
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Aktualisiert: 03.04.2025 um 12:06 Uhr
Die ständige Wohnbevölkerung ist in der Schweiz deutlich über neun Millionen Menschen angestiegen. (Archivbild)
Foto: GEORGIOS KEFALAS
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SDASchweizerische Depeschenagentur

Gegenüber Ende 2023 nahm die ständige Wohnbevölkerung um ein Prozent oder 86'600 Menschen zu, wie das Bundesamt für Statistik (BFS) am Donnerstag mitteilte.

Die Bevölkerung sei damit weniger stark angestiegen als 2023. Der damalige sehr hoher Wanderungssaldo sei in erster Linie damit zusammengehangen, dass Menschen aus der Ukraine mit Schutzstatus S im 2023 ein Jahr nach ihrer Ankunft in der Schweiz zur ständigen Wohnbevölkerung gezählt worden seien.

Laut BFS verzeichneten alle Kantone eine Bevölkerungszunahme. Das grösste Plus hätten Schaffhausen mit plus 1,8 Prozent und Freiburg und Wallis mit je plus 1,5 Prozent registriert. Am geringsten sei der Anstieg in den Kantonen Tessin und Appenzell Ausserrhoden mit je plus 0,3 Prozent sowie im Kanton Jura mit plus 0,4 Prozent ausgefallen.

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