Darum gehts
- Das Ultra Music Festival in Miami geht im Netz viral
- User sind über Preisliste bei Getränken aufgebracht
- Angeboten kosten bis zu einer halben Million Dollar
In den sozialen Medien wird derzeit über nichts anderes geredet: das Ultra Music Festival in Miami. Einmal jährlich verwandelt sich die Grossstadt im US-Bundesstaat Florida in das Party-Mekka der elektronischen Musikszene. Tausende Fans pilgern zum VIP-Hotspot, um die grössten Namen der Szene live zu erleben. Im Netz wird allerdings nicht über das diesjährige Line-up oder die hochkarätigen Special-Guests diskutiert, sondern über die ausserirdischen Angebote auf der Getränke-Liste.
«Ich bin derzeit am Ultra Festival und zeige euch mal, warum es so teuer ist», sagt eine Festivalbesucherin in ihrem Tiktok-Video und zeigt auf die exklusive Getränkekarte. Angefangen bei einer Flasche des Edel-Champagners Dom Pérignon, der für 1500 Dollar über den Tresen geht, prangt zu unterst auf der Liste ein Angebot, bei dem der restliche Getränkebestand ausgeschenkt wird. Der Spass hat seinen Preis: Das Paket «Shut this Shit down», also «Macht den Laden dicht» kostet eine halbe Million Dollar!
«Für eine halbe Million Dollar kann man ein Haus kaufen»
Wer jetzt denkt, dass die Preise nur für alkoholische Getränke gelten, irrt: Selbst für ein 6er-Pack Wasser oder Red Bull müssen die Besucher sage und schreibe 80 Dollar blechen. Auch Bier und Hard Seltzer fallen in dieselbe Preisklasse.
Das zweitteuerste Paket trägt übersetzt den Namen «Die Geschäftsleitung hat entschieden: Wir haben unsere Preise gesenkt». Es beinhaltet 200 Flaschen Moët-Champagner und 200 Flaschen Dom-Pérignon-Champagner. Der Preis liegt bei rund 425'000 Dollar.
Der Unmut über die Preisliste ist in den sozialen Medien entsprechend gross. Auf X schreibt ein aufgebrachter User: «Leute, das ist eine absolute Geldverschwendung.» Auch auf Tiktok ist die Aufregung um die Preisliste gross. «Nein! Für eine halbe Million Dollar kann man sich buchstäblich ein Haus kaufen.» Darauf antwortet jemand zu Recht: «500'000 Dollar sind für manche Menschen 50 Stutz.»
In den Kommentaren lassen sich nur wenige Nutzer finden, die den Preis ernsthaft nachvollziehen können. So schreibt eine Userin: «Schaut, ich finde viele von den Preisen, sind nicht einmal so schlecht für Getränke-Pakete. Aber wer zum Teufel kauft 200 Flaschen Dom Pérignon? Und wofür?»