Wie alle prominenten Führungspersonen der Terrororganisation Hamas lebte auch Ismail Hanija (†62), der politische Führer der Hamas, unter der ständigen Bedrohung, ermordet zu werden. Er war einer der Strippenzieher des Oktober-Massakers in Israel und der Internationale Strafgerichtshof sprach einen Haftbefehl gegen ihn aus. Am Mittwoch teilten die iranischen Revolutionsgarden und die Hamas dann mit, dass er bei einem «gezielten Luftangriffs Israel» in der iranischen Hauptstadt Teheran getötet wurde.
Der Tod Hanijas ist die jüngste waghalsige Operation Israels, um ihre politischen und militärischen Gegner auszuschalten. Nur einen Tag zuvor soll der hohe Hisbollah-Kommandeur Fuad Shukr (†61) in Beirut, Libanons Hauptstadt, getötet worden sein. Diese beiden gezielten Angriffe auf bestimmte Einzelpersonen der Terrororganisationen zeigt abermals: Israel hat viel Macht über seine Feinde. Selbst Experten zeigen sich gegenüber Blick überrascht von Israels tödlicher Präzision.