«Der erste Schritt zu einem endgültigen Frieden»
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Bürgenstock-Treffen:«Der erste Schritt zu einem endgültigen Frieden»

Parmelin über US-Zollfrage am G7-Gipfel
«Wir hatten keine Gelegenheit, es direkt mit Trump zu besprechen»

Guy Parmelin traf beim G7-Gipfel in Évian auf US-Präsident Donald Trump. Zu einem Gespräch über die Zölle kam es nicht. Nun richtet sich der Fokus bereits auf Freitag: Der Iran und die USA treffen sich auf dem Bürgenstock, um ein Friedensabkommen zu unterzeichnen.
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Bundespräsident Guy Parmelin begrüsst US-Präsident Donald Trump auf dem Rollfeld des Flughafens in Genf.
Foto: IMAGO/SWITZERLAND FDFA

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Guy Parmelin traf vor dem G7-Gipfel in Genf mehrere Staatschefs, darunter Donald Trump
  • Trump-Aufenthalt betrug nur 74 Sekunden, längeres Gespräch blieb aus
  • 10-Prozent-Tarif der USA läuft Ende Juli aus, Verhandlungen offen
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Céline ZahnoRedaktorin Politik

Nun stehe nur noch die Abreise der G7-Gäste an, sagte Bundespräsident Guy Parmelin (66) am Mittwoch vor den Medien. Der Gipfel in Évian ist schon bald wieder Geschichte – und die Abreise sei viel einfacher zu organisieren als die Ankunft. 

Tatsächlich hatte Parmelin damit viel zu tun: Auf dem Rollfeld des Flughafens Genf schüttelte er Anfang Woche fleissig Hände und empfing einen Staatschef nach dem anderen. Neben dem deutschen Bundeskanzler Friedrich Merz (70) und dem britischen Premierminister Keir Starmer (63) wurde auch US-Präsident Donald Trump (80) von Parmelin persönlich begrüsst.

Zollfrage nicht direkt mit Trump besprochen

Die Interaktion mit dem US-Präsidenten dauerte gerade einmal 74 Sekunden, dann war Trump wieder in den Helikopter gestiegen und hatte seine Reise fortgesetzt. Bedarf für ein längeres Gespräch hätte es durchaus gegeben. Die USA nehmen die Schweiz erneut mit Zöllen ins Visier – diese sollen einmal mehr höher ausfallen als jene für die EU. Bis Anfang Juli läuft dazu noch eine Konsultation, zudem läuft der geltende 10-Prozent-Tarif per Ende Juli aus. Bis dahin will der Bundesrat ein verbindliches Abkommen erreichen. Was allerdings noch fehlt, ist die Zustimmung des US-Präsidenten.

Auch beim Gala-Dinner des Gipfels kam es zu keinem Gespräch über die Zollthematik. «Wir hatten keine Gelegenheit, die Zollfrage direkt mit ihm zu besprechen», so Parmelin an der Medienkonferenz. Man bleibe aber in Kontakt und habe eher positive Signale erhalten. Am Dienstag habe er zudem den US-Handelsbeauftragten Jamieson Greer (47) und Finanzminister Scott Bessent (63) getroffen. 

Ausführlichere Gespräche standen im Rahmen des Gipfels auch mit dem britischen Premier zu einem Freihandelsabkommen an. Weitere Treffen hatte Parmelin mit Indiens Premierminister Narendra Modi (75) oder mit dem Präsidenten von Brasilien, Luiz Inácio Lula da Silva (80).

Wird ein Bundesrat auf den Bürgenstock reisen?

Der Fokus von Parmelin dürfte sich unterdessen bereits auf die kommenden Tage richten, denn am Freitag steht die Schweiz erneut im Rampenlicht der Weltöffentlichkeit: Der Iran und die USA treffen sich im Luxusresort auf dem Bürgenstock in der Zentralschweiz, um ein Friedensabkommen zu unterzeichnen.

Noch ist unklar, ob ein Bundesrat und wenn ja welcher auf dem Bürgenstock anwesend sein wird. «Es hängt auch davon ab, welche Personen anwesend sein werden», so Parmelin. Sollte beispielsweise US-Vizepräsident J. D. Vance (41) anreisen, werde sicher auch ein Mitglied der Landesregierung präsent sein. Es sei jedoch denkbar, dass lediglich die Delegationsleiter mit ihren nationalen Beratern anreisen. «All das sind Details, die sich erst in den allerletzten Stunden klären werden.» Auch die genaue Rolle der Schweiz – ob es sich etwa nur um eine protokollarische Präsenz des Bundesrates handelt – bleibt vorerst offen.

Ein wenig konkreter wurde Parmelin bezüglich einer anderen Personalie: Gabriel Lüchinger (49), Sondergesandter des Bundesrats für die USA und Chef der Abteilung Internationale Sicherheit im Eidgenössischen Departement für auswärtige Angelegenheiten (EDA). Lüchinger gilt als bestens vernetzter Drahtzieher und Beziehungsmanager der Schweizer Regierung. Parmelin betonte schliesslich auch: Lüchinger sei eine der treibenden Kräfte bei den Kontakten, die zur Organisation des historischen Treffens auf dem Bürgenstock geführt haben.

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