Innovation mit Augenmass
So geht Blick mit künstlicher Intelligenz um

Vorlesefunktion, Chatbot, Fake-Erkennung: KI ist auf der Blick-Redaktion längst Alltag. Wir zeigen, wo sie uns hilft, wo sie tabu bleibt – und wer für jeden Inhalt geradesteht.
Kommentieren
1/4
Zurücklehnen und geniessen: Dank KI kannst du dir Blick-Artikel nun vorlesen lassen.
Foto: KI-Illustration/ChatGPT

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Blick setzt auf den KI-Bot für barrierefreies Vorlesen
  • KI-Tools unterstützen Journalisten bei Interviews und Artikelerstellung
  • Bei KI-Bildern gibt sich Blick strengste Regeln
Thomas_Benkö_AI Innovation Lead_Blick.jpg
Thomas BenköJournalist & AI Innovation Lead
1

Kennzeichnung von KI

Wir kennzeichnen KI-Inhalte immer dann, wenn kein Mensch sie geprüft hat – etwa beim Chatbot. Vollautomatische Artikel wie Match-Vorschauen tragen unseren «BliKI»-Käfer. Wo KI nur als Hilfsmittel dient – beim Übersetzen, Transkribieren oder Korrekturlesen – verzichten wir im Einklang mit den Ringier-Richtlinien auf eine Kennzeichnung.

Ist ein Artikel automatisch mit KI generiert, kommt der BliKI-Käfer zum Einsatz.
2

Unser Umgang mit KI-Bildern

Das treffende Foto gehört bei Blick zur DNA. Wir wollen dieses Erbe nicht mit künstlich generierten Bildern torpedieren. Im News-Bereich sind fotorealistische KI-Fotos für uns tabu! Anders sieht es bei illustrations-ähnlichen Bildern aus, hier ist der Einsatz gestattet und wird klar deklariert.

«
Bei sensiblen Themen, bei denen KI zu Desinformation oder Fehlinterpretationen führen könnte, verzichtet Blick auf deren Nutzung. Wir wollen Leser nicht in die Irre führen.
Thomas Benkö, Blick
»
3

Erkennung von Fake-News

Täglich erreichen uns Hunderte Bilder und Videos – von Agenturen, Pressestellen, aus Social Media und von Leserreportern. Bei Zweifeln prüfen wir mit klassischer Recherche und KI-Tools wie SynthID oder Copyleaks. In schwierigen Fällen hilft eine interne Taskforce. Bleiben Fragen offen, publizieren wir nicht. Unsere Journalisten besuchen dazu regelmässige Schulungen. Trotzdem einen Fehler entdeckt? Schreib uns an fehler@blick.ch.

Eines der KI-Bilder, das Anfang 2026 gross zirkulierten und sogar über Foto-Agenturen liefen: Nicolas Maduro beim Angriff der USA mit blutigem Hemd.
4

Artikel zum Anhören

Fast alle Blick-Artikel kannst du dir vorlesen lassen. Die Stimme dahinter: unser Digitalredaktor Tobias Bolzern – synthetisiert, mit Ostschweizer Touch. Erkennbar am Kopfhörer-Symbol oben im Artikel (ausser bei Tickern und Videos). Die Funktion ist auf Web und Mobile gratis – Blick+-Artikel bleiben Abonnenten vorbehalten. Die App folgt später.

5

News-Chatbot

BliKI ist unser KI-Chatbot. Er beantwortet Fragen zu aktuellen Themen, liefert Hintergründe und zeigt verschiedene Perspektiven – immer auf Basis unserer Artikel. Du findest ihn direkt in der Suche: www.blick.ch/suche

6

KI als fleissiger Helfer

Lange Interviews abtippen, dicke PDFs zusammenfassen, Pflichtfelder ausfüllen, beim Schreiben unterstützen: Unsere Redaktion nutzt dafür eigene, sichere KI-Tools. Was wir damit gewinnen, ist Zeit – und die fliesst in bessere Recherche und bessere Texte.

7

Weniger Schreibfehler

Fehler passieren, auch bei uns. Damit möglichst wenige davon online gehen, lesen unsere Redaktorinnen und Redaktoren gegen – unterstützt von einem KI-Bot, der Tippfehler automatisch findet. Hoffentlich, bevor du sie findest.

Beispiel eine Bot-Meldung: Hier wurde das Wort «Wohnung» falsch geschrieben.
8

KI sorgt für schnelle Übersicht

Am Anfang vieler Artikel findest du eine Zusammenfassung in drei Stichpunkten. Auch hier hilft KI – das Resultat prüft immer ein Mensch.

9

KI findet Breaking News

Auch beim Aufspüren internationaler Breaking News hilft KI mit. Sie filtert aus der weltweiten Nachrichtenflut jene Meldungen heraus, die für die Schweiz relevant sind – von Konflikten bis Wirtschaftsthemen. Die Auswahl, was wir publizieren, treffen am Ende unsere Redaktorinnen und Redaktoren.

10

Mehr Vielfalt dank KI

Der Ringier-Verlag ist in vielen Ländern aktiv. Mit KI-Übersetzungen können unsere Journalistinnen und Journalisten interessante Geschichten aus diesen Märkten schneller für das Schweizer Publikum aufbereiten.

11

Sauberere Kommentarspalten

Damit Hass und Beleidigungen nicht in den Kommentaren landen, filtert eine KI besonders üble Wortmeldungen automatisch heraus. Alles andere prüft unser Moderationsteam – kein Kommentar geht ohne menschliche Freigabe online. Mehr Infos zur Kommentar-Plattform gibts hier.

12

Generell gilt Folgendes

Blick übernimmt die Verantwortung für alles, was wir publizieren – egal, ob Mensch oder KI es erstellt hat. Wir prüfen KI-Ergebnisse kritisch, achten auf Urheber-, Persönlichkeits- und Datenschutzrechte und überprüfen unsere Tools regelmässig auf Fairness. Feedback zu unserer Arbeit mit KI? Schreib uns an redaktion@blick.ch.

Was sagst du dazu?
Meistgelesen