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«Höchstwahrscheinlich ist es Timmy»
Buckelwal vor dänischer Küste ist tot

Seit Tagen fehlt jegliches Lebenszeichen von Buckelwal Timmy. Jetzt ist vor Dänemarks Küste ein gestrandeter Wal gesichtet worden. Er ist vermutlich schon länger tot.
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Die Möwen fallen bereits über den Wal her.
Foto: picture alliance/dpa

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Toter Wal vor Dänemarks Küste wohl Buckelwal Timmy, sagen Experten
  • Timmy trug GPS-Tracker, aber Signal brach nach Freilassung am 2. Mai ab
  • Wal 10–15 m gross, Gewebeprobe soll am 15. Mai entnommen werden
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Angela RosserJournalistin News

Diese Nachricht lässt wohl den Puls all jener höher schlagen, die den Kampf um das Leben des gestrandeten Buckelwals in der Ostsee Tag für Tag mitverfolgt haben. Vor der Küste Dänemarks wurde ein gestrandeter Wal gesichtet.

Bei dem toten Tier handelt es sich höchstwahrscheinlich um den Buckelwal Timmy, der vor gut zehn Tagen freigelassen wurde. Das bestätigt Morten Abildstrøm, ein Aufseher der dänischen Naturschutzbehörde.. «Sowohl die deutschen als auch die dänischen Forscher, mit denen ich gesprochen habe, glauben, dass es sich höchstwahrscheinlich um den Buckelwal Timmy handelt», führte der Mitarbeiter aus, wie die «Bild» berichtet.

Experte tippt auf Buckelwal

Dass es sich beim Tier durchaus um einen Buckelwal handeln könnte, sagte Abildstrøm bereits am Donnerstagabend. «Es ist ziemlich gross. Wenn man es mit einem Fernglas betrachtet, kann man erkennen, dass das Tier 10 bis 15 Meter gross ist», sagt er. Laut Abildstrøm befindet sich der Wal etwa 75 Meter vom Ufer entfernt.

Am Freitagnachmittag wurde dem Tier eine Gewebeprobe aus der Schwanzflosse entnommen und zur Untersuchung nach Deutschland geschickt. Abildstrøm, der den Wal dabei von Nahem betrachten konnte, habe laut der Deutschen-Presse-Agentur keinen GPS-Sender am Tier gefunden. Einen solchen Sender hat die Rettungstruppe vor seiner Freilassung an Timmy angebracht. Ein Bild zeigt Abildstrøm bei der Entnahme. Er hat ein Stück des Wales sowie ein grosses Messer in der Hand.

Auf Facebook werden auch bereits Bilder geteilt, die den gestrandeten Wal zeigen sollen. Was auffällt: Das Tier hat keine gute Haut – so wie es auch bei Timmy der Fall war.

Wal wohl schon länger tot

Die dänische Umweltschutzbehörde antwortete auch auf eine Anfrage der Zeitung «Ekstra Bladet». In der schriftlichen Antwort heisse es ebenfalls, dass der Wal vermutlich «schon seit einiger Zeit tot» sei. Massnahmen würden aktuell noch keine ergriffen.

Bei Niedrigwasser soll am Freitag versucht werden, dem Wal eine Gewebeprobe zu entnehmen. Davon, sich dem Wal zu nähern, rät die Behörde dringend ab. Das tote Tier könnte Krankheiten übertragen, und es bestehe Explosionsgefahr, da sich in toten Tieren Gas ansammelt.

Kein Lebenszeichen von Timmy

Der Buckelwal Timmy, der mehrere Male in deutschen Buchten strandete, wurde kurz vor seiner Freilassung am 2. Mai mit einem GPS-Tracker versehen. Nur sendet dieser Tracker bereits seit längerem nicht mehr. Das deutsche Meeresmuseum war sich daher sicher: Das Tier ist tot.

«Da sich der Wal in einem extrem geschwächten Zustand befand und nach früheren Rettungsversuchen innerhalb kurzer Zeit immer wieder strandete, ist mit hoher Wahrscheinlichkeit davon auszugehen, dass er nicht genug Kraft besass, um längerfristig im tiefen Wasser zu schwimmen, und nicht mehr lebt», hiess es vor einigen Tagen in einer entsprechenden Medienmitteilung.

Beim Tracker soll es sich aber um ein Exemplar handeln, das noch gar nicht richtig getestet wurde. Es könnte also sein, dass es doch Timmy ist, dessen Kadaver nun vor der Küste Dänemarks angespült wurde.

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