Ex-Swissair-Tochter baut um
Chinesen lassen Swissport fallen

Der Flughafendienstleister Swissport restrukturiert seine Bilanz und erhält neue Besitzer.
Publiziert: 31.08.2020 um 07:55 Uhr
|
Aktualisiert: 31.08.2020 um 15:44 Uhr
1/5
Swissport geht in neue Hände über.
Foto: STEPHANIE LECOCQ

Keine chinesischen Besitzer mehr beim Flughafendienstleister Swissport: Sieben Geldgeber werden nach Abschluss einer Restrukturierung 75 Prozent an der früheren Swissair-Tochter halten. Geplant ist eine sogenannter «dept-for-equity-Swap» bei dem Verbindlichkeiten gegen Anteile am Unternehmen ausgetauscht werden, teilt Swissport am Montag mit.

Bei den Geldgebern handelt es sich um Private Equity-Gesellschaften sowie die Bank Barclays. Diese versorgen Swissport - wie bereits früher angekündigt - mit einer Finanzspritze von 300 Millionen Euro.

Angeschlagene Chinesen sind draussen

Geplant seien zudem ein Schuldenabbau sowie eine langfristige Kreditfinanzierung von 500 Millionen Euro. Die Transaktion soll bis Ende 2020 angeschlossen sein.

Nicht an der Transaktion beteiligt ist die finanziell angeschlagene chinesische HNA bei Swissport. (SDA)

Fehler gefunden? Jetzt melden
Was sagst du dazu?
Externe Inhalte
Möchtest du diesen ergänzenden Inhalt (Tweet, Instagram etc.) sehen? Falls du damit einverstanden bist, dass Cookies gesetzt und dadurch Daten an externe Anbieter übermittelt werden, kannst du alle Cookies zulassen und externe Inhalte direkt anzeigen lassen.