Darum gehts
- Tesla ruft 46'000 Cybertrucks zurück wegen sich lösender Karosserieteile
- Verkaufsstopp und Produktionskürzung aufgrund von Qualitätsproblemen und geringer Nachfrage
- Verkaufsziel von 500'000 Cybertrucks verfehlt, nur 40'000 in 2024 verkauft
Neues Ungemach für den angeschlagenen US-Autobauer Tesla! In den USA ruft das Unternehmen von Elon Musk (53) 46'000 Cybertrucks zurück. Sie müssen in die Werkstatt, weil sich in voller Fahrt immer wieder Teile der Karosserie lösen. Das ist gefährlich. Drum greift die US-Verkehrsaufsicht NHTSA nun durch.
Konkret: Bei den Stromern mit dem brachialen Design kann sich ein Stück der Karosserie lösen, das seitlich über der Tür befestigt ist. Praktisch alle bisher verkauften Cybertrucks sind betroffen. Tesla hat ein Problem mit dem Leim. Der löst sich mit der Zeit auf. Es ist offenbar so gravierend, dass Tesla entschieden hat, vorerst keine weiteren Fahrzeuge an Kunden auszuliefern. Wie lange der Stopp dauert, ist unklar. Es ist aber nicht das erste Mal, dass Teslas Cybertruck für Negativschlagzeilen sorgt.
Verkaufsziel nicht erreicht
Schon vergangene Woche kam aus: Die Verkaufszahlen des Elektro-SUV liegen unter den Erwartungen – und zwar deutlich. 500’000 Stück des Cybertrucks wollte Tesla verkaufen. 2024 waren es laut dem renommierten amerikanischen Fahrzeugbewerter KBB nur 40’000 Exemplare. Tesla ist weit davon entfernt, mit dem Cybertruck den lukrativen SUV-Markt aufzumischen, und musste sogar die Produktion herunterfahren. Jetzt kommt der Rückruf dazu.