Tessiner schliesst an Schweizer Meisterschaft nichts aus
Ponti: «Kann überall Weltrekord schwimmen»

Nach einem starken Frühjahr ist das Schweizer Schwimm-Ass Noè Ponti auch an der Langstrecken-Schweizer-Meisterschaft dabei. Einen weiteren Weltrekord schliesst der Tessiner nicht aus.
Publiziert: 00:02 Uhr
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Aktualisiert: 10:26 Uhr
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Am Donnerstag startet die SM im Schwimmen – auch mit dabei ist Noè Ponti.
Foto: Getty Images

Darum gehts

  • Schweizer Schwimm-Meisterschaft startet in Sursee mit Top-Stars wie Noè Ponti
  • Ponti strebt Weltrekord an, sieht aber noch Verbesserungspotenzial
  • Saison-Highlight: Langbahn-WM in Singapur vom 11. Juli bis 3. August
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Julian SigristRedaktor Sport

Am Donnerstag startet in Sursee LU die Langbahn-SM im Schwimmen. Im Gegensatz zur SM im Skifahren sind in der Innerschweiz mit Noè Ponti (23), Roman Mityukov (24) und Co. auch die ganz grossen Stars mit dabei. Ponti erklärt: «Es ist der wichtigste Wettkampf, den wir in der Schweiz haben. Auch wenn man schon für die WM qualifiziert ist, muss man hier antreten. Es ist ein guter Test, um zu sehen, wo man steht, und was man in den nächsten Monaten noch verbessern kann.»

Weltrekord an der SM? «Vielleicht»

Dass Verbesserungspotenzial besteht, weiss der Tessiner allerdings bereits vor dem ersten Wettkampf: «Mental und physisch geht es mir gut, aber es wäre falsch, zu sagen, dass ich bei 100 Prozent bin. Wichtig ist, dass ich im Sommer bei 100 Prozent bin.» Trotzdem präsentierte sich der 23-Jährige bereits im Frühjahr in bestechender Form. Mit mehreren Siegen und Jahresweltbestleistungen konnte der Tessiner an seine Leistungen an der Kurzbahn-WM im Dezember anknüpfen.

Dort hatte sich Ponti neben drei Goldmedaillen auch zwei Weltrekorde geschnappt. Ob in den kommenden Tagen in Sursee der nächste erwartet werden darf? «Vielleicht. Ich weiss nicht, ob ich in der Form dafür bin, aber man weiss nie. Manchmal ist es nicht vorprogrammiert. Klar hilft ein guter Pool oder eine gute Kulisse ein bisschen, aber wenn man in einer guten Form ist, kann man überall einen Weltrekord schwimmen.»

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Weltrekord inklusive:Noè Ponti schwimmt sich in Gold-Rausch

An der WM in Budapest gab es für Ponti pro Weltrekord rund 22'000 Franken. Ob es auch an der Schweizer Meisterschaft ein Honorar gibt und wie hoch dieses allenfalls ist, weiss der Tessiner gar nicht. Er scherzt: «Und wenn, dann würde ich es euch nicht sagen.» Allerdings sei das Preisgeld bei solch einem Erfolg nur zweitrangig. «Natürlich gibt es finanziell etwas, aber in erster Linie solltest du Freude haben, dass du einen Weltrekord geschwommen bist.»

«Das wird nie passieren»

Das Highlight dieser Schwimm-Saison steht im Sommer an. Vom 11. Juli bis zum 3. August findet in Singapur die Langbahn-WM statt. Der Tessiner weiss, dass diese einen leicht höheren Stellenwert hat als die Kurzbahn-WM: «Grundsätzlich ist eine WM eine WM, aber es ist so, dass die Langbahn-WM noch etwas wichtiger ist. Mehr Leute verfolgen sie und auch an Olympia wird auf der Langbahn geschwommen.»

Nach seinen Erfolgen in Budapest möchte Ponti deshalb auch in Singapur ganz vorne mitschwimmen: «Bis dahin muss ich gesund bleiben und dann ist es das Ziel, mit einer Medaille nach Hause zu kommen. Das ist der einzige Grossanlass, an dem mir noch eine fehlt, deshalb würde mich das sehr glücklich machen.» Ob Ponti sich dann wie sein Management-Kollege Marco Odermatt (27) bei der Ski-WM die Haare rasieren lassen würde? «Nein, sicher nicht. Das wird nie passieren.»

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