Auf einen Blick
- Dominique Aegerter braucht für sein Comeback Geduld
- Töff-Profi stürzte im Trainingslager mit dem Downhill-Mountainbike
- Vier gebrochene Rippen und ungewisse Superbike-Zukunft
Fakt ist: Die schweren Verletzungen von Töff-Profi Dominique Aegerter (33) sind heftig. Auch zwei Wochen nach seinem Sturz im Training braucht der Berner Schmerzmittel, um überhaupt in die Gänge zu kommen. Vier gebrochene Rippen und Verletzungen am Schlüsselbein und der Schulter fordern ihren Tribut. «Es geht mir nicht besonders gut», schildert er gegenüber Blick.
Der optimistische Plan, bereits im September wieder Rennen in der Superbike-WM zu fahren, ist utopisch. Aegerter wird die Events in Cremona und Aragon verpassen. Dann verbleiben in dieser Saison nur noch ab Mitte Oktober die beiden Rennwochenenden in Estoril und Jerez. Ob es dafür reicht, ist völlig unklar.
Aegerter hat keinen Vertrag für 2025
Mittlerweile kam auch ans Tageslicht, wie genau sich Aegerter verletzte. Zunächst wurden die Umstände des Zwischenfalls in Österreich nicht bekannt. Der Töff-Routinier befuhr im Trainingslager eines Sponsors mit dem Mountainbike eine Downhill-Piste und kam dabei böse zu Fall.
Schmerzhaft sind nicht nur die Verletzungen des Velo-Crashs. Auch die ungewisse Zukunft plagt Aegerter einmal mehr in seiner Karriere. Sein italienisches GRT-Yamaha-Team hält den Schweizer hin. Er möchte bleiben. Doch sein Rennstall liebäugelt mit einem Transfer des einstigen MotoGP-Stars Andrea Iannone, der nach vier Jahren Dopingsperre (!) 2024 in der Superbike-WM sein Comeback gab und in der Tabelle vor Aegerter liegt.
Verletzt und Job-Angst. Der Rohrbacher wird an seinem 34. Geburtstag am 30. September wohl wenig zu feiern haben.