«Ich hatte Glück im Unglück»
Sion-Lindner meldet sich nach Krebs-Schock zurück

Mitte Mai macht Heinz Lindner öffentlich, dass bei ihm ein Hodentumor entdeckt wurde. Jetzt gibt er erstmals öffentlich darüber Auskunft.
Publiziert: 06.06.2023 um 22:38 Uhr
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Aktualisiert: 06.06.2023 um 23:21 Uhr
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Heinz Lindner spricht erstmals öffentlich über seine Krebsdiagnose.
Foto: keystone-sda.ch

Während seine Teamkollegen um den Verbleib in der Super League kämpfen, spricht Heinz Lindner in der Pause des Barrage-Rückspiels wenige Wochen nach seinem Krebs-Schock in einem Interview über seinen Gesundheitszustand.

«Ich hatte Glück im Unglück», sagt Lindner im Interview mit blue. Weil der Krebstumor frühzeitig erkannt wurde, sei jetzt «nur noch ein Wundheilungsprozess» notwendig. «Meine Familie hilft mir dabei sehr. Das ist das Wichtigste.» Lindner unterzog sich im Mai einer Operation, bei dem der Hodentumor erfolgreich entfernt wurde.

Lindner auch in der Challenge League dabei?

Sportlich musste Lindner von aussen verfolgen, wie seine Teamkollegen nach und nach Richtung Abstieg taumelten. Im Pauseninterview – beim Stand von 2:2 – gibt sich der Keeper noch hoffnungsvoll, dass seine Teamkollegen den Klassenerhalt in extremis klarmachen können. Am Ende verliert Sion mit 2:4, der Abstieg ist Tatsache. Lindner kann sich aber gut vorstellen, auch in der Challenge League dabeizusein. «Ich habe noch zwei Jahre Vertrag, auch für die 2. Liga. Wir werden sehen, was passiert. Mir und meiner Familie gefällt es hier sehr gut. Es spricht überhaupt nichts dagegen, in beiden Fällen hier zu bleiben. (dti)

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Mannschaft
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31
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Servette FC
Servette FC
31
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BSC Young Boys
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31
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FC Luzern
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31
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FC Lugano
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FC Zürich
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FC Lausanne-Sport
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FC St. Gallen
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