Die Highlights der Pressekonferenz mit Murat Yakin
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«Ich freue mich»:Die Highlights der Pressekonferenz mit Murat Yakin

Nati-Coach Yakin vor Debüt
So starteten seine Vorgänger

Vorhang auf für Murat Yakin! Der neue Nati-Coach startet am Mittwoch mit einem Test gegen Griechenland. Dann wartet am Sonntag in der WM-Quali gleich Europameister Italien! Keine Bange, Muri! Auch den Vorgängern Petkovic, Hitzfeld und Kuhn ist kein Traumstart gelungen.
Publiziert: 30.08.2021 um 11:32 Uhr
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Der neue Nati-Coach Murat Yakin im Keller des Haus des Schweizer Fussballs.
Foto: Sven Thomann
Max Kern

Das Vermächtnis von Murat Yakins Vorgänger ist beeindruckend: Vladimir Petkovic (58) hat die Nati in den letzten sieben Jahren nicht nur regelmässig für jedes grosse Turnier (EM 2016, WM 2018, EM 2020) qualifiziert, der neue Bordeaux-Übungsleiter verlässt die Schweizer Auswahl auch mit dem besten Punkteschnitt aller bisherigen Nati-Coaches: In seinen 78 Länderspielen bringt es Petkovic auf den beeindruckenden Schnitt von 1,79 Punkten. Er lässt damit «King Roy» Hodgson (1,78) und Welttrainer Ottmar Hitzfeld (1,77) für ewig hinter sich.

Doch der Start von Yakins Vorgänger Petkovic ist vor sieben Jahren alles andere als berauschend … Zum Auftakt setzt es Anfang September 2014 im EM-Quali-Spiel im ausverkauften Basler St. Jakob-Park gegen England eine 0:2-Niederlage ab. Einen Monat später taucht Petkovic mit seinem neuen Team im zweiten EM-Qualifikationsspiel in Slowenien 0:1. Zwei Spiele, null Punkte. Zum Glück für Petkovic heisst der dritte Gegner San Marino: In Serravalle gibts vor 2289 Fans gegen den Fussball-Zwerg ein standesgemässes 4:0.

Auch Hitzfeld startete mässig gut

Der Start von Petkovics Vorgänger Ottmar Hitzfeld (72) ist ebenfalls sehr harzig. Zwar gibts zum Auftakt in einem Test gegen Zypern in Genf einen 4:1-Erfolg. Doch im ersten Ernstkampf, dem Start zur WM-Qualifikation, verschenkt die Schweiz unter Hitzfeld in Israel einen 2:0-Vorsprung – die Tore schiessen damals Murat Yakins Bruder Hakan und Blaise Nkufo. Am Ende stehts in Tel Aviv 2:2.

Ein Ausrutscher, den Hitzfeld im nächsten Quali-Spiel auf dem Weg zur WM 2010 in Südafrika korrigieren will. Der leichtgewichtige Gegner im Letzigrund? Luxemburg. Unvergessen, wie Hitzfelds Captain Gökhan Inler am Tag vor dem Spiel für SonntagsBlick genüsslich eine Handvoll Luxemburgerli zum Mund führt. Und nach dem Spiel die ganze Fussball-Welt über den zweifachen Champions-League-Sieger Hitzfeld (1997 mit Dortmund, 2001 mit Bayern) und sein neues Team lacht. Die Schweiz blamiert sich mit einer historischen 1:2-Klatsche!

Bei Köbis Debüt war Yakin dabei

Ans erste Länderspiel von Hitzfelds Vorgänger Köbi Kuhn (†76) im August vor 20 Jahren wird sich auch der jetzige Nati-Coach bestens erinnern. Denn Yakin gibt im Wiener Ernst-Happel-Stadion nach einjähriger Absenz sein Länderspiel-Comeback. Das Freundschaftsspiel beginnt wegen eines Lichtausfalls mit 24-minütiger Verspätung. Innenverteidiger Yakin legt Johann Vogel den Ball zum 1:0 auf. Hakan Yakin schiesst den 2:1-Siegtreffer.

Doch schon im zweiten Spiel, in der zweitletzten Runde der WM-Qualifikation, unterliegt Coach Kuhn mit den Yakin-Brüdern in Basel Jugoslawien mit 1:2. Hakan Yakin bringt die Schweiz zwar mit einem Kopftreffer (!) in Front. Zum Schluss der WM-Kampagne kommen Kuhn und die beiden Yakin-Brüder im Oktober 2001 in Moskau mit 0:4 unter die Räder. Die WM 2002 in Japan und Südkorea findet ohne die Schweiz statt.
Im Mai 2003 blamieren sich Kuhn und die beiden Yakins in einem Test gegen Kanada im St. Galler Espenmoos gegen das damalige Fussball-Entwicklungsland Kanada mit 1:3! «Peinlich, Köbi! Wen wollt ihr überhaupt noch schlagen?», titelt Blick damals.

Murat Yakin, noch einer der besseren Spieler, kommt mit Note 3 davon. Die Schweiz qualifiziert sich später unter Kuhn für die EM 2004 in Portugal. Die Yakins sind mittendrin.

Nati-Trainer Yakin spricht von «Stefan Steffen»
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Namens-Panne bei Präsentation:Nati-Trainer Yakin spricht von «Stefan Steffen»
WM-Quali Gruppe A
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Deutschland
Deutschland
0
0
0
1
Luxemburg
Luxemburg
0
0
0
1
Nordirland
Nordirland
0
0
0
1
Slowakei
Slowakei
0
0
0
Qualifiziert
Playoffs
Gruppe B
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Kosovo
Kosovo
0
0
0
1
Slowenien
Slowenien
0
0
0
1
Schweden
Schweden
0
0
0
1
Schweiz
Schweiz
0
0
0
Qualifiziert
Playoffs
Gruppe C
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Belarus
Belarus
0
0
0
1
Dänemark
Dänemark
0
0
0
1
Griechenland
Griechenland
0
0
0
1
Schottland
Schottland
0
0
0
Qualifiziert
Playoffs
Gruppe D
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Aserbaidschan
Aserbaidschan
0
0
0
1
Frankreich
Frankreich
0
0
0
1
Island
Island
0
0
0
1
Ukraine
Ukraine
0
0
0
Qualifiziert
Playoffs
Gruppe E
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Bulgarien
Bulgarien
0
0
0
1
Georgien
Georgien
0
0
0
1
Spanien
Spanien
0
0
0
1
Türkei
Türkei
0
0
0
Qualifiziert
Playoffs
Gruppe F
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Armenien
Armenien
0
0
0
1
Ungarn
Ungarn
0
0
0
1
Irland
Irland
0
0
0
1
Portugal
Portugal
0
0
0
Qualifiziert
Playoffs
Gruppe G
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Polen
Polen
2
3
6
2
Finnland
Finnland
2
1
4
3
Litauen
Litauen
2
-1
1
4
Niederlande
Niederlande
0
0
0
5
Malta
Malta
2
-3
0
Qualifiziert
Playoffs
Gruppe H
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Bosnien und Herzegowina
Bosnien und Herzegowina
2
2
6
2
Rumänien
Rumänien
2
3
3
3
Zypern
Zypern
2
1
3
4
Österreich
Österreich
0
0
0
5
San Marino
San Marino
2
-6
0
Qualifiziert
Playoffs
Gruppe I
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Norwegen
Norwegen
2
7
6
2
Estland
Estland
2
0
3
3
Israel
Israel
2
-1
3
4
Italien
Italien
0
0
0
5
Moldawien
Moldawien
2
-6
0
Qualifiziert
Playoffs
Gruppe J
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Nordmazedonien
Nordmazedonien
2
3
4
2
Wales
Wales
2
2
4
3
Kasachstan
Kasachstan
2
0
3
4
Belgien
Belgien
0
0
0
5
Liechtenstein
Liechtenstein
2
-5
0
Qualifiziert
Playoffs
Gruppe K
Mannschaft
SP
TD
PT
1
England
England
2
5
6
2
Albanien
Albanien
2
1
3
3
Lettland
Lettland
2
-2
3
4
Serbien
Serbien
0
0
0
5
Andorra
Andorra
2
-4
0
Qualifiziert
Playoffs
Gruppe L
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Tschechien
Tschechien
2
5
6
2
Montenegro
Montenegro
2
3
6
3
Kroatien
Kroatien
0
0
0
4
Färöer
Färöer
2
-2
0
5
Gibraltar
Gibraltar
2
-6
0
Qualifiziert
Playoffs
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