Nach Xhaka, Okafor und Co.
Jetzt müssen auch diese Nati-Stars noch wechseln

Wechselfieber in der Nati ein Jahr vor der EM. Captain Xhaka und Supertalent Amdouni haben schon einen neuen Arbeitsplatz. Aber eine ganze Reihe von Teamkollegen werden sich auch noch neu orientieren.
Publiziert: 27.07.2023 um 12:23 Uhr
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Aktualisiert: 27.07.2023 um 13:56 Uhr
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Denis Zakaria: Für seine EM-Chancen muss er Juventus verlassen, Monaco ist eine heisse Option.
Foto: TOTO MARTI
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Matthias DubachLeiter Reporter-Pool Blick Sport

Heute in einem Jahr kennen wir bereits den neuen Europameister – die EM 2024 in Deutschland wird vom 14. Juni bis 14. Juli ausgetragen. Die Quali in der absolut machbaren Gruppe vorausgesetzt, mischt auch die Schweiz in einem Jahr in den Stadien von München, Düsseldorf, Stuttgart, Berlin oder Dortmund mit.

Für die Nati-Spieler heisst das: Ein Jahr vor der EM wird aufgegleist. Wo kriege ich die beste Einsatzmöglichkeit? Wo mache ich bis zur EM die bestmögliche Entwicklung?

Wechselfieber in der Nati. Nach Captain Granit Xhaka (30) – für rund 25 Millionen Euro von Arsenal zu Leverkusen – sind auch Zeki Amdouni (22, für 18 Mio. vom FCB zu Burnley), Noah Okafor (23, für 14 Mio. von Salzburg zu Milan) und Cédric Zesiger (25, für 5 Mio. von YB zu Wolfsburg) an neuen Orten in Topligen gelandet.

Zakaria und Zeqiri unter Zugzwang

Weitere Schweizer werden ebenfalls noch wechseln. Oder eben: Sie müssen wechseln, wollen sie sich bei Nati-Trainer Murat Yakin für die EM aufdrängen. Allen voran natürlich Stammkeeper Yann Sommer (34), der nach dem Bayern-Intermezzo nun bei Inter die Nummer 1 werden dürfte.

Auch Denis Zakaria (26) muss wechseln. Nach nur elf Pflichtspielen für Chelsea und der Verkaufsabsicht von Besitzerklub Juventus braucht der Genfer Spielpraxis. Interesse gibts offenbar von West Ham, Monaco, Leverkusen, Leipzig und Lazio. Monaco mit Zakarias Ex-Trainer Adi Hütter scheint in der Pole-Position zu sein.

Auch Stürmer Andi Zeqiri (24) ist unter Zugzwang. Beim FCB hat er sich verabschiedet, bei Besitzerklub Brighton wurde er nicht auf die USA-Tour mitgenommen. Noch ist völlig offen, wo Zeqiri landet.

Wo wagen Sow, Elvedi und Vargas den nächsten Schritt?

Keinen Wechselzwang hat Dijbril Sow (26), aber dennoch ist er auf dem Absprung. Der Wechsel des Eintracht-Stars zu Lazio schien praktisch durch. Doch nun meldet «Sport 1», dass eine Delegation vom FC Sevilla zu Sow ins Frankfurt-Trainingslager gereist sei.

Nach acht Jahren Gladbach denkt auch Nico Elvedi (26) an eine Luftveränderung, es könnte Wolverhampton werden. Nach vier Jahren die Bundesliga verlassen könnte auch Ruben Vargas (24). Aber für Augsburg muss wegen des Vertrags bis 2025 die Offerte passen, bisher geistert erst ein Leih-Szenario bei Crystal Palace herum.

Noch völlig offen ist die Lage bei Remo Freuler (31). Der Nati-Star verbrachte bei Nottingham die letzten sechs Runden nur noch auf der Bank. Für eine denkbare Rückkehr nach Italien müsste die Offerte aber für alle Seiten stimmen, das zeichnet sich momentan nicht ab.

Noch keine fixen Lösungen bei Rieder und Jashari

Und dann gibts noch zwei Nati-Youngster, die an der EM womöglich schon eine deutlich wichtiger Rolle einnehmen könnten als an der WM in Katar. Aber dafür müssen sich YB-Rohdiamant Fabian Rieder (21) und der abgesetzte Luzern-Captain Ardon Jashari (20) bei ihren geplanten Auslandwechseln am neuen Ort sofort durchsetzen.

Ein Wechsel ohne Fokus auf die EM? Auch das gibts. Christian Fassnacht (29) bei Norwich und Haris Seferovic (31) bei Al-Wasl in Dubai wollen ihren Karriereherbst bereichern und hoffen nicht mehr gross auf Yakins Anrufe.

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