Macron mischt sich in Mbappé-Poker ein
«Will ihn von PSG-Verbleib überzeugen»

Kylian Mbappé will seinen Vertrag bei PSG nicht verlängern. Nun meldet sich sogar Staatspräsident Emmanuel Macron um den Superstar vom Bleiben zu überzeugen.
Publiziert: 15.06.2023 um 19:21 Uhr
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Aktualisiert: 16.06.2023 um 01:34 Uhr
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Will bei PSG nicht verlängern: Kylian Mbappé.
Foto: AFP

Mit der Nachricht, dass Kylian Mbappé (24) seinen Vertrag bei PSG nicht verlängern will, beginnen die Spekulationen um dessen Zukunft von neuem. Spätestens nach der Saison 2023/2024 will der Superstar den Klub verlassen. Das versucht PSG natürlich mit allen Mitteln zu verhindern – und erhält dafür prominente Unterstützung.

Kein Geringerer als Staatspräsident Emmanuel Macron (45) möchte in der Transfer-Saga Abhilfe schaffen. Das zeigt ein Video, indem der Präsident einem kleinen Jungen erklärt, dass er um Mbappé kämpfen werde. «Ich weiss nichts dazu, aber wenns so ist, dann werde ich versuchen, ihn vom Bleiben zu überzeugen», sagt Macron darin gemäss «RMC Sport».

Helfen Macrons Worte erneut?

Ob der höchste Politiker des Landes die Entscheidung des Fussballers beeinflussen kann, wird sich zeigen. Als wahrscheinlich gilts nicht. Zwar hat er das im vergangenen Jahr schon gemacht und schliesslich auch geschafft (Mbappé verlängerte damals um zwei Jahre), in diesem Jahr ist der Wechselwunsch allerdings deutlich stärker, wie französische Medien schreiben.

Der Grund: Der Franzose will jeden möglichen Titel gewinnen, in erster Linie die Champions League und den Ballon d'Or. Nach der verkorksten Saison glaube Mbappé nicht mehr daran, dass er dieses Ziel mit PSG erreichen kann. Viel grösser wären die Chancen bei anderen Vereinen. Zum Beispiel bei Real Madrid.

Ist PSG mit dem Superstar-Projekt gescheitert?

David Beckham, Edinson Cavani, Zlatan Ibrahimovic, Neymar, Lionel Messi oder Kylian Mbappé. Viele Weltstars haben sich in jüngerer Vergangenheit das Trikot des Nobel-Klubs PSG übergestreift. Allesamt haben sie das grosse Ziel des Klubs – den Gewinn der Champions League – krachend verfehlt.

Nun droht der grosse Umbruch. Lionel Messi ist schon weg (Inter Miami), Neymar soll eher heute als morgen verkauft werden und Kylian Mbappé will ebenfalls gehen.

Als Nachfolger steht PSG vor der Verpflichtung einiger unbekannter Spieler. Kang-in Lee und Cher Ndour sind zwei Namen, die selbst dem Fussballkenner kein Begriff sind. Der 22-jährige Südkoreaner und der 18-jährige Italiener werden in Frankreich unterschreiben. Manuel Ugarte – Innenverteidiger – wird folgen. Die Transfers sollen damit eine neue Zeitenwende einleiten. Weg von den Mega-Stars.

Zur neuen PSG-Strategie würde auch der gehandelte Trainer passen: Julian Nagelsmann (35) wurde lange heiss gehandelt, hat Paris aber abgesagt. Nun soll Arsenal-Trainer Mikel Arteta (41) ganz oben auf der Wunschliste stehen.

David Beckham, Edinson Cavani, Zlatan Ibrahimovic, Neymar, Lionel Messi oder Kylian Mbappé. Viele Weltstars haben sich in jüngerer Vergangenheit das Trikot des Nobel-Klubs PSG übergestreift. Allesamt haben sie das grosse Ziel des Klubs – den Gewinn der Champions League – krachend verfehlt.

Nun droht der grosse Umbruch. Lionel Messi ist schon weg (Inter Miami), Neymar soll eher heute als morgen verkauft werden und Kylian Mbappé will ebenfalls gehen.

Als Nachfolger steht PSG vor der Verpflichtung einiger unbekannter Spieler. Kang-in Lee und Cher Ndour sind zwei Namen, die selbst dem Fussballkenner kein Begriff sind. Der 22-jährige Südkoreaner und der 18-jährige Italiener werden in Frankreich unterschreiben. Manuel Ugarte – Innenverteidiger – wird folgen. Die Transfers sollen damit eine neue Zeitenwende einleiten. Weg von den Mega-Stars.

Zur neuen PSG-Strategie würde auch der gehandelte Trainer passen: Julian Nagelsmann (35) wurde lange heiss gehandelt, hat Paris aber abgesagt. Nun soll Arsenal-Trainer Mikel Arteta (41) ganz oben auf der Wunschliste stehen.

Tatsächlich spricht vieles für einen Wechsel zum glorreichsten Klub Spaniens. Schon als Kind war Mbappé riesiger Real-Fan, dazu ist Klub-Legende Cristiano Ronaldo (38) sein grosses Vorbild. Und: Kürzlich sagte Real-Präsident Florentino Pérez (76), er werde Mbappé holen. Nur den Zeitpunkt liess er offen. (par)

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