Die Bayern haben in diesem Transfer-Sommer schon ordentlich zugelangt und insgesamt bereits über 130 Millionen Euro ausgegeben. Doch in der Führungsriege des deutschen Rekordmeisters wurde trotzdem noch ein viel grösserer Coup diskutiert. Das gibt Bayern-Boss Oliver Kahn (53) gegenüber der «Sport Bild» jetzt zu.
Kahn stellt klar, dass man ein Angebot für Cristiano Ronaldo (37) durchaus diskutiert habe. «Sonst würden wir unseren Job nicht gut machen.» In die Offensive gingen die Münchner dann aber doch nicht. «Wir kamen zu dem Schluss, dass er bei aller Wertschätzung in der aktuellen Situation nicht zu unserer Philosophie gepasst hätte.»
Ronaldo hätte Salär-Gleichgewicht gestört
Kahn meint damit wohl vor allem das Gehalt von CR7. Der verdient bei Manchester United nämlich bis zu 29 Millionen Euro im Jahr. Bei den Bayern wäre der Portugiese damit mit grossem Abstand Top-Verdiener. Zum Vergleich: Neuzugang Sadio Mané (30) soll rund 20 Millionen Euro kassieren.
Ein anderer Torjäger ist aber sehr wohl immer noch auf dem Radar der Bayern, wie Kahn in der «Sport Bild» weiter sagt. Beim Engländer Harry Kane hat der Bundesliga-Primus sein Interesse bereits deutlich gemacht. Hier planen die Münchner aber eher langfristig, eine Verpflichtung ist wohl erst im Sommer 2023 (wenn Kanes Vertrag-Laufzeit bei Tottenham noch ein Jahr beträgt) realistisch. Aber Hauptsache, der englische Nati-Captain, der am Donnerstag 28 wird, weiss schon jetzt, dass die Bayern heiss sind auf ihn. (cat)