«Für die Spielerinnen kann es knapp werden für das nächste Spiel»
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Norovirus im Nati-Camp:«Für die Spielerinnen kann es knapp werden»

Norovirus im EM-Camp?
Diese acht Spielerinnen sind wegen Magendarm in Isolation

Schock bei der Frauen-Nati: Ingesamt 19 Personen wiesen Magendarm-Symptome auf, weshalb das Training am Montagmorgen abgesagt werden musste. Unter den acht betroffenen Spielerinnen sind auch zwei Stamm-Kräfte aus dem Portugal-Spiel.
Publiziert: 11.07.2022 um 12:40 Uhr
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Aktualisiert: 11.07.2022 um 18:37 Uhr
Beim Frauen-Nationalteam haben insgesamt 19 Personen über Magendarm-Probleme geklagt, darunter acht Spielerinnen.
Foto: freshfocus
Michael Wegmann, Bettina Brülhart und Cédric Heeb

Nach dem Nackenschlag vom Samstag, als die Schweizerinnen zum EM-Start gegen Portugal eine 2:0-Führung vergeigten (Endstand: 2:2), folgt am Montag die nächste negative Nachricht von der Frauen-Nati: Acht Spielerinnen und elf Staff-Mitglieder haben über Magendarm-Probleme geklagt und auch Symptome aufgewiesen!

«Wir haben einen schlimmen Tag hinter uns»
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Magen-Darm-Alarm im Nati-Camp:«Wir haben einen schlimmen Tag hinter uns»

Wie der Schweizerische Fussballverband (SFV) am Montagmorgen auf Twitter mitteilt, musste das Training kurzfristig abgesagt werden. Nach Blick-Informationen wird befürchtet, dass das hochansteckende Norovirus im Nati-Camp wütet. Die Spielerinnen befanden sich am Montagmorgen darum auf ihren Einzelzimmern, um weitere Ansteckungen zu vermeiden.

Zwei Stammspielerinnen in Isolation

Am Nachmittag gibt der SFV dann bekannt, um wen es sich bei den Spielerinnen handelt: Eseoasa Aigbogun, Svenja Fölmli, Seraina Friedli, Rahel Kiwic, Lara Marti, Sandrine Mauron, Julia Stierli und Riola Xhemaili. Sie befinden sich in Isolation und bleiben dort, bis sie keine Symptome mehr aufweisen. Neben Aigbogun und Torschützin Kiwic, die von Beginn an auf dem Feld standen, kamen auch Marti und Mauron gegen Portugal zum Einsatz.

«Die Ursache für die Magendarm-Probleme lässt sich aus der aktuellen Faktenlage nicht abschliessend klären», sagt Teamarzt Dr. Martin Schober. «Die Symptome Erbrechen und Durchfall sind heftig, bis jetzt aber meist kurz. Einige hatten bereits heute Morgen nur noch milde oder keine Symptome mehr.» Sollten am Dienstag alle symptomfrei sein, stünde der planmässigen Reise nach Sheffield nichts im Weg. Andernfalls müsse man dann weitere Abklärungen machen.

Sollte es sich bei den Magendarm-Problemen tatsächlich um das Norovirus handeln, könnte sogar das zweite Gruppenspiel gegen Schweden vom Mittwoch (18 Uhrlive SRF Zwei) in Gefahr sein – oder zumindest die Vorbereitung massiv erschwert: Das Virus hat eine Inkubationszeit von rund 50 Stunden und könnte darum noch weitere Nati-Kickerinnen aus dem Verkehr ziehen.

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