Buser schenkt HCD eine Million für eine Entschuldigung
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Umstrittener Sponsor:Peter Buser schockt mit Extrem-Aussagen

Klub-Boss Domenig denkt nicht daran
Buser schenkt HCD eine Million für eine Entschuldigung

Investor Peter Buser und HCD-Präsident Gaudenz Domenig streiten um einen Sponsoring-Vertrag. Nun macht Buser den Davosern ein etwas seltsames Friedensangebot, wie «Watson» berichtet.
Publiziert: 17.11.2020 um 09:00 Uhr
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Aktualisiert: 17.11.2020 um 09:17 Uhr
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Peter Buser streitet seit längerem mit dem HC Davos um Millionen.
Foto: Philippe Rossier

Der Streit zwischen HCD-Präsident Gaudenz Domenig und dem umstrittenen Investor Peter Buser geht in die nächste Runde.

Zur Erinnerung: Buser hatte 2019 dem HC Davos vertraglich eine Summe von 11,2 Millionen Franken zugesichert. Im Gegenzug sollte unter anderem das Stadion bis 2026 den Namen von Busers Stiftung tragen und vor der Halle ein Musikpavillon für Konzerte erstellt werden. Gut drei Millionen des Deals hat Buser bereits überwiesen. Inzwischen will er sein Geld aber zurück, weil der HCD einige Vertragsinhalte nicht einhalten würde.

Wie «Watson» nun berichtet, sei Buser bereit, auf die Rückzahlung von einer der gut drei Millionen Franken zu verzichten. «Als Gegenleistung verlange ich eine öffentliche Entschuldigung von Gaudenz Domenig», so die Forderung Busers. Der 84-Jährige stört sich offenbar daran, wie sich Domenig im TV über ihn geäussert hatte.

Auslöser war ein SRF-Beitrag über Buser, in dem der Bankier, Buchautor, Dichter, Konzertveranstalter und Mäzen ein äusserst fragwürdiges Frauenbild abgab. Domenig bezeichnete danach Busers Statements als «bireweich» und ging auf Distanz zu seinem Vertragspartner: «Sein Frauenbild teilen wir nicht, wenn ich die Aussagen zum Massstab nehme, die ich im SRF-Beitrag gehört habe.»

Domenig will vom jüngsten Friedensangebot Busers nichts wissen. «Die Stiftung hat bis zum 31. Dezember 2020 den Vertrag erfüllt. Der HCD aber auch», sagt der HCD-Präsident. Er beharrt auf seinem Standpunkt, dass sein Klub weder Buser noch dessen Stiftung Geld schulde. «Wir hoffen, dass die Stiftung auch die nächste vertraglich vereinbarte Rate per 1. Januar 2021 überweist.» Es soll sich dabei um eine Zahlung von 1,475 Millionen Franken handeln. (red)

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