Darum gehts
- Das Jahr 2025 ist reich an Himmelspektakeln
- Polarlichter haben bereits 2024 begeistert
- Am Freitagmorgen gab es die erste Mondfinsternis im 2025
In den letzten Monaten hatte der Blick nach oben ab und zu eine Überraschung parat. Von wundervollen Farben bis zu unbekannten Objekten – das Programm war vielfältig. Nach unserem Überblick über die Himmelsspektakel wollen wir nun die besten Impressionen sammeln.
Märchenhafte Farben strotzen am Nachthimmel
Polarlichter in der Schweiz? Bis Oktober 2024 schien dies für viele unmöglich zu sein. Jedoch strahlten Farben wie lila, blau und purpur an unserem Nachthimmel. Der Sonnenzyklus, der sich alle elf Jahre wiederholt, steckte hinter dem atemberaubenden Anblick. So war die Sonnenaktivität erhöht und koronale Massenauswürfe beziehungsweise riesige Wolken aus Sonnenplasma trafen auf das Magnetfeld der Erde. Die Bilder waren auf ganz Social Media zu sehen – und werden es vielleicht noch ein weiteres Mal, denn die Phase dauert bis Ende 2025.
Seltene Planetenparade
Diesen Januar gab es eine sogenannte Planetenparade. Doch was ist das genau? Es beschreibt das Phänomen, bei dem mehrere Planeten nahe beieinander am Nachthimmel erscheinen. Besonders aussergewöhnlich war die Planetenparade im Januar, weil ganze sechs Planeten sichtbar waren. Ein seltenes Ereignis, denn es kommt lediglich etwa alle 20 Jahre vor. Öfters stehen drei oder vier Planeten nahe beieinander. Im Juni 2022 konnte man eine Planetenparade mit fünf Planeten beobachten.
Mysteriöses Objekt am Himmel
Anfangs März haben sich mehrere Leser mit einer fragwürdigen Beobachtung am Himmel gemeldet. Ein fast brennendes, kurioses Objekt erschien am Himmel. Wir haben anschliessend bei Skyguide nachgefragt. Folgendes kam dabei raus: Es handelte sich lediglich um einen Kondensstreifen. Ein Flugzeug soll dafür verantwortlich gewesen sein. Die mysteriöse Erscheinung entpuppte sich als völlig harmlos.
Mondfinsternis, die nur kurz hält
Am Freitagmorgen haben wir eine Mondfinsternis erlebt. Allerdings war sie sehr kurz. Der Mond begann, sich zu verdunkeln – und verschwand wenig später hinter dem Horizont. Um 6.09 Uhr war ein Kernschatten ersichtlich, und bevor der Mond bedeckt wurde, war er bereits weg. Die Mondfinsternis war um 7.26 Uhr komplett und dauerte bis 8.31 Uhr. Es wird aber nicht die einzige Mondfinsternis in diesem Jahr sein. Am 7. September kommt es erneut zu einer Mondfinsternis – ohne dass der Mond verschwindet.