Darum gehts
- Benny Blanco gewinnt Fans mit Aussagen über Beziehungen und Zuhören
- Gülsha Adilji kritisiert Begeisterung, sieht Blancos Verhalten als Standard
- 90-minütiger Podcast mit Blanco und Gomez sorgt für Diskussionen
Vor kurzem wurde er noch für sein «hässliches» Aussehen kritisiert, jetzt ist er plötzlich der «Internet-Boyfriend» schlechthin. Die Rede ist von Benny Blanco (37), Musikproduzent und Verlobter von Sängerin Selena Gomez (32). Letzte Woche war das Paar im Podcast «On Purpose» von Jay Shetty (37) zu Gast – und Blanco konnte dort mit seinen Aussagen einige Fans (und Herzen) für sich gewinnen.
«Ich möchte einen Benny Blanco»
An einem Punkt sagt der Musikproduzent gegenüber Shetty: «Ich denke, das grösste Problem von Menschen, insbesondere von Männern, ist, dass wir nicht immer zuhören.» Man solle stattdessen einfach still sein und zuhören, rät er. «Eine Frau wird dir genau sagen, was sie braucht.»
Solche Aussagen Blancos im über 90-minütigen Podcasts kursieren zurzeit in der Form von kurzen Videos in den sozialen Medien. «Ich möchte einen Benny Blanco», lautet ein Kommentar unter einem Tiktok-Video. Eine andere Userin schrieb: «Er hat so viel emotionale Intelligenz.» Ein weiterer Kommentar greift die Debatte über sein Aussehen wieder auf: «Er öffnet seinen Mund, und plötzlich ist er attraktiv.» Mit anderen Worten: Für viele ist Benny Blanco jetzt der Traumtyp.
«Das ist das ‹Bare Minimum›»
Jemand, die da anderer Meinung ist, ist Gülsha Adilji (39). In einem Video auf Instagram sagt die Moderatorin über Blancos Verhalten: «Das ist das ‹Bare Minimum›. Das ist der Standard.» Den Aufschrei im Internet könne sie nicht nachvollziehen. Seiner Partnerin jeden Tag zu schreiben, ihr «Ich liebe dich» zu sagen, sie zu respektieren und ihr auf Augenhöhe zu begegnen, gehört für Gülsha zum Allernötigsten – oder wie im Dating-Jargon eben auch gesagt wird: zum «Bare Minimum». «Das macht man, wenn man sich in einer Beziehung liebt», sagt die Podcasterin. «Das sollte keine Besonderheit sein.»
Ghosting und Fremdflirten sind zur Normalität geworden
Gegenüber Blick führt Gülsha weiter aus: «Wir sind uns gewohnt, dass Leute uns nicht zurückschreiben oder bei einem Date zur Toilette gehen und dann nicht zurückkehren. Wir befinden uns in merkwürdigen Beziehungen, in denen man keine Sicherheit bekommt und die ganze Zeit fremdgeflirtet wird.» Solche Dinge würden wir so oft erleben, dass sie mittlerweile zur Normalität geworden seien, meint die Moderatorin. «Wenn dann jemand gut ist – so wie man sein sollte –, wird das direkt als megacrazy gehandelt.» Sie dachte sich dabei: «Gehts eigentlich noch?»
Zudem erzählt die Moderatorin: «Ich sehe ganz viele Leute, die in komischen Beziehungen gefangen sind.» Sie würden schlecht behandelt, und es gebe immer Streit und Chaos. Das Schlimmste für Gülsha sei allerdings, «dass die Sicherheit und die Geborgenheit entzogen werden, sich die Leute dann aber trotzdem dazu entscheiden, in diesen Beziehungen zu bleiben».
Was für Gülsha im Gegensatz dazu eine funktionierende Beziehung ausmacht, bringt sie in einem Satz auf den Punkt: «Die Liebe, Sicherheit und Geborgenheit, die man selbst dem Partner gibt, muss man genau auf demselben Level wieder zurückverlangen.»