«Ich habe jetzt mehr Zeit mit ihr»
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Obama über Eheprobleme:«Ich habe jetzt mehr Zeit mit ihr»

«Wir haben ein tiefes Defizit»
Barack Obama gibt Eheprobleme mit Michelle zu

Spekulationen um eine Ehekrise zwischen Barack und Michelle Obama gibt es schon länger. Nun gesteht der ehemalige US-Präsident, dass ihre Beziehung «tiefe Defizite» habe. Sie versuchen aber, ihre Ehe mit «Spass» zu retten.
Publiziert: 05.04.2025 um 10:32 Uhr
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Aktualisiert: 05.04.2025 um 21:05 Uhr
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Gegen Aussen führen Barack und Michelle Obama eine Bilderbuch-Ehe.
Foto: The White House

Darum gehts

  • Barack Obama gesteht Ehekrise nach Präsidentschaft
  • Michelle Obama: Zehn Jahre lang konnte sie ihren Mann nicht ausstehen
  • Das Paar will mit Spass an den Problemen arbeiten
Die künstliche Intelligenz von Blick lernt noch und macht vielleicht Fehler.

Der ehemalige US-Präsident Barack Obama hat kürzlich eingeräumt, dass es nach seiner Amtszeit ein «tiefes Defizit» in der Ehe mit seiner Frau Michelle (61) gab. Dieses Geständnis lieferte der Politiker am 3. April in einem Gespräch am Hamilton College ab und erklärte dabei auch, wie sie aus der Krise finden wollen.

«Ich versuche, mich aus diesem Loch zu graben, indem wir gelegentlich Spass haben und gemeinsam Dinge unternehmen», erklärte der 63-Jährige laut dem Magazin «The Daily Beast». Mit «Spass haben» meint Barack Obama keine ausserehelichen Aktivitäten, sondern Ausflüge, Reisen oder Restaurantbesuche. Dinge, die auch in normalen Ehen für Harmonie und Abwechslung vom stressigen Arbeitsalltag sorgen. Barack Obama ist seit 1992 mit Michelle verheiratet, das Paar hat mit Malia (26) und Sasha Obama (23) zwei erwachsene Töchter.

Auch Michelle Obama deutete schon Eheprobleme an

Die Belastungen des Präsidentenamtes für ihre Ehe haben die Obamas in der Vergangenheit offen angesprochen. Im Dezember 2022 sagte Michelle in einem Interview mit Revolt TV: «Es gab zehn Jahre, in denen ich meinen Mann nicht ausstehen konnte. Und raten Sie mal, wann das war? Als die Kinder klein waren.»

Die Familie Obama lebte von Januar 2009 bis Januar 2017 im Weissen Haus. In dieser Zeit standen Barack und Michelle sowie ihre Töchter Malia und Sasha unter ständiger öffentlicher Beobachtung. Im Mai 2023 kommentierte Barack Obama die Aussagen seiner Frau in der Sendung «CBS Mornings»: «Lassen Sie mich nur so viel sagen: Es hilft auf jeden Fall, nicht mehr im Weissen Haus zu sein und mehr Zeit mit ihr zu haben.»

Er räumte ein, dass er trotz seines Engagements als Vater das Ausmass des Stresses und der Anspannung für Michelle nicht vollständig erkannt habe. Die ungewöhnliche Situation, in der sie ihre Töchter grossziehen mussten, sei eine besondere Herausforderung gewesen. Wie verschiedene US-Medien berichteten, haben die Obamas in der Vergangenheit auch professionelle Hilfe in Anspruch genommen. In einem Gespräch mit dem Magazin im Jahr 2018 enthüllte Michelle, dass sie und ihr Mann einmal einen Eheberater aufgesucht hätten.

Aufgeben war nie eine Option

Trotz aller Schwierigkeiten betonte Michelle Obama, dass sie nie daran gedacht habe, die Beziehung aufzugeben: «Es gab definitiv Zeiten, in denen ich mir wünschte, die Dinge wären anders... aber ich glaube nicht, dass ich je dachte: ‹Ich steige einfach aus.›»

Um mit dem öffentlichen Druck und den Gerüchten umzugehen, haben die Obamas eine klare Strategie entwickelt. Bei einer Veranstaltung im März 2024 erklärte Michelle: «Was uns durch alles hindurch bei Verstand gehalten hat - und das haben wir auch unseren Töchtern einzuschärfen versucht - ist, dass man nicht durch soziale Medien leben kann. Ich glaube, ich habe noch nie einen Kommentarbereich angeschaut, Punkt.»

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