Eine Schnupperlehre zündete seinen Karriere-Turbo
Shkelqim Hyseni konnte kein Deutsch – jetzt ist er Chef von 900 Mitarbeitern

Wäre aus Shkelqim Hyseni nichts geworden – es wären wohl die wenigsten überrascht. Als er ein Baby war, kam seine Familie aus dem Kosovo. Ohne Geld, ohne Sprachkenntnisse und mit wenig Hoffnung. Hyseni gab nie auf und ist heute Chef von fast 900 Mitarbeitern.
Publiziert: 12.06.2024 um 00:00 Uhr
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Aktualisiert: 13.06.2024 um 07:16 Uhr
Shkelqim Hyseni (35) hat es geschafft – obwohl seine Chancen auf eine gute Karriere alles andere als gut waren.
Foto: Siggi Bucher
Shkelqim Hyseni (35) hat es geschafft – obwohl seine Chancen auf eine gute Karriere alles andere als gut waren.
Foto: Siggi Bucher
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Sebastian BabicReporter Blick

Shkelqim Hyseni (35) kam als Verlierer zur Welt: Geboren vor Ausbruch des Krieges auf dem Balkan, muss seine Familie nach der Ausreise in die Schweiz wieder von ganz unten beginnen. Im Kanton Thurgau wird aus dem Ausländer-Kind schnell ein Aussenseiter. «Ich war ein Exot, denn hier auf dem Land gab es damals kaum ausländische Kinder», erinnert er sich an die Kindheit in Dettighofen TG. Bis zur Schule spricht Hyseni kein Deutsch, hat so keine Chance auf eine höhere Ausbildung. Aber «Qimi», wie ihn seine Kollegen nennen, bleibt kein Verlierer. Im Gegenteil! Heute ist er Chef von fast 900 Mitarbeitern und schaut auf eine überraschende Karriere zurück. So kam er ohne Studium von ganz unten nach oben.

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