Darum gehts
- Opel präsentiert überarbeiteten Mokka bei Freestyle-WM in St. Moritz
- Moderner Kleinwagen mit verbesserter Technik und angenehmen Fahreigenschaften
- Reichweite um 60 km gesteigert, Batterie auf 54 kWh gewachsen
Im Rahmen der Freestyle-WM in St. Moritz präsentierte sich Opel als offizieller Fahrzeugpartner des Events und der Athleten. Während der zwei Wochen, an denen das Event stattfand, trug jedes dritte oder vierte Auto, das einem entgegenkam, den altbekannten Blitz auf dem Kühlergrill. Auch wir waren in St. Moritz und testeten den vollelektrischen Mokka GS.
Vor der Fahrt
Offenbar war eine Auffrischung der Opel-Modellpalette dringend nötig. Denn die Zulassungszahlen von Opel in der Schweiz gingen 2024 im Vergleich zum Vorjahr um knapp 32 Prozent auf rund 3300 Neuzulassungen zurück. Das ist viel! Unter anderem mit dem technisch verbesserten Mokka will man sich jetzt wenigstens mal wieder unter den SUV-Kleinwagen etablieren. Die Batterie des überarbeiteten Mokka wuchs zwar nur um vier Kilowattstunden auf 54 kWh. So sollen aber bis zu 403 Kilometer Reichweite drin liegen – eine Steigerung um mehr als 60 Kilometer zum Vorgänger! Optisch hat sich dagegen ausser ein paar neuen Farben, einem neuen Lenkrad und Bildschirmen im Innenraum wenig getan. Das Mokka-Design ist weiterhin sehr modern.
Auf der Strasse
Wir fahren über den Berninapass. Dass sich der Mokka nicht als ideales Auto für Passstrassen anbietet, ist klar. Doch überraschenderweise bietet er mehr Fahrspass, als erwartet. Der 1,6 Tonnen schwere SUV erweist sich mit seinen 4,15 Metern Länge als besonders handlich und wendig. Das Fahrwerk spielt auf der Bergstrasse gut mit und federt weder zu hart noch zu weich ab. Mit 156 PS (115 kW) und 260 Nm Drehmoment bewegen wir uns recht flink fort und sind innerhalb von neun Sekunden von 0 auf Tempo 100. Aufgeladen ist der kleine Stromer-SUV von 20 bis 80 Prozent an der DC-Ladestation mit maximalen 100 kW nach 27 Minuten. An der Wallbox mit 11 kW dauert es dagegen ganze 5 Stunden und 45 Minuten.
Das war gut
Das Cockpit gibt sich mit seinen zwei 10-Zoll-Bildschirmen sehr fahrerorientiert, was ganz nach unserem Gusto ist. Das Infotainment-System basiert auf dem Aktuellsten, das der Stellantis-Konzern zu bieten hat, und lässt sich entsprechend einfach handhaben. Auch das überarbeitete Lenkrad mit weniger Bedienknöpfen wirkt nun deutlich zeitgerechter.
Antrieb: 1 Elektromotor, 156 PS (115 kW), 260 Nm, Heckantrieb, Akku 54 kWh, Laden AC/DC 11/100 kW
Fahrleistungen: 0–100 km/h in 9,0 s, Spitze 150 km/h, Reichweite WLTP 403 km
Masse: L/B/H 4,15/1,78/1,51 m, Gewicht 1615 kg, Laderaum 310 bis 1060 l
Umwelt: WLTP 15,4/100 km, 0 g/km CO2 lokal, Energieklasse A
Preise: ab 35’590 Franken, Testwagen mit Optionen 42’890 Franken
Antrieb: 1 Elektromotor, 156 PS (115 kW), 260 Nm, Heckantrieb, Akku 54 kWh, Laden AC/DC 11/100 kW
Fahrleistungen: 0–100 km/h in 9,0 s, Spitze 150 km/h, Reichweite WLTP 403 km
Masse: L/B/H 4,15/1,78/1,51 m, Gewicht 1615 kg, Laderaum 310 bis 1060 l
Umwelt: WLTP 15,4/100 km, 0 g/km CO2 lokal, Energieklasse A
Preise: ab 35’590 Franken, Testwagen mit Optionen 42’890 Franken
Generell erweist sich die Verarbeitung im Mokka als sehr solid und modern – genau das, was sich die Opel-Verantwortlichen erhofft haben.
Das war schlecht
Eine Problematik äussert sich bereits beim Anblick des 4,15 Meter kompakten Mokka: der Platz im Innenraum. Wenn man etwas grösser gewachsen ist, so zwischen 1,80 und 1,90 Meter, muss man den Fahrersitz ganz nach hinten verstellen. Die unangenehme Folge: Selbst für kleinere Fahrgäste auf der Rückbank wird es sehr eng – und für Erwachsene sind die Platzverhältnisse dann nicht mehr zumutbar. Eng wirds auch fürs Gepäck. Denn nur 310 Liter Kofferraumvolumen für Reisen oder die Fahrt zum Flughafen sind wenig. Immerhin: Mit umgeklappter Rückbank werdens 1060 Liter.
Das bleibt
Der Opel Mokka präsentiert sich nach vier Jahren seit seiner Einführung trotz gleichbleibender Optik noch immer als moderner Kleinwagen – jetzt einfach mit noch besserer Technik. Auch im Innenraum überzeugt er beim Design und mit vielen kleinen Detailanpassungen. Fahren lässt sich der Mokka überraschend angenehm. Die Platzverhältnisse sind halt konstruktionsbedingt eng.
Der Opel Mokka ist als Benziner, Hybride oder vollelektrisch erhältlich. Der von uns gefahrene Mokka Electric ist ab 35’590 Franken erhältlich. Die Testwagenvariante GS mit noch besserer Ausstattung kostet dann aber stolze 42’890 Franken. Die preisgünstigste Mokka-Variante ist der Benziner ab 29’990 Franken.
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