Vor der Küste des Pazifikstaats Papua-Neuguinea hat sich ein schweres Beben der Stärke 6,9 ereignet. Berichte über Schäden liegen bisher nicht vor. Das Epizentrum des Bebens vom Samstagmorgen (Ortszeit) lag in einer Tiefe von zehn Kilometern, wie die US-Erdbebenwarte USGS mitteilt.
Das Pazifik-Tsunami-Warnzentrum warnte zwischenzeitlich vor möglichen Tsunami-Wellen mit einer Höhe zwischen einem und drei Metern. Später erklärte das Zentrum, die Tsunami-Gefahr durch das Erdbeben sei vorüber.
Die Auswirkungen eines Erdbebens hängen von der Stärke, der Tiefe und der Lage des Bebens ab, wie der Schweizerische Erdbebendienst der ETH Zürich auf seiner Webseite schreibt. Erst vor einer Woche richtete ein Erdbeben der Stärke 7,7 in Myanmar und Thailand schwere Verwüstungen an. Im besonders betroffenen Myanmar ist die Zahl der Todesopfer laut offiziellen Angaben inzwischen auf mehr als 3000 angestiegen.