Vom 28. März letzten Jahres bis zum 20. April lag Patricia Mason (51) im Spital in Vacaville im US-Bundesstaat Kalifornien. Die Überlebenschance der Amerikanerin lag bei 30 Prozent. Doch Patricia Mason schafft es, sie überlebt.
Nachdem sie das Spital verlassen hat, flattert die Rechnung für ihr Überleben ins Haus. Insgesamt kostete die Behandlung mehr als 1'339'181,94 Dollar. Laur der «Los Angeles Time» konnte Masons Versicherung den grössten Teil der Rechnung abdecken. Dennoch bleibt die 51-Jährige auf 42'184,20 Dollar sitzen. Diese Kosten fallen nicht unter das, was ihre Versicherung abdeckt.
«Realität ist, dass ich das Geld nicht habe»
«Ich habe keine 42'000 Dollar zur Verfügung», sagte Patricia Mason der Zeitung. «Wir versuchen, die nächsten 15 Jahre zu überstehen, damit wir hoffentlich eines Tages in Rente gehen können», sagt sie. Und weiter: «Ich habe das Glück, noch am Leben zu sein. Aber die Realität ist, dass ich das Geld nicht habe.»
Viele US-Versicherungsgesellschaften haben während der Coronavirus-Pandemie auf Auslagen verzichtet – jedoch nicht alle. So auch die Versicherung der 51-Jährigen nicht.
Dennoch hoffte Patricia Mason, dass die Auslagen für die Behandlung erlassen würden, «um sicherzustellen, dass die Leute nicht mit Rechnungen erschlagen werden.» Wie sie das Geld nun abbezahlen soll, weiss sie nicht. (euc)