Biathlon-Trainerteam bekommt Zuwachs
Ricco Gross (55) und Gion-Andrea Bundi (49) ergänzen den Betreuer-Stab im Biathlon-Team. Dies kommuniziert Swiss-Ski in einer Medienmitteilung am Mittwoch. Somit ist nun neben Lena Häcki-Gross' (30) Ehemann – Marco Gross (30) ist der Servicemann bei den Männern – auch der Schwiegervater der Biathletin bei Swissski tätig. Der 55-Jährige Deutsche gilt mit seinen vier Olympiasiegen, neun Weltmeistertiteln und ebenfalls neun Weltcup-Erfolgen als Biathlon-Legende. Rico Gross, der bisher am Biathlon-Stüzpunkt in der Lenzerheide tätig war, übernimmt den Trainerposten im Bereich Schiessen.
Für Gion-Andrea Bundi ist es derweil eine Rückkehr zu Swissski. Der 49-Jährige Bündner war Juniorentrainer bis 2019 und später Biathlon-Nachwuchschef bis 2022. Zuletzt war Bundi Technischer Leiter im Regionalen Leistungszentrum Oberengadin (Langlauf und Biathlon). Neu ist er bei Swissski für den Bereich Athletik des Biathlon-Teams zuständig.
Simon Ammann neu Teil des A-Kaders
Trotz der verpassten Olympia-Selektion wird Simon Ammann (44) aufgestuft: Anstatt im B-Kader wie bislang wird der Toggenburger im kommenden Winter Teil des A-Kaders sein, wie Swiss-Ski am Mittwoch mitteilt. Den gleichen Weg gehen Sandro Hauswirth (25) und Juri Kesseli (20), während Felix Trunz (19) im A-Kader verbleibt. Einziges Mitglied der Skisprung-Nationalmannschaft ist somit weiterhin Olympia-Medaillengewinner Gregor Deschwanden (35).
Für ihr olympisches Edelmetall belohnt wird auch Nadja Kälin (24): Die Engadinerin ist neu Teil der Langlauf-Nationalmannschaft, zu der bereits Anja Weber (24) und Janik Riebli (27) gehören. Ins A-Kader herabgestuft wird dagegen Valerio Grond (25).
Einige Veränderungen in den Kadereinstufungen gibt es auch bei den Biathletinnen und Biathleten. Der grösste Sprung gelingt dabei Lea Meier (25), die es direkt vom B-Kader in die Nationalmannschaft schafft. Dort ist sie die einzige Athletin neben Amy Baserga (25) – Lena Häcki-Gross (30) und Niklas Hartweg (26) werden dagegen ins A-Kader herabgestuft.
Sandra Flunger wechselt zum deutschen Biathlon-Team
Nach ihrem Abgang als Cheftrainerin bei den Schweizer Biathletinnen und Biathleten heuert Sandra Flunger (44) beim deutschen Skiverband an. Wie dieser am Montag mitteilt, wird die Österreicherin Cheftrainerin bei den Biathlon-Frauen und erhält dabei die Unterstützung des bisherigen Nachwuchstrainers Denny Andritzke (37).
Unter ihrer Ägide feierte das Schweizer Biathlon-Equipe einige historische Erfolge. Auf einen ähnlichen Impuls dürfte nun auch ihr deutsches Pendant hoffen, denn: Die einst so stolze Biathlon-Nation blickt auf einen enttäuschenden Winter zurück. Im Weltcup blieb sie ohne Sieg und auch den Olympischen Spielen gab es nur eine Medaille. Dazu ist Team-Leaderin Franziska Preuss (32) kürzlich zurückgetreten.
Schweizer Skibergsteiger im Mixed auf Rang 6
Kein Schweizer Erfolg zum Abschluss der Saison im Skibergsteigen. In der Mixed-Staffel klassiert sich das Schweizer Duo Jon Kistler und Caroline Ulrich beim Weltcupfinal in Villars-sur-Ollon VD auf dem sechsten Schlussrang. Der Sieg geht an das spanische Team mit Ana Alonso Rodriguez und Oriol Cardona Coll vor Italien mit Alba de Silvestro und Michele Boscacci und Frankreich mit Celia Perillat-Pessey und Thibault Anselmet.
Noch am Freitag hatte Kistler den Triumph im Sprint gefeiert und damit die Schweizer Bilanz nochmals verbessert. Zuvor gewann der Freiburger Rémi Bonnet das Einzelrennen sowie das Vertikalrennen und sicherte sich erstmals den Gesamtweltcup. Bei den Frauen resultierte als beste Klassierung beim Weltcupfinal ein vierter Rang, Olympiasiegerin Marianne Fatton verpasste das Podest im Sprint nämlich nur knapp. Nun ist die Saison für die Skibergsteiger zu Ende.
Kistler holt Sprint-Sieg im Skibergsteigen
Schweizer Erfolg am zweitletzten Tag des Weltcupfinals im Skibergsteigen beim Heimrennen in Villars-sur-Ollon VD. Jon Kistler gewinnt das Sprintrennen vor Thibault Anselmet aus Frankreich und Oriol Cardona Coll aus Spanien.
Für die Schweizer ist es zum Saisonende bereits der dritte Sieg in Folge. Am Donnerstag gewann Rémi Bonnet das Einzelrennen und sicherte sich erstmals den Gesamtweltcup. Am Freitag doppelte der Freiburger mit dem Sieg im Vertikalrennen nach.
Bei den Frauen verpasste Olympiasiegerin Marianne Fatton das Sprint-Podest als Vierte knapp. Die Saison im Skibergsteigen endet am Sonntag beim Weltcupfinal mit der Mixed-Staffel. Gut möglich, dass es dabei nochmals einen Erfolg geben wird. In dieser Disziplin hatte die Schweiz mit Fatton und Kistler an den Olympischen Spielen Silber geholt.
Team Hösli löst Playoff-Ticket
Nachdem die Schweizer Curler gegen Kanada die zweite Niederlage in der Round-Robin hinnehmen mussten, gibt es am Mittwochabend wieder ein Erfolgserlebnis. Gegen Südkorea gewinnt das Team von Skip Marco Hösli mit 9:2 und feiert den achten Sieg im zehnten Spiel. Damit stehen die Glarner vorzeitig in den WM-Playoffs.
Die Entscheidung fällt im fünften End, als man ein Fünferhaus schreiben kann und das, obwohl die Südkoreaner das Recht des letzten Steines auf ihrer Seite hatten. So ziehen Hösli und Co. auf 9:1 davon, nach dem nächsten End geben die Asiaten vorzeitig auf. Für das Team Glarus stehen noch die Spiele gegen Schottland und die USA an. Die beiden bestplatzierten Teams der Round-Robin-Phase qualifizieren sich direkt für die Halbfinals, während die vier nächstplatzierten Mannschaften in den Viertelfinals antreten.
Schweizer verlieren knapp
An der Curling-WM in Ogden (USA) treffen die Schweizer nach dem 8:5-Sieg gegen Schweden auf Kanada. Das Team rund um Skip Marco Hösli startet suboptimal in die Partie, lässt sich früh einen Stein stehlen und kassiert eine 0:3-Hypothek.
Im neunten End erzwingen die Schweizer Curler mit einem Dreier-Haus zwar das Extra-End. Die Partie entscheidet der kanadische Skip Matt Dunstone dann aber mit seinem letzten Stein.
Hösli und sein Team verlieren gegen Kanada 7:8. Die Bilanz kann sich trotz Niederlage weiterhin sehen lassen. Die Schweizer haben sieben ihrer neun Partien für sich entschieden.