Darum gehts
- Samuel Giger hat sich an der Schulter verletzt – fällt mehrere Wochen aus
- Der Unspunnen-Sieger verpasst damit den Stoos-Schwinget am Sonntag
- Sein Saisonziel – der Kilchberger Schwinget – ist aber nicht in Gefahr
Hiobsbotschaft für die Nordostschweizer: Samuel Giger (28) hat sich im Training an der Schulter verletzt und fällt mehrere Wochen aus. Das bestätigt der Unspunnen-Champion gegenüber Blick. Damit verpasst der Thurgauer auch den Stoos-Schwinget am kommenden Sonntag.
Das erste Bergfest der Saison hätte zeigen sollen, wie stark die Spitzenathleten wirklich sind. Nun findet dieses Kräftemessen ohne Giger statt. Für den Modellathleten ist es bereits der zweite körperliche Rückschlag nach dem verpassten Königstitel im letzten Herbst.
Das Saisonziel ist nicht gefährdet
Der ESAF-Schlussgänger musste sich im Anschluss einer Rückenoperation unterziehen. Weil er erst im März wieder ins Sägemehltraining einsteigen konnte, hatte er einen beträchtlichen Trainingsrückstand. «Meine Verfassung ist leider noch nicht dort, wo ich sie gerne hätte», sagte Giger vor der Saison zu Blick.
Im Wissen um diese suboptimale Ausgangslage verliefen die ersten Wochen positiv. Giger gewann das Zürcher Kantonale und stand am Thurgauer Kantonalen im Schlussgang. Umso bitterer ist die neuerliche Zwangspause. Wann der Thurgauer wieder ins Wettkampfgeschehen eingreifen kann, ist derzeit offen.
Damit droht er auch das Berner Kantonale Anfang Juli im Wankdorf zu verpassen. Dort hätte Giger gemeinsam mit seinen Kollegen Werner Schlegel und König Armon Orlik vor über 25'000 Zuschauern für Spektakel sorgen sollen.
Es gibt aber auch eine positive Nachricht. Sein grosses Saisonziel, der Kilchberger Schwinget Anfang September, ist nach aktuellem Stand nicht gefährdet. Bis dahin sollte Giger wieder zu 100 Prozent fit sein.