Sind die Klapperschlangen eine Gefahr für unsere Nati?
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«Wrangler» Bruce schätzt ein:Sind die Klapperschlangen eine Gefahr für unsere Nati?

Unterwegs mit Reptilienjäger im WM-Camp
Klapperschlangen-Gefahr im Nati-Camp

Internationale Medien sorgen sich um Schlangen-Angriffe auf unsere Nati-Stars. Experte Bruce Ireland gibt aber Entwarnung. «Die Spieler sollten sich lieber freuen», findet der Schlangenfänger.
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Bruce Ireland und sein Team fangen im Gebiet um San Diego pro Jahr rund 1100 Schlangen ein.
Foto: TOTO MARTI

Damit hat man beim Schweizerischen Fussballverband kaum gerechnet, als man vergangene Woche auf seinen Social-Media-Kanälen eine Abbildung des Nati-Trainingsgeländes veröffentlichte. Darauf bezeichnete der SFV die Hügel rund um die Rasenfläche der San Diego Jewish Academy etwas scherzhaft als «Snake Area» – was jetzt für ein weltweites Medienecho sorgt.

«Das Schweizer Nationalteam veröffentlicht schockierende Grafik von der kalifornischen Fussballanlage», titelte etwa die «New York Post». Und auch die «Bild», die «Sun», Fox News und sogar Portale aus Kuwait, China und Ghana griffen das Thema auf.

Blick berichtete bereits Ende April von den Schlangen rund ums Schweizer Trainingsgelände, nachdem die US-Behörden dem Schweizer Team davon abgeraten hatten, wie während der EM 2024 in Stuttgart mit dem Velo vom Hotel zum Fussballplatz auf der San Diego Jewish Academy zu fahren.

«In dieser Umgebung hat es überall Schlangen»

Doch wie gross ist die Gefahr wirklich, dass die Nati-Stars während des Trainings plötzlich von einer Schlange attackiert werden könnten? Blick fragt bei dem Mann nach, der es am besten wissen muss. Bruce Ireland (61) ist seit neun Jahren in Südkalifornien als Schlangenfänger unterwegs.

«Die Medien mögen es, Schlangen als gefährlich dazustellen. Aber das sind sie überhaupt nicht. Schlangen wollen nichts mit Menschen zu tun haben, die haben keinen Bock auf uns», erklärt der gebürtige Texaner. Das gelte auch für die in Kalifornien weit verbreiteten und giftigen Klapperschlangen. «In dieser Umgebung hat es überall Schlangen – es kann sein, dass im Gebüsch neben uns zehn davon sind.» Wer eine solche Giftschlange entdecke, müsse aber nicht in Panik ausbrechen. «Man sollte sich lieber darüber freuen, kurz ein Foto machen und danach einfach davonlaufen», findet Ireland.

«Schlangen werden erst gefährlich, wenn sie glauben, dass für sie eine Gefahr besteht. Darum ist das Dümmste, was man machen kann, eine Schlange zu attackieren», so der «Snake Wrangler» weiter. Ireland leitet ein Team von 50 Mitarbeitenden, die das gesamte Gebiet San Diego County abdecken. Entdeckt jemand eine Schlange in oder um sein Haus, klingelt das Telefon des Hotelkaufmanns. Zwischen 2000 bis 3000 Mal im Jahr ist das der Fall.

Ein Biss kann tödlich enden

Rund 1100 Schlangen haben Ireland und sein Team im vergangenen Jahr eingefangen – alles auf ehrenamtlicher Basis. «Früher wurde bei Schlangen die Feuerwehr alarmiert. Diese haben die Tiere dann meistens getötet. Das hat mir nicht gefallen», erzählt der Schlangenexperte, als ihn Blick in seinem Haus besucht.

Dort lagert er die gefangenen Tiere jeweils ein paar Tage, bevor er sie in seinen Rucksack packt, los wandert und die Schlangen wieder in der Natur aussetzt. «Immer irgendwo im Umkreis von einer Meile um den Fundort. Dadurch findet sich die Schlange danach wieder in einer gewohnten Umgebung wieder», erklärt Ireland.

Dazu gehören auch viele Klapperschlangen, die einzige in Kalifornien verbreitete Giftschlange. Ein Biss kann für den Menschen zwar tödlich enden, Ireland gibt aber leichte Entwarnung: «Solange man rechtzeitig in ein Krankenhaus gebracht wird, hat man sehr gute Chancen, es zu überleben», so der Experte. Das zeigen auch die Zahlen: In den USA gibt es pro Jahr rund 8000 Fälle von Giftschlangen-Bissen. Nur fünf enden im Schnitt tödlich.

Ireland selber ist in seinem ganzen Leben noch nie von einer Giftschlange gebissen worden. «Wenn jemand gebissen wird, hat er es vermutlich auch irgendwie verdient, definitiv hat man etwas falsch gemacht», findet der 61-Jährige. Sorgen müssten sich die Schweizer Fussballer darum überhaupt keine machen. «Sie sollten sich lieber freuen, falls sie tatsächlich das Glück haben, eine Klapperschlange zu sehen», findet der «Snake Wrangler». So weit ist es bislang aber noch nicht gekommen, wie Nati-Mittelfeldspieler Michel Aebischer an der Pressekonferenz am Montag verriet.

Einzelnen Berichten in ausländischen Medien, die Schweizer seien aufgrund der Schlangen-Situation auf der Suche nach einer neuen Trainingsanlage, widerspricht Sergio Affuso, Medienverantwortlicher beim SFV am Montag entschieden. «Wir sind sehr glücklich mit der Anlage hier, wir fühlen uns sicher und die Spieler mögen die Bedingungen.»

Trotz oder vielleicht auch bald wegen der angrenzenden «Snake Area».

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WM 2026 Gruppe A
Mannschaft
SP
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Mexiko
Mexiko
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2
3
2
Südkorea
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0
0
0
3
Tschechien
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0
0
0
4
Südafrika
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1
-2
0
K.o.-Phase
Gruppe B
Mannschaft
SP
TD
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1
Kanada
Kanada
0
0
0
2
Bosnien und Herzegowina
Bosnien und Herzegowina
0
0
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3
Katar
Katar
0
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0
4
Schweiz
Schweiz
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0
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K.o.-Phase
Gruppe C
Mannschaft
SP
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PT
1
Brasilien
Brasilien
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0
2
Marokko
Marokko
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3
Haiti
Haiti
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4
Schottland
Schottland
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K.o.-Phase
Gruppe D
Mannschaft
SP
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1
USA
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0
0
0
2
Paraguay
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Australien
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Türkei
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K.o.-Phase
Gruppe E
Mannschaft
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Deutschland
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2
Curacao
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Elfenbeinküste
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Ecuador
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K.o.-Phase
Gruppe F
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Niederlande
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Japan
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Schweden
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Tunesien
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K.o.-Phase
Gruppe G
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Belgien
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Ägypten
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Iran
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Neuseeland
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K.o.-Phase
Gruppe H
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Spanien
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Kap Verde
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Saudi Arabien
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Uruguay
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K.o.-Phase
Gruppe I
Mannschaft
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Frankreich
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Senegal
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Irak
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Norwegen
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Gruppe J
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Argentinien
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Algerien
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Österreich
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Jordanien
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K.o.-Phase
Gruppe K
Mannschaft
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1
Portugal
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2
Demokratische Republik Kongo
Demokratische Republik Kongo
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Usbekistan
Usbekistan
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Kolumbien
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K.o.-Phase
Gruppe L
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England
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Kroatien
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0
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Ghana
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Panama
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K.o.-Phase
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