Die Wade zwickt
Katar-Pechvogel Muheim fehlt gegen Bosnien

Die Schweiz will diesen Sommer an der Fussball-Weltmeisterschaft in den USA, Kanada und Mexiko für Furore sorgen. Mit dem Nati-Newsticker bleibst du immer am Ball.
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17.06.2026, 19:51 Uhr

Muheim fehlt gegen Bosnien

Was sich in den letzten beiden Tagen abgezeichnet hat, ist jetzt Tatsache. Miro Muheim kann auch einen Tag vor dem Duell mit Bosnien nicht mit der Mannschaft trainieren und verpasst somit das zweite Gruppenspiel der Nati. Das gibt der SFV am Mittwochabend bekannt.

Gegen Katar wurde Miro Muheim (m.) für die Schlussminuten eingewechselt.
Foto: TOTO MARTI

Der HSV-Verteidiger hat sich am Sonntag im Training eine Muskelverletzung in der Wade zugezogen und konnte bereits am Dienstag nicht mit dem Team trainieren. Somit geht die Pechsträhne des Zürchers an der WM weiter, gegen Katar lenkte er den Kopfball in der 94. Minute ins eigene Tor ab. Ob er im dritten Gruppenspiel gegen Co-Gastgeber Kanada wieder einsatzbereit sein wird, ist derzeit nicht bekannt. 

17.06.2026, 08:12 Uhr

Muheim fraglich gegen Bosnien

Der Einsatz von Miro Muheim (28) im zweiten Gruppenspiel am Donnerstag in Los Angeles gegen Bosnien & Herzegowina ist fraglich. Der linke Aussenverteidiger zog sich am Sonntag im Training der Reservisten der Auftaktpartie gegen Katar (1:1) eine Muskelverletzung in der Wade zu und verpasste das Mannschaftstraining am Dienstag. Muheim ist der bisherige WM-Pechvogel der Nati: Gegen Katar unterlief ihm in der 94. Minute ein Eigentor.

Foto: Toto Marti
16.06.2026, 21:01 Uhr

Portugiese João Pinheiro pfeift zweites Schweizer Spiel

Zwei Tage vor dem zweiten Schweizer WM-Spiel gegen Bosnien-Herzegowina (Donnerstag um 21 Uhr MEZ) gibt die Fifa den Schiedsrichter bekannt: João Pinheiro wird das Duell im SoFi-Stadium von Los Angeles leiten. Für den 38-jährigen Portugiesen, der von seinen Landsmännern Bruno Jesus und Luciano Maia assistiert wird, ist es das Debüt an einer WM-Endrunde. In der abgelaufenen Saison hat er insgesamt acht Champions-League-Spiele geleitet, unter anderem das Halbfinal-Rückspiel zwischen Bayern und PSG (1:1).

Für die Nati ist er kein Unbekannter: Im Oktober 2023 stand er beim EM-Quali-Spiel gegen Belarus (3:3) als Unparteiischer im Einsatz.

João Pinheiro pfeift das zweite WM-Spiel der Nati gegen Bosnien.
Foto: IMAGO/DeFodi Images
16.06.2026, 07:03 Uhr

«Es ist noch nicht fünf vor zwölf»

Zwei Tage nach dem 1:1 gegen Katar erklärt Ruben Vargas an der Pressekonferenz in San Diego, worauf es jetzt im nächsten Spiel gegen Bosnien & Herzegowina ankommt. Der Nati-Flügel gibt zu, dass die Ausgangslage nach dem Remis zum Start nicht einfacher geworden ist. Und auch Blick-Fotograf Toto Marti findet: «Es ist noch nicht fünf vor zwölf, aber fünf nach halb zwölf …»

Foto: Toto Marti
Totos Fotos!

Es gibt kaum eine Persönlichkeit aus der Fussballwelt, die nicht schon vor der Linse von Toto Marti gestanden hat. Pünktlich zur WM öffnet unser renommierter Fotograf seine Schatzkiste und präsentiert täglich eines seiner Lieblingsbilder. Marti knipst seit über 26 Jahren für den Blick – zum sechsten Mal ist er an einer WM. 

Es gibt kaum eine Persönlichkeit aus der Fussballwelt, die nicht schon vor der Linse von Toto Marti gestanden hat. Pünktlich zur WM öffnet unser renommierter Fotograf seine Schatzkiste und präsentiert täglich eines seiner Lieblingsbilder. Marti knipst seit über 26 Jahren für den Blick – zum sechsten Mal ist er an einer WM. 

15.06.2026, 13:45 Uhr

Hohe Zuschauerquoten bei WM-Auftakt der Nati

Den Auftakt in die WM hat sich die Nati definitiv anders vorgestellt. Nach langer Führung kassieren die Schweizer gegen Katar den späten Ausgleich und müssen sich so mit einem Punkt begnügen. Mitgelitten haben nicht nur die Schweizer Fans im Stadion, sondern auch etliche vor dem Fernseher. Laut SRF haben bis zu 1,09 Millionen Zuschauerinnen und Zuschauer das Auftaktspiel der Nati im Fernsehen mitverfolgt – und das ohne die Berücksichtigung von Public Viewings. Das entspricht einem Marktanteil von 77,4 Prozent.

13.06.2026, 10:05 Uhr

Fassnacht macht auf Andrighetto

In der Startelf wird Christian Fassnacht (32) wohl nicht stehen. Gesprochen wird wenige Stunden vor Anpfiff dennoch über ihn. Wie alle Spieler musste auch er seinen Namen für den offiziellen Aussprache-Guide der WM einsprechen. Dieser soll Fans, Journalisten und Kommentatoren dabei helfen, die Namen korrekt auszusprechen. Während seine Teamkollegen dabei schlicht ihre Namen nannten, entschied sich Fassnacht für eine kreative Variante: Seinen Vornamen sprach er auf Englisch aus. Aus Christian wurde plötzlich «Kristiän». Den Nachnamen hingegen spricht er auf Deutsch aus. Das sorgt im Netz für einige Schmunzler und weckt Erinnerungen an Eishockey-Star Sven Andrighetto. Dieser sprach bei den Olympischen Spielen im letzten Winter seinen Nachnamen ebenfalls mit englischem Akzent aus und ging damit viral. Wenige Monate später gehört die humorvolle Bühne Fassnacht.

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11.06.2026, 09:11 Uhr

Honduraner pfeift erstes Nati-Spiel

Wenn die Schweiz am Samstag gegen Katar ins WM-Turnier eingreift (21 Uhr), kommts für Said Martinez zur Premiere. Der 34-jährige Schiedsrichter aus Honduras wird erstmals ein Spiel an einer WM leiten. Bei der WM 2022 war Martinez bereits mehrmals als vierter Offizieller im Einsatz.

Said Martinez wird das Spiel der Schweizer Nati gegen Katar leiten.
Foto: FIFA via Getty Images
10.06.2026, 22:57 Uhr

Erste Schlangen-Sichtung im Nati-Camp

Am Mittwochmorgen Ortszeit war es so weit: Im Camp der Schweizer Nationalmannschaft wurde die erste Schlange gesichtet. Zwei Mitglieder des Staffs haben das Tier in unmittelbarer Nähe des Hotel-Golfplatzes entdeckt. Ob es sich dabei um eine ortsansässige und giftige Klapperschlange gehandelt hat, ist nicht bekannt.

Schon vor dem Abflug nach San Diego machte der Schweizerische Fussballverband darauf aufmerksam, dass es in der Nähe des Hotel-Golfplatzes zu Begegnungen mit Schlangen kommen könnte, da es dort mehrere ruhige und naturbelassene Stellen gibt. Fürchten müssen sich die Nati-Spieler allerdings nicht, wie der kalifornische Schlangenfänger Bruce Ireland (61) gegenüber Blick erklärt. Man solle einfach davonlaufen: «Schlangen werden erst gefährlich, wenn sie glauben, dass für sie eine Gefahr besteht. Darum ist das Dümmste, was man machen kann, eine Schlange zu attackieren.»

Sind die Klapperschlangen eine Gefahr für unsere Nati?
1:35
«Wrangler» Bruce schätzt ein:Sind die Klapperschlangen eine Gefahr für unsere Nati?
Im Bild: Eine ungefährliche Gophernatter von Schlangenfänger Bruce Ireland.
Foto: Toto Marti
09.06.2026, 21:27 Uhr

Nati-Stars im Baywatch-Look

Fabian Rieder, Silvan Widmer oder Nico Elvedi müssen sich nicht vor David Hasselhoff in seiner Primetime verstecken. Der SFV hat am Montagabend als Überraschung für die Nati-Spieler einen Teamevent organisiert. Am Strand von La Jolla hatten die Akteure freie Zeit, um unterschiedlichen Aktivitäten nachzugehen oder Spiele zu spielen. Fotos zeigen die Nati-Stars beispielsweise in roten Badeshorts beim Beachvolleyball – ganz im Baywatch-Look. «Dann gab es noch einen Teambuilding-Event sowie ein Abendessen am Strand. Ich glaube, es hat uns allen sehr viel Spass gemacht», sagt Djibril Sow am Tag danach. Auch SFV-Präsident Peter Knäbel habe die Gelegenheit genutzt, um eine motivierende Rede zu halten. «Es war richtig gut für das Teamgefühl», sagt Djibril Sow über den Abend.

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09.06.2026, 21:24 Uhr

Embolo kämpft mit dem Jetlag

Die Schweizer Nationalmannschaft ist grösstenteils in der Zeitzone Kaliforniens angekommen und hat sich an die neun Stunden Zeitverschiebung im Vergleich zur Heimat angewöhnt. Bis auf einen Spieler: «Breel hat mir gesagt, dass er noch Mühe hat», sagt Djibril Sow über den Nati-Stürmer, der mit Verspätung in San Diego angekommen ist. «Vermutlich wird es bei ihm noch zwei, drei Tage dauern.»

Nachzügler Breel Embolo macht die Zeitverschiebung von neun Stunden noch zu Schaffen.
Foto: Toto Marti
Noch näher dran an der Schweizer Nati

Füge jetzt die Fussball-Nati deinen Teams hinzu, um nichts mehr zu verpassen. 

WM 2026 Gruppe A
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Mexiko
Mexiko
1
2
3
2
Südkorea
Südkorea
1
1
3
3
Tschechien
Tschechien
1
-1
0
4
Südafrika
Südafrika
1
-2
0
K.o.-Phase
Gruppe B
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Schweiz
Schweiz
1
0
1
2
Kanada
Kanada
1
0
1
3
Katar
Katar
1
0
1
4
Bosnien und Herzegowina
Bosnien und Herzegowina
1
0
1
K.o.-Phase
Gruppe C
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Schottland
Schottland
1
1
3
2
Marokko
Marokko
1
0
1
3
Brasilien
Brasilien
1
0
1
4
Haiti
Haiti
1
-1
0
K.o.-Phase
Gruppe D
Mannschaft
SP
TD
PT
1
USA
USA
1
3
3
2
Australien
Australien
1
2
3
3
Türkei
Türkei
1
-2
0
4
Paraguay
Paraguay
1
-3
0
K.o.-Phase
Gruppe E
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Deutschland
Deutschland
1
6
3
2
Elfenbeinküste
Elfenbeinküste
1
1
3
3
Ecuador
Ecuador
1
-1
0
4
Curacao
Curacao
1
-6
0
K.o.-Phase
Gruppe F
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Schweden
Schweden
1
4
3
2
Japan
Japan
1
0
1
3
Niederlande
Niederlande
1
0
1
4
Tunesien
Tunesien
1
-4
0
K.o.-Phase
Gruppe G
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Neuseeland
Neuseeland
1
0
1
2
Iran
Iran
1
0
1
3
Belgien
Belgien
1
0
1
4
Ägypten
Ägypten
1
0
1
K.o.-Phase
Gruppe H
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Uruguay
Uruguay
1
0
1
2
Saudi Arabien
Saudi Arabien
1
0
1
3
Spanien
Spanien
1
0
1
4
Kap Verde
Kap Verde
1
0
1
K.o.-Phase
Gruppe I
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Norwegen
Norwegen
1
3
3
2
Frankreich
Frankreich
1
2
3
3
Senegal
Senegal
1
-2
0
4
Irak
Irak
1
-3
0
K.o.-Phase
Gruppe J
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Argentinien
Argentinien
1
3
3
2
Österreich
Österreich
1
2
3
3
Jordanien
Jordanien
1
-2
0
4
Algerien
Algerien
1
-3
0
K.o.-Phase
Gruppe K
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Demokratische Republik Kongo
Demokratische Republik Kongo
1
0
1
2
Portugal
Portugal
1
0
1
3
Kolumbien
Kolumbien
0
0
0
4
Usbekistan
Usbekistan
0
0
0
K.o.-Phase
Gruppe L
Mannschaft
SP
TD
PT
1
England
England
1
2
3
2
Ghana
Ghana
1
1
3
3
Panama
Panama
1
-1
0
4
Kroatien
Kroatien
1
-2
0
K.o.-Phase
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