Wegen «Negreira-Fall»
Barça plant rechtliche Schritte gegen Real Madrid

Barcelonas Vize-Präsident Rafa Yuste kündigt juristische Schritte gegen Real Madrid und Präsident Florentino Pérez an. Der Vorwurf: Unfaire Anschuldigungen im «Negreira-Fall». Die Katalanen wollen ihren Ruf vor Gericht verteidigen.
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Barças Vize-Präsident Rafael Yuste kündigt gerichtliche Schritte gegen Real Madrid und Präsident Florentino Pérez an.
Foto: AFP

Darum gehts

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  • Rafa Yuste kündigt Klagen gegen Real Madrid und Florentino Pérez an
  • Barça wirft Pérez diffamierende Aussagen über angeblich gekaufte Titel vor
  • Yuste ist stolz auf Frauen-Team
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Blick Sportdesk

Der Vize-Präsident des FC Barcelona, Rafael Yuste, hat angekündigt, rechtliche Schritte gegen Real Madrid und dessen Präsidenten Florentino Pérez einzuleiten. Bei einer Rede während der Veranstaltung «Senat 2026» kritisierte Yuste die jüngsten Aussagen von Pérez im Zusammenhang mit dem sogenannten «Negreira-Fall» scharf und beschuldigte jenen, durch diffamierende Behauptungen Unruhe stiften zu wollen.

«In Madrid, 600 Kilometer von hier entfernt, können sie all diese Titel nicht verkraften», so Yuste. «Etwas anderes ist es, neidisch zu sein, aber sie sind wütend. Es war eine Schande, als der Präsident von Real Madrid uns beschuldigte, unsere Titel gekauft und nur durch Schiedsrichter gewonnen zu haben – als ob Linienrichter Tore schiessen würden. Glaubt ihr wirklich, dass alle unsere Titel so gewonnen wurden? Dieser Herr kann nicht akzeptieren, was wir erreicht haben.»

Klagen gegen Real und Pérez geplant

Yuste erklärte weiter, dass Barcelonas Rechtsabteilung bereits Klagen gegen Real und Pérez vorbereitet habe: «Er hat zu schändlichen Mitteln gegriffen, um uns zu destabilisieren. Wir werden uns vor Gericht treffen. Niemand wird den Namen Barças beschmutzen. Diese Ehre werden wir verteidigen.»

Doch nicht nur juristische Auseinandersetzungen standen auf der Agenda. Yuste sprach auch über die sportlichen Erfolge der vergangenen Saison: «Wir haben eine grossartige Saison gespielt, mit gutem Fussball und haben alles auf heimischem Boden gewonnen. La Masia ist das Herzstück dieses Klubs. Deshalb haben wir acht Spieler in die spanische Nationalmannschaft geschickt – alle katalanischsprachig.»

Finanzielle Lage habe sich verbessert

Ein weiteres Thema bei der Rede war die finanzielle Lage des Vereins. Laut Yuste hat sich der Klub seit der Übernahme der aktuellen Führung erheblich stabilisiert: «Als wir ankamen, war der Klub in einer enorm schwierigen Lage. Heute können wir das 1:1-Regelwerk einhalten, was uns erlaubt, Spieler auf normale Weise zu verpflichten. Der Spotify Camp Nou und der Boom im Merchandising tragen dazu bei, dass der Klub finanziell wieder auf Kurs ist.»

Besonders stolz zeigte sich Yuste auch auf das Frauen-Team: «Es ist das beste der Welt. Wir werden alles tun, damit sie weiterhin ein globales Vorbild bleiben.»

Dieser Artikel ist zuerst auf «sportal.bg» erschienen. Die bulgarische Newsplattform gehört wie Blick zum Ringier-Verlag.

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