Fifa-Wahl hat Nachspiel
Vorwurf der Verschwörung: Platini verklagt Infantino

Wenige Tage vor Beginn der Fussball-WM in Nordamerika sieht sich Fifa-Präsident Gianni Infantino mit einer Klage konfrontiert. Deren Urheber: Fussballlegende Michel Platini, der dem Walliser verschwörerisches Verhalten vorwirft.
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Michel Platini zeigt Fifa-Präsident Gianni Infantino an.
Foto: AFP

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Michel Platini klagt gegen Fifa-Präsident Infantino wegen angeblicher Verschwörung
  • Vorwurf: Gezielte Intrigen hinderten Platini 2015 an Fifa-Präsidentschaft
  • Zahlung von 2 Millionen Franken führte damals zu Platinis Rücktritt
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Blick Sportdesk

Der ehemalige Uefa-Präsident Michel Platini (70) erhebt schwere Vorwürfe gegen Fifa-Boss Gianni Infantino (56). Laut der Nachrichtenagentur AFP hat Platini Anzeige gegen Infantino und fünf weitere Schweizer Fussball- und Justizbeamte erstattet. Der Vorwurf: Eine Verschwörung mit falschen Anschuldigungen und Einflussnahmen, die den Franzosen daran hindern sollte, vor zehn Jahren selbst Fifa-Präsident zu werden.

Die neusten rechtlichen Schritte, einschliesslich einer Zivilklage gegen die Fifa auf Schadensersatz, werden nur drei Tage vor Beginn der Fussball-WM in den USA, Kanada und Mexiko angekündigt. Platini, der 2022 ähnliche Vorwürfe bei den Schweizer Behörden platziert hat, argumentiert, dass er durch gezielte Manöver aus dem Rennen um die Fifa-Präsidentschaft gedrängt wurde. Sein Sprecher betont, dass diese Klagen eine Reaktion auf das «Unrecht» seien, das ihm widerfahren sei.

Platini ist einst als Favorit auf die Nachfolge von Sepp Blatter (90) gehandelt worden, geriet jedoch selbst in den Strudel eines Korruptionsskandals. Im Zentrum stand eine Zahlung von zwei Millionen Franken, die er von der Fifa erhalten hat. Diese Ermittlungen führten sowohl zu seinem Rücktritt als auch zu demjenigen Blatters. Im letzten Jahr ist Platini in einem zweiten Verfahren in der Schweiz allerdings vollständig freigesprochen worden.

Nach dem Ausscheiden Platinis aus dem Rennen um die Fifa-Präsidentschaft hat 2016 schliesslich der damalige Uefa-Generalsekretär Gianni Infantino das höchste Amt im Weltfussball übernommen. Zehn Jahre nach dieser Wahl droht ihm nun aber in dieser Frage ein Rechtsstreit.

Dieser Artikel ist zuerst auf «Aktuality.sk» erschienen. Die slowakische Newsplattform gehört wie Blick zum Ringier-Verlag.

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