SC Freiburg
SC Freiburg
0:3
Aston Villa
Aston Villa
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SC Freiburg
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Beendet
0:3
Aston Villa
Aston Villa
Tielemans 41'
Buendia 45'+3
Rogers 58'
20.05.2026, 22:56 Uhr

90. Minute (+2)

Fazit:
Aston Villa schlägt Freiburg in Istanbul mit 3:0 und krönt sich zum Europa-League-Sieger. 40 Minuten lang hielt der Sport-Club gut mit, aber dann spielte der Favorit aus Birmingham seine gesamte Klasse eiskalt aus. Nach Traumtor im Zuge einer einstudierten Ecke schwamm die Defensive der Breisgauer, was Buendía mit einem Kunstschuss kurz vor dem Pausenpfiff gnadenlos ausnutzte. In Durchgang zwei war es dann genau das Spiel der Lions, die hinten absolut gar nichts anbrennen liessen, immer wieder das Tempo anzogen und jede noch so kleine Lücke in der Defensive der Schwarzwälder sofort nutzten. Nach dem dritten Treffer durch Rogers, mit dem die Messe am Bosporus gelesen war, hätte es dabei sogar noch deutlicher enden können. Onana traf jedoch nur den Pfosten und Buendía liess eine Grosschance ungenutzt. Freiburg kann für einen traumhaften Lauf dennoch stolz auf sich sein, obgleich heute hintenraus einfach nicht mehr drin war.

20.05.2026, 22:51 Uhr
Spielende
Spielende

90. Minute (+2)

Spielende

20.05.2026, 22:51 Uhr

90. Minute (+1)

Zu Beginn der einminütigen Nachspielzeit kann Johan Manzambi zwar vom rechten Flügel noch einmal flanken, aber im Pulk behält die starke Villa-Defensive einmal mehr die Oberhand. Kein Durchkommen.

20.05.2026, 22:50 Uhr

90. Minute

Offizielle Nachspielzeit (Minuten): 1

20.05.2026, 22:48 Uhr

88. Minute

Unai Emery schöpft sein Wechselkontingent voll aus und bringt noch Tyrone Mings und Douglas Luiz.

20.05.2026, 22:48 Uhr
Spielerwechsel
Spielerwechsel

88. Minute

Einwechslung bei Aston Villa: Douglas Luiz

20.05.2026, 22:48 Uhr
Spielerwechsel
Spielerwechsel

88. Minute

Auswechslung bei Aston Villa: Youri Tielemans

20.05.2026, 22:47 Uhr
Spielerwechsel
Spielerwechsel

88. Minute

Einwechslung bei Aston Villa: Tyrone Mings

20.05.2026, 22:47 Uhr
Spielerwechsel
Spielerwechsel

88. Minute

Auswechslung bei Aston Villa: Pau Torres

20.05.2026, 22:46 Uhr

86. Minute

Günter kommt noch für Beste und darf in diesem historischen Europa-League-Finale noch ein paar Minuten mitwirken. Am Ausgang dürfte es nichts mehr ändern.

Freiburgs grosser Traum geplatzt
«Mr. Europa League» Unai Emery führt auch Aston Villa zum Titel

Im diesjährigen Europa-League-Final bezwingt Aston Villa den SC Freiburg klar mit 3:0. Während für die Freiburger damit der Traum vom ersten grossen Titel platzt, schreibt Aston-Villa-Coach Unai Emery mit seinem fünften Europa-League-Triumph Geschichte.
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Aston Villa gewinnt die Europa League 2025/2026.
Foto: Getty Images
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Carlo Emanuele FrezzaReporter Fussball

Der SC Freiburg um Nati-Juwel Johan Manzambi (20) schnuppert am ersten grossen Titel der Vereinsgeschichte – doch am Ende reicht es nicht. Der Pott geht nach Birmingham zu Aston Villa statt ins Breisgau.

Ein Doppelschlag kurz vor der Pause sorgt in Istanbul bereits für die Vorentscheidung: Erst trifft Youri Tielemans (29) sehenswert, wenig später legt Emiliano Buendia (29) mit dem nächsten Traumtor nach. Als Morgan Rogers (23) kurz nach der Stunde das 3:0 erzielt, ist das Europa-League-Final endgültig entschieden.

Die Enttäuschung steht den Freiburgern und Manzambi ins Gesicht geschrieben. Ganz anders die Stimmung bei Aston Villa: Die Fans sind völlig aus dem Häuschen. Dass das Tüpraş Stadyumu zu den lautesten Stadien Europas gehört, war schon vor dem Anpfiff bekannt. Doch die Aston-Villa-Anhänger, die rund zwei Drittel der Zuschauer ausmachen und zu denen auch Prinz William gehört, verwandeln das Besiktas-Stadion endgültig in einen ohrenbetäubenden Hexenkessel.

Verstecken müssen sich die Freiburger Fans dennoch keineswegs. Obwohl die Niederlage früh absehbar ist, peitschen sie ihre Mannschaft bis zum Schlusspfiff nach vorne. Nur der Text des Fanlieds verändert sich im Laufe des Abends. Aus «Wir holen den Pokal! Für Freiburg wär’s das erste Mal!», das zuvor stundenlang durch Istanbul hallte, wird nichts. Nach dem verlorenen DFB-Pokalfinal gegen RB Leipzig vor vier Jahren bleibt Freiburg auch im Europa-League-Final nur die Rolle des Finalverlierers.

Fünfter Streich von Emery

Für Unai Emery (54) dagegen zementiert der Abend seinen Ruf als «Mr. Europa League». Bereits zum fünften Mal gewinnt der Spanier den Wettbewerb – und das mit drei verschiedenen Klubs. Bemerkenswert: Alle Titel holt Emery mit Teams, die «Villa» im Namen tragen – Sevilla, Villarreal und nun Aston Villa. Mit Arsenal und PSG hat er es dagegen nicht geschafft. Zufall oder nicht: Emery gehört längst zu den besten seines Fachs.

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