Auch der zweite europäische Titel in dieser Saison geht nach England. Nach Aston Villas Triumph gegen den SC Freiburg in der Europa League gewinnt Crystal Palace den Conference-League-Final gegen Rayo Vallecano. Genau wie die Breisgauer in Istanbul verpasst der Verein aus dem Madrider Arbeiterviertel Vallecas in Leipzig seinen ersten Titel der Vereinsgeschichte.
Und wieder ist es spielerisch völlig verdient. Nach der chancenarmen ersten Halbzeit, in der eine knapp fünfminütige Spielunterbrechung wegen eines Rayo-Fans, der eine Treppe hinuntergestürzt ist, fast der einzige Aufreger ist, drehen die Londoner nach dem Seitenwechsel auf. Es dauert nicht lange, bis sich das auszahlt. In der 51. Minute steht der französische WM-Fahrer Jean-Philippe Mateta goldrichtig und staubt einen von Vallecano-Goalie Augusto Batalla abgewehrten Schuss zur Führung ab.
Von dieser beflügelt erspielt sich das Team von Trainer Oliver Glasner weitere gute Möglichkeiten. Weil man aber im Abschluss sündigt, bleibt das Spiel bis zum Schluss spannend. Weil die Eagles hinten aber so gut wie nichts zulassen, gerät der Sieg trotz schlechter Chancenverwertung nie mehr wirklich in Gefahr. Einzig bei Alemãos Abschluss tief in der Nachspielzeit rutscht den englischen Fans noch mal kurz das Herz in die Hose. Der Ball geht letztendlich aber deutlich am Tor vorbei.
So verabschiedet sich Glasner, der am 17. Mai 2025 mit dem FA-Cup und dem Community Shield (englischer Supercup) im August schon die ersten zwei Titel der Vereinsgeschichte besorgte, mit dem dritten. Der Abgang des Österreichers steht schon seit Januar fest.






