Was war das Hinspiel im Champions-League-Halbfinal vor einer Woche? Mit 5:4 gewann PSG im Parc des Princes gegen Bayern München – Offensivspektakel vom Feinsten. Entsprechend gross ist die Vorfreude auf das Rückspiel in der Allianz Arena gewesen. Und die Spieler enttäuschen nicht. Bereits nach drei Minuten führen die Pariser durch ein Tor von Dembélé. Bayerns Hintermannschaft ist da noch nicht richtig im Spiel angekommen.
Doch der FCB reagiert auf den Rückschlag, wird deutlich besser und ist dann im doppelten Pech. Der Pariser Nuno Mendes begeht im Halbfeld ein Handspiel und hätte mit Gelb-Rot vom Platz müssen, doch Schiedsrichter Pinheiro entscheidet sich dagegen, weil zuvor Bayerns Laimer den Ball mit dem Arm berührt haben soll. Wenig später steht Pinheiro erneut im Fokus. Auch dieses Mal sorgt der Entscheid für Unmut. Vitinha versucht den Ball zu klären und schiesst seinem Mitspieler Neves den Ball an die Hand.
Der Unparteiische entscheidet sich gegen einen Strafstoss – die Münchner sind ausser sich. Schiri-Experte Urs Meier verteidigt die Entscheidung des portugiesischen Unparteiischen bei blue: «Es ist eben Regeltechnisch richtig, der VAR darf da auch nicht eingreifen».
Kurz darauf hält FCB-Goalie Manuel Neuer seine Farben mit einer Glanzparade im Spiel. Noch vor dem Seitenwechsel scheitert Musiala dann gleich doppelt an PSG-Goalie Safonov. Nach der Pause verliert das Spiel an Attraktivität. Die Pariser nehmen Tempo raus und lauern auf Konter. Bayern schafft zwar in der Nachspielzeit noch den Ausgleich durch Kane, doch das Tor kommt zu spät. Dank des 1:1 steht mit PSG der zweite Finalist nach Arsenal fest.






