Das Spiel
Wer zuletzt lacht, lacht am Besten. Noch am Montag sind die Liechtensteiner die Deppen, als sie sich im Spitzenspiel gegen Aarau in der 93. Minute auskontern lassen, 1:2 verlieren und damit schon fast fahrlässig die Pole-Position im Kampf um den direkten Aufstieg aus der Hand geben. Doch die Liechtensteiner stecken nicht auf, rappeln sich auf und erledigen ihre Pflicht mit einem 3:1 in Wil souverän. Und da der FC Aarau Dinge macht, die nur der FC Aarau macht, steht Vaduz am Schluss des Abends als Aufsteiger – dank der Schützenhilfe von Yverdon, das in Aarau aus einem 0:2 noch ein 2:2 macht. Wahnsinn!
Der Abend im Wiler Bergholz beginnt für die Vaduzer denkbar schlecht. Kaum ist das Spiel angepfiffen, kommt schon die Kunde aus Aarau, dass der Gastgeber 1:0 in Führung liegt. Das Team von Marc Schneider lässt sich nicht aus der Ruhe bringen und münzt seine Überlegenheit bereits vor der Pause in zwei Tore um. Zuerst trifft Luca Mack im Anschluss an einen Corner; es ist bereits das 33. Tor nach einer Standardsituation der Liechtensteiner. Dann fackelt Brian Beyer nicht lange und trifft aus der Distanz zum 2:0. Das achte Tor der Winti-Leihgabe in den letzten neun Spielen.
Hinspiel
Montag, 18. Mai, 20.15 Uhr: Aarau – GC im Brügglifeld
Rückspiel
Donnerstag, 21. Mai, 20.15 Uhr: GC – Aarau im Letzigrund
Anders als in der Challenge League wird der VAR in beiden Partien eingesetzt.
Wer in beiden Spielen am meisten Tore erzielt (keine Auswärtstor-Regel), spielt in der nächsten Saison in der Super League. Bei Gleichstand gibts im Rückspiel zweimal 15 Minuten Verlängerung und allenfalls ein Penaltyschiessen.
Beide Spiele werden nicht im Free-TV übertragen, sondern sind nur beim Pay-TV-Sender Blue Sport live zu sehen.
Hinspiel
Montag, 18. Mai, 20.15 Uhr: Aarau – GC im Brügglifeld
Rückspiel
Donnerstag, 21. Mai, 20.15 Uhr: GC – Aarau im Letzigrund
Anders als in der Challenge League wird der VAR in beiden Partien eingesetzt.
Wer in beiden Spielen am meisten Tore erzielt (keine Auswärtstor-Regel), spielt in der nächsten Saison in der Super League. Bei Gleichstand gibts im Rückspiel zweimal 15 Minuten Verlängerung und allenfalls ein Penaltyschiessen.
Beide Spiele werden nicht im Free-TV übertragen, sondern sind nur beim Pay-TV-Sender Blue Sport live zu sehen.
Kurz nach Wiederanpfiff macht Milos Cocic den Deckel drauf, dann beginnt das lange Warten. Als die Partie von Désirée Blanco abgepfiffen wird, stürzen sich alle Spieler vor den Bildschirm und erleben die letzten Minuten auf dem Brügglifeld via Screen. Und am Schluss bricht der grosse Jubel aus. Zum vierten Mal kehren die Liechtensteiner in die höchste Spielklasse zurück. Der Vertrag mit der SFL ist unbefristet, das Abenteuer kostet die Liechtensteiner rund eine Millionen Franken; Schweizer Meister, wie in diesem Jahr der FC Thun können die Liechtensteiner nicht werden.
Einer hatte den Vaduzer Aufstieg schon Anfang Woche vorausgesagt, Mario Frick, der beim letzten Aufstieg 2020 der Cheftrainer im Ländle war. «Die steigen zu 100 Prozent auf. 2008, 2014, 2020 mit mir und 2026 mit Marc Schneider.» Der abtretende FCL-Trainer sollte recht behalten. Mit 81 Punkten stellen die Liechtensteiner einen Klubrekord auf.
Die Stimmen (gegenüber Blue)
Marc Schneider (Vaduz-Trainer): «Ich habe es gar noch nicht richtig realisiert. Wir haben unseren Job gemacht und es hätte so sein sollen. Am Schluss lügt die Tabelle nicht. Ich bin brutal stolz auf die Jungs, sie haben alles dafür getan.»
Liridon Berisha (Vaduz-Verteidiger): «Es ist unglaublich. Ich hatte schon etwas die Hoffnung, aber dass die Emotionen so gewaltig sind, hätte ich nicht gedacht. Du hast eine ganze Saison lang Gas gegeben und wirst im letzten Spiel der Saison belohnt, nachdem du es am Montag etwas verbockt hast. Wenn du siehst, wie sich deine Familienmitglieder freuen – das ist das Schönste. Wir haben eine tolle Saison gespielt und das ist eine Belohnung für alle.» Und weiter zu den Feierlichkeiten: «Ab jetzt trinke ich kein Wasser mehr, das ist klar. Wir machen es ganz spontan – und das ist manchmal ganz gut.»
Mannschaft | SP | TD | PT | ||
|---|---|---|---|---|---|
1 | FC Vaduz | 36 | 34 | 81 | |
2 | FC Aarau | 36 | 30 | 80 | |
3 | Yverdon Sport FC | 36 | 27 | 67 | |
4 | FC Stade-Lausanne-Ouchy | 36 | 8 | 50 | |
5 | Neuchatel Xamax FCS | 36 | -1 | 49 | |
6 | FC Rapperswil-Jona | 36 | -10 | 44 | |
7 | FC Etoile Carouge | 36 | -8 | 40 | |
8 | FC Wil | 36 | -16 | 40 | |
9 | FC Stade Nyonnais | 36 | -27 | 28 | |
10 | AC Bellinzona | 36 | -37 | 23 |






