Das Qualifying
George Russell sichert sich seine vierte Kanada-Pole in Serie. Bereits 2024 und 2025 stand er hier auf dem ersten Startplatz, zudem holte er sich am Freitag auch im Sprint-Qualifying die Bestzeit. Damit steht der Brite zum zweiten Mal in dieser Saison in einer GP-Qualifikation vor Teamkollege Kimi Antonelli, der sich die restlichen GP-Pole-Positions sicherte.
Qualifikation
1. Teil (18 Minuten)
**
1. Antonelli 1:13,380
2. Norris
3. Piastri
4. Hadjar
5. Hamilton
6. Leclerc
7. Lindblad
8. Russell
9. Verstappen
10. Sainz
11. Lawson
12. Bearman
13. Colapinto
14. Hülkenberg
15. Gasly
16. Bortoleto 1:14,775
-----------------------
17. Ocon 1:14,845
18. Albon
19. Alonso
20. Pérez
21. Stroll
22. Bottas
2. Teil (15 Minuten)
**
1. Hadjar 1:12,975
2. Hamilton
3. Norris
4. Antonelli
5. Russell
6. Piastri
7. Verstappen
8. Leclerc
9. Lindblad
10. Colapinto 1:13,857
-----------------------
11. Hülkenberg 1:13,886
12. Lawson
13. Bortoleto 1:14,071
14. Gasly
15. Sainz
16. Bearman
Pole-Kampf (12 Minuten)
**
1. Russell 1:12,578
2. Antonelli 1:12,646
3. Norris
4. Piastri
5. Hamilton
6. Verstappen
7. Hadjar
8. Leclerc
9. Lindblad
10. Colapinto
Qualifikation
1. Teil (18 Minuten)
**
1. Antonelli 1:13,380
2. Norris
3. Piastri
4. Hadjar
5. Hamilton
6. Leclerc
7. Lindblad
8. Russell
9. Verstappen
10. Sainz
11. Lawson
12. Bearman
13. Colapinto
14. Hülkenberg
15. Gasly
16. Bortoleto 1:14,775
-----------------------
17. Ocon 1:14,845
18. Albon
19. Alonso
20. Pérez
21. Stroll
22. Bottas
2. Teil (15 Minuten)
**
1. Hadjar 1:12,975
2. Hamilton
3. Norris
4. Antonelli
5. Russell
6. Piastri
7. Verstappen
8. Leclerc
9. Lindblad
10. Colapinto 1:13,857
-----------------------
11. Hülkenberg 1:13,886
12. Lawson
13. Bortoleto 1:14,071
14. Gasly
15. Sainz
16. Bearman
Pole-Kampf (12 Minuten)
**
1. Russell 1:12,578
2. Antonelli 1:12,646
3. Norris
4. Piastri
5. Hamilton
6. Verstappen
7. Hadjar
8. Leclerc
9. Lindblad
10. Colapinto
Die beiden Mercedes-Piloten bekunden in Q3 lange Mühe, können mit ihren letzten Versuchen aber noch an der bisherigen Bestmarke von Lando Norris vorbeiziehen. Norris wird Dritter und wird am Sonntag in Reihe zwei neben seinem Teamkollegen Oscar Piastri starten.
Audi
Die beiden Audi-Piloten überstehen die erste Runde des Q1 nur haarscharf. Mit ihren letzten Versuchen retten sie sich noch in die Top 16. In Q2 gelingt beiden der Sprung in die Top 10 jedoch nicht mehr. Hülkenberg verpasst als Elfter den Einzug ins Q3 nur knapp. 0,029 Sekunden fehlen für den Einzug in die nächste Runde.
Von bislang acht Qualifikationen (dreimal Sprint, fünfmal GP) in dieser Saison schaffte er es noch nie in den dritten Abschnitt. Sechsmal belegte er Rang 11, dazu einmal Platz 12 und einmal Platz 13. Bei Sky scherzt er: «Ich brauche die Nummer von Sergio Perez, ich muss mit ihm reden. Er hat ja die Startnummer 11.»
Bortoleto beendet die Montreal-Quali genau auf diesem 13. Rang. Damit startet Hülkenberg am Sonntag aus der fünften Reihe – und somit eine Reihe vor seinem Teamkollegen.
Nico Hülkenberg: «Dass wir das Q3 wieder einmal knapp verpasst haben, ist natürlich frustrierend, vor allem bei so knappen Abständen, aber insgesamt bin ich mit dem Lauf ziemlich zufrieden. Ich glaube, wir haben heute alles herausgeholt, was drin war. Auf dieser Strecke mit dem geringen Grip kämpft man ständig um die Balance und muss sich am Auto festhalten, daher war es da draussen nicht einfach. Wenn man das Gesamtbild betrachtet, ist es ein ordentliches Ergebnis, wenn man bedenkt, wie das Wochenende für uns begonnen hat. Die Hauptthemen waren die Fahrbarkeit und die Antriebseinheit, und diese Strecke deckt diese Bereiche ziemlich deutlich auf. Dennoch ist es uns gelungen, das Auto für das Qualifying in ein viel besseres Fenster zu bringen, und die Balance fühlte sich recht gut an. Es gibt noch Arbeit zu tun, aber am Sonntag bietet sich eine weitere Chance, besonders wenn sich die Bedingungen ändern, und wir werden versuchen, das Beste daraus zu machen.»
Gabriel Bortoleto: «Das Qualifying heute war nicht gerade das sauberste. Ich würde sagen, dass ich mich gestern im Auto etwas wohler gefühlt habe. So oder so glaube ich nicht, dass wir mit dem, was wir derzeit haben, viel mehr hätten herausholen können. Nico ist hingegen eine sehr gute Runde gefahren, und ich denke, das spiegelt unseren aktuellen Stand in Sachen Tempo wider. Morgen könnte es spannend werden, vor allem wenn man sich die Wettervorhersage ansieht. Ich bin diese neue Fahrzeuggeneration noch nicht im Regen gefahren, also warten wir ab, was passiert. Wir haben immer noch Probleme mit den Starts, wie wir heute beim Sprint gesehen haben, aber wenn wir das hinbekommen, könnten wir im Rennen etwas aufbauen.»
Allan McNish (Renndirektor): «Das Qualifying verlief weitgehend wie erwartet. Beide Fahrer haben gute Runden hingelegt, und das Gesamtergebnis spiegelt unsere derzeitige Wettbewerbsfähigkeit wider. Es ist natürlich frustrierend, dass Nico erneut auf Platz 11 gelandet ist, doch es unterstreicht auch, wie nah wir daran sind, regelmässig um Plätze in Q3 mitzukämpfen. Die Abstände sind weiterhin extrem knapp, und mit der weiteren Entwicklung sind wir zuversichtlich, dass wir diesen nächsten Schritt regelmässiger schaffen können. Mit Blick auf morgen gibt uns das Tempo, das wir im Sprint gezeigt haben, Zuversicht für das Rennen. Die grösste Unbekannte werden die Wetterbedingungen sein, da deutlich kühlere Temperaturen und die Möglichkeit von Regen erwartet werden. Da noch keines der Teams diese Autos unter nassen Bedingungen getestet hat, könnte dies zu einem sehr unvorhersehbaren Szenario führen und dem Rennen eine weitere strategische Dimension verleihen.»
Nico Hülkenberg: «Dass wir das Q3 wieder einmal knapp verpasst haben, ist natürlich frustrierend, vor allem bei so knappen Abständen, aber insgesamt bin ich mit dem Lauf ziemlich zufrieden. Ich glaube, wir haben heute alles herausgeholt, was drin war. Auf dieser Strecke mit dem geringen Grip kämpft man ständig um die Balance und muss sich am Auto festhalten, daher war es da draussen nicht einfach. Wenn man das Gesamtbild betrachtet, ist es ein ordentliches Ergebnis, wenn man bedenkt, wie das Wochenende für uns begonnen hat. Die Hauptthemen waren die Fahrbarkeit und die Antriebseinheit, und diese Strecke deckt diese Bereiche ziemlich deutlich auf. Dennoch ist es uns gelungen, das Auto für das Qualifying in ein viel besseres Fenster zu bringen, und die Balance fühlte sich recht gut an. Es gibt noch Arbeit zu tun, aber am Sonntag bietet sich eine weitere Chance, besonders wenn sich die Bedingungen ändern, und wir werden versuchen, das Beste daraus zu machen.»
Gabriel Bortoleto: «Das Qualifying heute war nicht gerade das sauberste. Ich würde sagen, dass ich mich gestern im Auto etwas wohler gefühlt habe. So oder so glaube ich nicht, dass wir mit dem, was wir derzeit haben, viel mehr hätten herausholen können. Nico ist hingegen eine sehr gute Runde gefahren, und ich denke, das spiegelt unseren aktuellen Stand in Sachen Tempo wider. Morgen könnte es spannend werden, vor allem wenn man sich die Wettervorhersage ansieht. Ich bin diese neue Fahrzeuggeneration noch nicht im Regen gefahren, also warten wir ab, was passiert. Wir haben immer noch Probleme mit den Starts, wie wir heute beim Sprint gesehen haben, aber wenn wir das hinbekommen, könnten wir im Rennen etwas aufbauen.»
Allan McNish (Renndirektor): «Das Qualifying verlief weitgehend wie erwartet. Beide Fahrer haben gute Runden hingelegt, und das Gesamtergebnis spiegelt unsere derzeitige Wettbewerbsfähigkeit wider. Es ist natürlich frustrierend, dass Nico erneut auf Platz 11 gelandet ist, doch es unterstreicht auch, wie nah wir daran sind, regelmässig um Plätze in Q3 mitzukämpfen. Die Abstände sind weiterhin extrem knapp, und mit der weiteren Entwicklung sind wir zuversichtlich, dass wir diesen nächsten Schritt regelmässiger schaffen können. Mit Blick auf morgen gibt uns das Tempo, das wir im Sprint gezeigt haben, Zuversicht für das Rennen. Die grösste Unbekannte werden die Wetterbedingungen sein, da deutlich kühlere Temperaturen und die Möglichkeit von Regen erwartet werden. Da noch keines der Teams diese Autos unter nassen Bedingungen getestet hat, könnte dies zu einem sehr unvorhersehbaren Szenario führen und dem Rennen eine weitere strategische Dimension verleihen.»
Die Stimmen
George Russell (Pole): «Ich hoffe, wir haben beide ein gutes Teamduell. Wir respektieren uns und das ist wichtig. Das Wetter? Es soll richtig schütten. Na dann warten wir mal ...»
Kimi Antonelli: «Es war sehr schwierig mit den Reifen. Ich bin happy mit Platz zwei. Russell hat einen guten Job gemacht.»
Lando Norris: «Wir machten alles richtig, aber Mercedes hat noch einen Vorteil. Warten wir mal auf das Wetter ...»
Die Startaufstellung
1. Reihe: Russell – Antonelli
2. Reihe: Norris – Piastri
3. Reihe: Hamilton – Verstappen
4. Reihe: Hadjar – Leclerc
5. Reihe: Lindblad – Colapinto
6. Reihe: Hülkenberg – Lawson
7. Reihe: Bortoleto – Gasly
8. Reihe: Sainz – Bearman
9. Reihe: Ocon –Albon
10. Reihe: Alonso – Perez
11. Reihe: Stroll – Bottas
Die WM-Stände
Fahrerwertung
1. Kimi Antonelli – 106
2. George Russell – 88
3. Charles Leclerc – 63
4. Lando Norris – 58
5. Lewis Hamilton – 54
6. Oscar Piastri – 48
7. Max Verstappen – 28
8. Oliver Bearman – 17
9. Pierre Gasly – 16
10. Liam Lawson – 10
Team-Wertung
1. Mercedes-AMG F1 Team – 194
2. Ferrari – 117
3. McLaren F1 Team – 106
4. Red Bull Racing – 32
5. Alpine F1 Team – 23
6. Haas F1 Team – 18
7. Racing Bulls F1 Team – 15
8. Williams RAcing – 5
9. Audi F1 Team – 2
10. Cadillac F1 Team – 0
11. Aston Martin F1 Team – 0
Fahrerwertung
1. Kimi Antonelli – 106
2. George Russell – 88
3. Charles Leclerc – 63
4. Lando Norris – 58
5. Lewis Hamilton – 54
6. Oscar Piastri – 48
7. Max Verstappen – 28
8. Oliver Bearman – 17
9. Pierre Gasly – 16
10. Liam Lawson – 10
Team-Wertung
1. Mercedes-AMG F1 Team – 194
2. Ferrari – 117
3. McLaren F1 Team – 106
4. Red Bull Racing – 32
5. Alpine F1 Team – 23
6. Haas F1 Team – 18
7. Racing Bulls F1 Team – 15
8. Williams RAcing – 5
9. Audi F1 Team – 2
10. Cadillac F1 Team – 0
11. Aston Martin F1 Team – 0
Das gab zu reden
Für Aufregung in der Boxengasse sorgt Franco Colapinto: Der Argentinier muss in der Fast Lane stark abbremsen, um eine Kollision mit Fernando Alonso zu vermeiden, der gerade aus der Aston-Martin-Box fährt. Der Vorfall wird von der Rennleitung untersucht. Auch Lance Stroll gerät nach dem Qualifying ins Visier der Jury. Der Aston-Martin-Pilot soll unter «nicht sicheren Bedingungen» auf die Strecke geschickt worden sein.
So gehts weiter
Am Sonntag steht um 16 Uhr Ortszeit (22 Uhr Schweizer Zeit) der Grosse Preis von Kanada an.


