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Rennen
GP von Monaco
Monaco
Monaco
1.
Andrea Kimi Antonelli
Andrea Kimi Antonelli2:23:31.243Mercedes AMG Motorsport
2.
Lewis Hamilton
Lewis Hamilton+6.271Ferrari
3.
Isack Hadjar
Isack Hadjar+23.394Red Bull Racing
07.06.2026, 17:40 Uhr

Auf Wiedersehen!

Wir verabschieden uns von einem langen Renntag in Monaco. Weiter geht es bereits am kommenden Wochenende in Barcelona. wir sind dann wieder live dabei und wünschen Ihnen noch einen schönen Sonntag!

07.06.2026, 17:38 Uhr

Antonelli wie entfesselt

Antonelli dürfte all das am Ende kaum gekümmert haben. Der Italiener schwebt aktuell auf Wolke sieben und feiert in Monaco bereits seinen fünften Grand-Prix-Sieg in Folge. Auf der Strecke war Antonelli der Konkurrenz bei freier Fahrt klar überlegen und kontrollierte das Rennen über weite Strecken souverän. Besonders beeindruckend war dabei nicht nur seine reine Pace, sondern dass Antonelli auch in den chaotischen Schlussrunden die Nerven behielt. Safety Car, Rote Flagge und Restarts brachten ihn nicht aus dem Rhythmus. Eine Leistung, die auch Lewis Hamilton in den Siegerinterviews anerkennt. Der Ferrari-Pilot gratuliert zunächst Antonelli und seinem früheren Mercedes-Team: "Kimi liefert Wochenende für Wochenende ab." Mit seinem eigenen Rennen zeigt sich Hamilton ebenfalls zufrieden. Ferrari habe in den vergangenen Monaten Fortschritte gemacht, auch wenn man Mercedes derzeit noch nicht ganz halten könne. "Aber unter diesen schwierigen Bedingungen in Monaco erneut Zweiter zu werden, nehme ich definitiv mit", so Hamilton.

07.06.2026, 17:33 Uhr

Viel Drama trotz mangelnder Überholmanöver

Überholmanöver blieben in Monaco auch heute wieder Mangelware, Gesprächsstoff gab es dennoch reichlich. Für Max Verstappen wurde das Rennen früh zu einem Tag zum Vergessen: Schon am Start war seine Chance auf ein gutes Ergebnis dahin, weil sein Auto wegen eines Defekts nicht vom Fleck kam. Auch Lando Norris musste seinen Wagen später mit technischen Problemen abstellen. Richtig chaotisch wurde es schliesslich in den Schlussrunden. Nach einem Crash von Lance Stroll rückte erstmals das Safety Car aus, doch beim anschliessenden Restart krachte es direkt erneut: Charles Leclerc verlor in der letzten Kurve die Kontrolle und schlug ein. Bei der anschliessenden Inspektion stellten die Verantwortlichen nicht nur viel Dreck auf der Strecke, sondern auch grössere Schäden am Asphalt fest. Deshalb wurde das Rennen länger unterbrochen, ehe es mit einem stehenden Restart weiterging. Dazu kam eine regelrechte Strafenflut. In Monaco traf es die Fahrer vor allem wegen Vergehen in der Boxengasse. Auch nach Rennende ist noch nicht alles entschieden: Gegen Hadjar läuft noch eine Untersuchung, ebenso gegen Sergio Pérez, der möglicherweise nicht korrekt in seiner Startposition stand. Damit könnte sein Punkt im Nachhinein noch wackeln.

07.06.2026, 17:29 Uhr
Rennende
Rennende

78. Runde: Ende Rennen

Das Rennen auf dem Circuit de Monaco ist beendet und die Autos kehren an die Boxengasse zurück. Lawson wird Fünfter vor Lindblad und Gasly. Alex Albon, Esteban Ocon und Sergio Pérez komplettieren die Top Ten. Nico Hülkenberg darf seinerseits nur kurz über Punkte jubeln. Er erhält eine Zehn-Sekunden-Strafe wegen der Kollision mit Sainz und fällt auf Platz 14 zurück.

07.06.2026, 17:28 Uhr
Rennresultat
Rennresultat

78. Runde: Kimi Antonelli gewinnt das Rennen des Monaco Grand Prix

Kimi Antonelli sieht die Zielflagge und darf nach einer Glanzvorstellung über den Sieg in Monaco jubeln. Lewis Hamilton wird Zweiter. Pierre Gasly fällt durch seine Strafe vom Podest, wodurch Isack Hadjar zunächst auf Rang drei vorrückt. Sicher ist sein Podestplatz aber noch nicht: Gegen ihn läuft noch eine Untersuchung. Nutzniesser könnte Oscar Piastri werden, der nur 0,8 Sekunden hinter Hadjar ins Ziel kam.

07.06.2026, 17:27 Uhr

78. Runde: Die letzte Runde

Kimi Antonelli geht auf die letzte Runde und steht kurz vor dem nächsten Rekord. Heute kann er sich zum jüngsten Sieger in Monaco krönen.

07.06.2026, 17:25 Uhr

76. Runde: Wer holt Platz drei?

Antonelli und Hamilton haben die Plätze eins und zwei sicher, dahinter gibt es dann allerdings noch einige Fragezeichen, die sich wohl auch erst nach dem Rennen lösen werden. Gasly hat noch eine Zehn-Sekunden-Strafe auf dem Buckel, während Hadjareine Strafe wegen eines Rotvergehens drohen könnte.

07.06.2026, 17:23 Uhr

75. Runde: Aufgabe von Carlos Sainz

Carlos Sainz hat das Rennen inzwischen aufgegeben. Noch 15 Autos sind dabei. Vier Runden sind noch zu fahren.

07.06.2026, 17:22 Uhr

74. Runde: Hülkenberg lässt Albon wieder vorbei

Nico Hülkenberg hat Alex Albon inzwischen wieder passieren lassen und ist Neunter. Die Wiederholung zeigt indes, dass Sainz nicht nur mit Hülkenberg aneinandergeraten ist, sondern auch mit Colapinto, der ihn wenig später noch einmal drehte.

07.06.2026, 17:21 Uhr

73. Runde: Russell absolviert Strafe

George Russell hat seine Strafe absolviert und kommt auf Platz 14 wieder raus. Damit wird es auch heute keine Punkte für ihn geben. Hadjar wird derweil freigesprochen, was das Safety-Car-Vergehen angeht. Dafür gibt es aber einen neuen Vorfall unter roten Flaggen, den man untersucht. Allerdings erst nach dem Rennen.

GP-Chaos lässt den Italiener kalt
Dominator Antonelli sorgt für Monaco-Rekord

Unaufgeregt krallt sich Kimi Antonelli seinen fünften GP-Sieg in Serie. Noch nie hat ein so junger Formel-1-Pilot den GP-Klassiker in Monte-Carlo für sich entscheiden können.
1/16
Ganz schön was los in Monaco: Kurz vor Rennende wird der GP unterbrochen, da der Asphalt in Kurve 19 inspiziert werden muss.
Foto: Lukas Gorys
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Yannick PengRedaktor Sport-Desk

Das Rennen

Ein 19-Jähriger dominiert die Formel 1 derzeit nach Belieben. Auch beim Klassiker in Monaco gibt es an WM-Leader Kimi Antonelli kein Vorbeikommen. Der italienische Mercedes-Pilot feiert im sechsten GP 2026 den fünften Sieg. Nur beim Saisonauftakt in Australien reichte es ihm mit Rang zwei (hinter Teamkollege George Russell) nicht ganz nach vorne.

In einem lange Zeit wenig berauschenden Rennen bricht in der Schlussphase das Chaos aus. Beim Neustart nach dem Crash von Lance Stroll fliegt mit Charles Leclerc direkt ein weiterer Pilot in Kurve 19 ab. Danach wird der GP für mehr als eine halbe Stunde unterbrochen und die besagte Stelle inspiziert. Der Asphalt scheint ordentlich in Mitleidenschaft gezogen worden zu sein. Zehn Runden müssen noch absolviert werden.

Für den Monegassen Leclerc kommts somit knüppeldick bei seinem Heim-GP. Denn bereits vor seinem bitteren Ausfall fühlt er sich von seinem Team benachteiligt. Während das Safety-Car nach dem Stroll-Crash draussen ist, beordert Ferrari beide Piloten zum Reifenwechsel in die Boxengasse.

Dabei sitzt der nur knapp vor Leclerc liegende Lewis Hamilton seine Fünf-Sekunden-Strafe ab, die sich der Brite (wie auch Russell, Oscar Piastri, Franco Colapinto und Pierre Gasly) wegen zu schnellen Fahrens in der Boxengasse eingehandelt hat. Leclerc guckt dahinter in die Röhre und schimpft über Funk: «Warum zur Hölle stoppen wir?» Rang zwei hinter Antonelli war für ihn eigentlich reserviert. Wenig später ist klar: Es wird selbst mit Platz drei nichts.

Das Podest bilden letztlich der mit 19 Jahren, neun Monaten und 13 Tagen jüngste Monaco-Triumphator aller Zeiten Antonelli, Hamilton und Isack Hadjar. Die nach Rennschluss gegen den Red-Bull-Franzosen durchgeführte Untersuchung endet mit einem Freispruch.

Generell ist dieser Monaco-GP geprägt von zahlreichen Strafen, die ganz am Schluss das Klassement noch einmal durcheinanderwirbeln. Total werden deren elf verhängt. Gasly wird beispielsweise am Ende von Rang drei direkt auf Position sieben nach hinten gespült.

Audi

11 Gabriel Bortoleto
13. Nico Hülkenberg

Im nervenaufreibenden Finish kämpft sich Nico Hülkenberg in die Top 10 vor und wird als Neunter abgewunken. Zwei Punkte also für den Deutschen und das Audi-Team? Mitnichten. Kurz danach folgt der Schock: Hülkenberg kassiert nachträglich aus dem Nichts eine Zehn-Sekunden-Strafe für die Berührung mit Carlos Sainz. Aus Rang neun wird somit Platz 14. Und später am Abend Rang 13, weil der zehntklassierte Sergio Pérez im Cadillac um 19.35 Uhr für seine unsaubere Position beim stehenden Neustart (rechtes Vorderrad ausserhalb des Feldes) mit zehn Strafsekunden gebüsst wird und neu als 15. gewertet wird.

Alarm herrscht bei Gabriel Bortoleto eine halbe Stunde vor dem Start. Bei der Erkundungsrunde bleibt der Brasilianer bei der Boxenausfahrt stehen. Statt von Startplatz 16 geht es für ihn anschliessend aus der Boxengasse los. Nur weil ganz zum Schluss in Monaco das Chaos ausbricht, klassiert sich Bortoleto überraschenderweise zwei Positionen vor seinem Teamkollegen.

Das gab zu reden

Der gebrauchte Renntag von Max Verstappen: Die Hoffnungen des 2026 noch sieglosen Holländers, beim Start Pole-Setter Kimi Antonelli abzufangen, lösen sich sogleich in Luft auf. Verstappen kommt kaum vom Fleck und wird durchgereicht. Nach einer absolvierten Runde ist der Red-Bull-Pilot bereits zur Aufgabe gezwungen. Da haben die beiden Schweizer Ski-Aushängeschilder Marco Odermatt (Alpin) und Mathilde Gremaud (Freestyle) Verstappen definitiv kein Glück gebracht. Odermatt und Gremaud, die beide von Dosengigant Red Bull gesponsert werden, gehören in Monte-Carlo zu den zahlreich vertretenen prominenten Gästen und posieren vor dem Rennen mit den F1-Stars Verstappen, Hadjar (beide Red Bull), Arvid Lindblad und Liam Lawson (beide Racing Bulls) für ein gemeinsames Foto.

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So gehts weiter

Nach Monaco ist vor Spanien: Am kommenden Sonntag kämpfen die F1-Stars in Barcelona um den GP-Sieg.

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