Darum gehts
- Lian Bichsel bleibt bis zur Heim-WM 2026 aus der Nati ausgeschlossen
- Er will keinen Zusammenhang zum gefälschten Covid-Zertifikat von Patrick Fischer herstellen
- Bichsel spielt in den NHL-Playoffs bei den Dallas Stars
Im Zuge der Zertifikatsaffäre um Nati-Trainer Patrick Fischer fällt kein Spielername so oft wie derjenige von Lian Bichsel. Der Grund: Der 21-jährige NHL-Verteidiger der Dallas Stars ist von Fischer für mehrere Jahre aus der Nationalmannschaft verbannt worden, weil er zwei Zusammenzüge der U20-Auswahl verpasst hatte.
Damit hat der Solothurner in Fischers Augen die eigenen Interessen über diejenigen des Teams gestellt – ein Vorwurf, den sich nun auch Fischer nach seiner Covid-Lüge gefallen lassen muss.
Nicht aber vonseiten des Betroffenen selbst: «Es gibt da keinen Zusammenhang mit meinem Thema. Das sind zwei verschiedene Dinge, und es ist nicht fair, diese miteinander zu verbinden», sagt Bichsel in der NHL-Medienrunde am Dienstag zum Fall Fischer. Aber: «Ich kann nicht nachvollziehen, warum man so ein Zertifikat fälscht. Die Nachricht war natürlich schockierend.»
«Es kam in der NHL zu sehr vielen Gesprächen»
Unter Fischer wird Bichsel ohnehin nicht mehr in der Nationalmannschaft auflaufen: Der Zentralschweizer tritt nach der WM im kommenden Mai zurück. Dass er aber ausgerechnet ein Heimturnier verpasst, tut Bichsel besonders weh: «Es ist schmerzhaft, nicht im Line-up für das Schweizer Team stehen zu können. Es ist auch persönlich eine grosse Sache, nicht an den Olympischen Spielen oder der Heim-WM teilnehmen zu können.»
Selbst in Nordamerika habe sein Nati-Ausschluss zu reden gegeben: «Es kam in der NHL zu sehr vielen Gesprächen, auch mit meinen Teamkollegen. Die Leute fragten mich jeweils, was genau los sei.»
Allerdings: Im Gegensatz zu vielen anderen Schweizer NHL-Stars hat Bichsel mit den Dallas Stars den Sprung in die Playoffs geschafft – eine Teilnahme an der Heim-WM wäre also ohnehin fraglich. Auf die heisse Phase in der nordamerikanischen Liga freut sich Bichsel sehr: «Es ist nicht schwierig, sich zu motivieren, wenn man nur schon den Namen ‹Stanley Cup Playoffs› hört. Die Abläufe und Routinen stimmen. Jedes Spiel wird sehr wichtig.»
Mannschaft | SP | TD | PT | ||
|---|---|---|---|---|---|
1 | Österreich | 0 | 0 | 0 | |
1 | Finnland | 0 | 0 | 0 | |
1 | Deutschland | 0 | 0 | 0 | |
1 | Großbritannien | 0 | 0 | 0 | |
1 | Ungarn | 0 | 0 | 0 | |
1 | Lettland | 0 | 0 | 0 | |
1 | Schweiz | 0 | 0 | 0 | |
1 | USA | 0 | 0 | 0 |
Mannschaft | SP | TD | PT | ||
|---|---|---|---|---|---|
1 | Kanada | 0 | 0 | 0 | |
1 | Tschechische Republik | 0 | 0 | 0 | |
1 | Dänemark | 0 | 0 | 0 | |
1 | Italien | 0 | 0 | 0 | |
1 | Norwegen | 0 | 0 | 0 | |
1 | Slowakei | 0 | 0 | 0 | |
1 | Slowenien | 0 | 0 | 0 | |
1 | Schweden | 0 | 0 | 0 |